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- 30.4.2012: Cartagena - Stadtbesichtigung 26.04.2012
- 30.4.2012: Cartagena - Einbau des neuen Autopiloten
- 2.4.2012: Flug nach Cartagena de Indias!18.04.2012
- 10.3.2012: Cartagena Ankunft 09.03.2012
- 22.2.2012: Barranquilla - 08.03 2012
- 19.2.2012: Ankunft Kolumbien - 15.02.2012
- 13.2.2012: Aruba -12.02. - 14.02.2012
- 12.2.2012: Aruba - Ankunft 12.02.2012
- 11.2.2012: 2012.02.11.Curacao - Aruba
- 6.1.2012: Curacao - eine der ABC Inseln vom 13.12.2011 -
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Cartagena - Stadtbesichtigung 26.04.2012
30.4.2012 von Anne.
Vom Hafen führt der Weg links an der Wasserseite entlang,vorbei an einem alten Fort,dann an dem modernen Yachthafen,dann weiter bis zur großen Brücke.Von hier hat man einen schönen Rundumblick,auf die Neustadt mit ihren Hochhäusern,den Hafen ,die alte Festung und die Altstadt.Sie ist fast komplett von einer,teilweise bis zu 15 Metern dicken Mauer ,umgeben.Wir wählen die Straße an der Wasserseite,dann vorbei am Theater Colon ,hin zum Plaza de los Coches.Dieser dreieckige Platz erstreckt sich hinter dem historischen Haupttor,der Puerta del Reloj,entlang der Stadtmauer,die von afrikanischen Slaven aus Korallesteinen gebaut wurde.Hier unterhält die Touristeninformation einen Kiosk und unter den Arkaden kann man regionale Süßigkeiten kaufen.Straßenhändler und Geldwechsler bieten ebenfalls ihre Ware an.Man sieht weiße,gelbe und ockerfarbene Häuser,mit vorgebauten Balkonen.An den Fassaden ranken Bogavillien hoch.Man sieht Paläste mit Arkadengängen,Kirchen,Museen,Theater,die Universität,Desingerläden und Edelrestaurants, außerdem bunt gekleidete Damen ,auf dem Kopf Körbe mit tropischen Früchten.Die 11km lange,sehr solide Stadtmauer ,mit ihren Bastionen und runden Wachtürmen ist nahezu komplett erhalten.Auf der Suche nach Ansichtskarten stellen wir fest,das es nicht bezahlbar ist,welche zu versenden.Die Postkarte plus Briefmarke nach Deutschland kostet fast 4 Euro.
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Cartagena - Einbau des neuen Autopiloten
30.4.2012 von Anne.
Klar war,das Günter sich am nächsten Tag meuiner Ankunft sofort auf die mitgebrachten Ersatzteile gestürtzt hat.Leider war der Einbau des Autopiloten nicht so einfach ,wie erwartet.Obwohl ich bei der Bestellung in Deutschland darauf hingewiesen habe,das das Ruder bei uns im Cockpit an der Wand befestigt wird und nicht an einer Steuersäule,mußte das Teil zur Befestigung umgebaut werden.Natürlich waren auch neue Löcher notwendig,die in die Wand gebohrt werden mußten.Die richtige Bohrergröße war natürlich auch nicht an Bord,aber Günter hat es trotzdem geschafft ,alles vernüftig zu montieren,es hat nur sehr viel Zeit in Anspruch genommen.Bei einem Stahlschiff wird die Montage des Flucxcompasses am Mast empfohlen,auch dafür mußte eine Halterung angefertigt werden.Ebenfalls für das Bedienteil des Autopiloten im Cockpit,da wir ,wie schon gesagt ,ja keine Steuersäule haben.Gut ,das viel verschiedenes Material zum Basteln in der Achterkoje vorhanden ist,so ließen sich alle Teile anfertigen.Als letztes wurde der Computer des Autopiloten an der Wand im Salon angebracht.6 Kabel wurden quer durch das Schiff im Kabelkanal verlegt.Anschließend mußte alles angeschlossen werden.Jetzt korrespondiert alles mit einander.Der Kartenplotter mit dem Autopiloten,das AIS mit dem Plotter und die Tochteranzeige vom Plotter im Cockpit funktioniert ebenfalls.Bei diesen Arbeiten ist die erste Woche schon blitzschnell vergangen.Demnächst ist dann mal Stadtbesichtigung angesagt.
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Flug nach Cartagena de Indias!18.04.2012
2.4.2012 von Anne.
Mein Flug ging von Hamburg über Amsterdam,Panama City nach Cartagena.Um 8 Uhr 45 startete ich in Hamburg,um 22 Uhr Ortszeit war ich in Cartagena.Die Zeitverschiebung beträgt 7 Stunden.Beim Zoll mußte ich den Koffer öffnen,nachdem er zweimal durchleuchtet wurde.Auffallend war wohl ,weil ich keine Kleidung oder ähnliches im Koffer hatte ,wie andere Touristen,sondern nur Ersatzteile fürs Schiff und Dinge,die Günter in Südamerika nicht kaufen kann.Nachdem alles inspeziert war, gab es keine weiteren Probleme.Der Flughafen liegt nur 3 km außerhalb von Cartagena und um diese Uhrzeit waren die Straßen frei,so waren wir schnell am Hafen.Jetzt mit Gepäck ins Dingi und zur Mingula.Unser Schiff liegt vor Anker,nicht weit vom Dingidock entfernt.Hier in Kolumbien herrschen Durchschnittstekperaturen von 28 °,trotzdem war mir kalt,sicher ,weil ich sehr müde war.
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Cartagena Ankunft 09.03.2012
10.3.2012 von Anne.
Erleichtert ,dieser Region um Barranquilla ,den Rücken zu gewendet zu haben ,kam Günter am 09.03.2012 ,wohl behalten in Cartagena an.Hier am Ankerplatz befinden sich noch einige deutsche Segler,so bekommt man immer gute ,hilfreiche Informationen.Hier gibt es ebenfalls, wie schon in anderen Regionen ,einen Trans Ocean Stützpunktleiter.Dieser ist überall eine große Hilfe ,zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten.Er schaut sich Günters Einklarierungspapiere von Santa Marta an,dabei stellt er fest,das nur Günter und nicht das Schiff einklariert ist.Große Probleme können sich auftun,evt muß Günter umgehend das Land verlassen und neu einreisen.Tage des Wartens sind angesagt…..Viele Boote der Couast Guard sind am Ankerfeld unterwegs und kontrollieren.Sie fahren aber zum Glück an der Mingula vorbei.Großes Sekuritheaufgebot überall,der Grund ,alle Präsidenten von Südamerika und Präsident Obama trafen sich hier in Cartagena.Dann endlich, nach 4 Tagen hatte Manfred ,der TO Stützpunktleiter,Günters Papier,alles Ok.Er kann bleiben.Andere Segler hatten dieses Glück nicht,sie mußten umgehend Kolumbien verlassen,können aber später neu einreisen.
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Barranquilla - 08.03 2012
22.2.2012 von Anne.
Am 08.03.2012 sollte es weiter gehen.Geplant war ein Zwischenstop vor Barranquilla, an der Mündung des Rio Dolche,dort ist ein Ankerfeld in den Seekartewn ausgewiesen.Heftige Wellen machten die Einfahrt in den Fluß ,unmöglich.Nach Günters Schätzung waren die Wellen 10 Meter hoch,brechend,jede Welle.So hohe Wellen hat Günter vorher nie gesehen .Jeder der Ihn kennt,weiß ,das übertreiben nicht seine Art ist.Wenn andere Segler zeitgleich draußen waren und von 6 Meter hohen Wellen gesprochen haben,meinte Günter,die Wellen sind höchstens 3 Meter hoch,so als Anhaltspunkt für seine Wahrnehmungen.Um diese Region zu vderlassen,war es nötig eine Kursänderung um 90° vorzunehmen,und die Maschine zu starten.Dann weiter mit Kurs Cartagena.
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Ankunft Kolumbien - 15.02.2012
19.2.2012 von Anne.
Am 14.02.2012 hat Günter den Ankerplatz von Aruba verlassen,mit Ziel Kolumbien.Erster Ankerplatz dort BALIA HONDA,hier war Günter 3 Tage zum ausruhen.Dann weiter nach CABO DE LA VELA,hier blieb er 2 weitere Tage,ebenfalls an Bord.Am 21.02.2012 hat er die Bucht mit Namen ENSENADA GAIRACA erreicht.Hier machten heftige Fallboen mit weit über 50 Knoten Wind der Aries zu schaffen.Die Windfahne der Aries brach durch.Dann ging es weiter in die 15 sm entfernte Stadt Santa Marta ,zunächst auch vor Anker.Am 23.02.2012 fuhr Günter in die Marina ,um sich in Kolumbien anzumelden,einzukaufen,Wäsche zu waschen usw.Auch hier herrschte ständig heftig Wind.Teilweise ebenfalls über 50 Knoten.10 Fender wurden rausgebracht um das Schiff zu schützen.2 Fender sind dabei drauf gegangen.Endlich nach 4 Tagen war die Einklarierprozedur beendet und er konnte diese wahnsinnig teure Marina(20,-USD pro Tag ,ohne Wasser und Strom), wieder verlassen.Es wurde für die nächsten 10 Tage wieder der Ankerplatz vor der Marina aufgesucht.Die Gegend rund Santa Marta ist als windige Region bekannt.30 kn Wind gehörten zur Normalität,eines Nachts wieder weit über 50 Kn,sodas alles im Schiff was nicht gesichert war ,durch die Gegend flog . Andere Segler hatten noch heftigere Erlebnisse,also konnte Günter von Glück sagen,das er zu dieser Zeit vor Ort war..Am 08.03.2012 heißt es wieder Anker auf ,mit Ziel Barranquilla.
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Aruba -12.02. - 14.02.2012
13.2.2012 von Anne.
Habe heute zufällig in den Lesemappen vom Salon einen Bericht und tolle Fotos von Aruba entdeckt.Ich zitiere…..One happy Island - die glückliche Insel,so lautet das Motto der kleinen Antilleninsel Aruba.Die Arubaner lassen es sich sogar auf ihre Autokennzeichen prägen!Den Beweis dafür,dass das Glück auf dem Eiland vor Venezuela wohnt,erhalten Besucher diesen Monat besonders leicht.Die Arubaner feiern noch bis zum 21.02.2012 Karneval,mit schillernden Kostümen,Tanz,Party und einem großen Umzug am Faschingssamstag.Doch auch danach herrscht sonnige Stimmung,vor allem in Oranjestad.Die Hauptstadt der Insel,einst holländische Kronkolonie,ist ein Stilmix aus niederländischer Giebelarchitektur und Bonbonfarben - ein klein Amsterdam in Pistazie,Rosa und Türkis.Während hier die Damen der Schöpfung in der Royal Plaza Mall einen Angriff auf Delfter Porzellan,Käse und Aloeprodukte starten,genießen ihre Begleiter am besten in einem der Cafe`s der Wilhelminastraat Aloecocktails.Aruba ist trocken und meist um 30° warm,weshalb Kakteen außerordentlich gut gedeihen.Urlauber überzeugen sich davon am besten,wenn sie einen Ausflug aufs Land zur Alto - Vista - Kapelle machen,einem Nachbau der ersten Kirche von 1750.Zum Glück weht eine ständige,kühlende Brise aus ,Nordost,was auch die skurril nach Südwesten geneigten Divi - Divi - Bäume bezeugen - man braucht praktisch keinen Kompass auf Aruba.Wozu auch.Im Grunde eignet sich die größte der ABC Inseln ( die Schwestern sind Bonaire und Curacao ) am besten zum Faulenzen.Die Strände der Nord - und Südwestküste bestehen aus herrlich weißem Sand,die beiden schönsten und bekanntesten heißen Palm Beach und Eagle Beach.Über ihnen schweben Paraglider,auf dem azurblauen Wasser kreuzen Katamarane und Günter mit seiner Segelyacht Mingula….Obstverkäufer flanieren zwischen den Badenden.Ein Paradies ,das sich unter Wasser fortsetzt:die Korallengärten von Aruba mit ihren bunten Fischen und abenteuerlichen Flugteugwracks sind ein Traumziel für Taucher und Schnorchler……Man gibt außerdem eine Flugempfehlung mit KLM ab 900,- Euro für den Hin - und Rückflug,was ich sehr teuer finde,denn ich bin von Curacao nach Düsseldorf für 160,- Euro geflogen…..Günter wird am 14.02.2012 weiterfahren mit Ziel Kolumbien.Genauer berichte ich ,wenn er angekommen ist.
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Aruba - Ankunft 12.02.2012
12.2.2012 von Anne.
Gestern um 14 Uhr ist Günter gestartet,mit Ziel Aruba.Heute um 9 Uhr Ortszeit hat er dort den Anker fallen lassen…….Die Fahrt war eigentlich ganz entspannt.Zwei Probleme sind aufgetaucht,das Seil der Windfahnensteuerung ist gerissen,aber bereits wieder repariert und beim Ankermanöver konnte Günter nicht aufstoppen….Schuld war eine Feder am Motor,die sich verabschiedet hatte.Auch diese Reparatur ist sofort erledigt worden.Wie es weitergeht, schreibe ich im nächsten Bericht.
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2012.02.11.Curacao - Aruba
11.2.2012 von Anne.
Heute am Samstag den 11.02.2012 heisst es nach 3 Monaten in Curacao wieder,Anker auf,Ziel Aruba.Ca 80 sm sind zurück zulegen……..
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Curacao - eine der ABC Inseln vom 13.12.2011 -
6.1.2012 von Anne.
Am 12.12.2011 mittags,heißt es Anker auf,mit Kurs auf Curacao.Ca 80 sm liegen vor uns.Für diese Entfernung planen wir eine Nachtfahrt ein.Der Wind kommt aus der richtigen Richtung,so kommen wir gut voran.Wieder geht mir nichts durch den Kopf,das heißt, auch bei dieser Tour bin ich nicht seekrank.Noch vor Sonnenaufgang haben wir die Einfahrt spanish water von Curacao erreicht.Im Hafenhandbuch heißt es,die Einfahrt sei auch bei Tageslicht schwer zu finden,was sich allerdings nicht bestätigt.Wir fahren an einer großen Hotelanlage mit angrenzendem Golfplatz vorbei.Diese Anlage beginnt weit vor der Einfahrt und schlängelt sich bis zum Ende der Einfahrt durch.Eine gepflegte,künstlich angelegte Strandpromenade mit unzähligen Sonnenschirmen und Liegestühlen ,läd zum verweilen ein.Unser Weg führt weiter vorbei an Privathäusern mit Anlegesteg für die Motoryacht ,einer kleinen Werft,vorbei an der Marina Curacao.Ferner passieren wir einzelne Hausboote,die wie Blockhäuser im Schrebergarten wirken.Neben der ersten kleinen Insel im Binnengewässer,lassen wir den Anker fallen.An diesem Platz arbeitet unser Windgenerator und erzeugt Strom.Hier am Ankerplatz gibt es einige deutsch sprechende Segler,die uns gleich über alle wichtigen Angelegenheiten informieren.Es ist sehr bequem auf diese Weise Tips zu bekommen ,es erleichtert die Behördengänge enorm.Am anderen Tag haben wir durch Peter,es ist ein holländischer Segler,die Möglichkeit mit seinem PKW in die Stadt zu fahren ,zum einklarieren.Willemstad,die Hauptstadt von Curacao,hat wunderschöne alte Häuser,die farbenfroh gestrichen und stilgerecht restauriert sind.Die Stadt ist sehr sauber,viele kleine Cafe`s und Restaurant`s laden zum verweilen ein.Für uns der schönste Platz ,war direkt an der großen Fußgängerbrücke.Diese Brücke ist das Wahrzeichen der Stadt,sie schwenckt zur Seite ,wenn ein Schiff in den Flußhafen hinein -,oder herausfahren will.In der Zeit übernehem 2 Fähren die Überfahrt der” Fußgänger” zur anderen Uferseite.Direkt an der Brücke befindet sich die Touristeninformation.Es ist ein Stand,der uns stehts mit den nötigen Informationen der Region vertraut macht.An der Wasserseite befinden sich unzählige Marktstände,es sind venezulanische Händler,die hier Früchte und Gemüse anbieten,natürlich auch Souveniere für die zahlreichen Touristen.In dieser Zeit ,kurz vor Weihnachten, sahen wir 4 große Kreuzfahrtschiffe am Anleger, dann ist die Stadt natürlich von Touristen überfüllt.In Willemstad müssen wir uns nicht nur bei der Kostem`s und der Imigration anmelden,sondern,wir benötigen auch ein Ankerpermit.Es ist ein Papier,indem unsere genaue Position am Ankerplatz eingezeichnet wird,natürlich zahlen wir auch eine kleine Gebühr für dieses Schriftstück,kontroliert wird man am Ankerplatz allerdings nicht.Auf dem Rückweg zur Ankerbucht,Caracasbaai,halten wir am Supermarkt.Frisches Obst und Gemüse und andere Lebenmsmittel wandewrn in den Einkaufswagen.Dieser Supermarkt bietet einen besonderen Service für Segler.Täglich um 10 Uhr kommt ein Kleinbuss ,man kann kostenlos zum Supermarkt fahren und wird eine Stunde später,kostenlos zurück gebracht.In der Ankerbucht befinden sich nicht nur Ankerlieger,sondern auch eine Surfschule,eine Segelschule und Ausflugsdampfer,die mit Gästen zu den Ausflugszielen fahren.Auch hier am Ankerplatz ist das Hafenkino spannend.
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Isla Aves - Satovento - Curricai 08.12. - 12.12.2011
24.12.2011 von Anne.
Ein kleines Eiland,mit Namen Curricai,ist der nächste Ankerplatz,der Isla Aves.Er wurde uns von den netten” Jungs der Coast Guard empfohlen.Wir merken schnell,das es der schönste Ankerplatz unserer gesamten Reise ist.Schon von weitem war der schneeweiße Strand und das türikisblaue Wasser zu sehen.Mit bloßem Auge sah man Riffe dicht unter der Wasseroberfläche.Bei 7 m Tiefgang ließen wir den Anker fallen,auch hier kristallklares Wasser,so das man bis auf den Grund schauen konnte.Weit in der Ferne zwei weitere Segler,ansonsten war kein Schiff zu sehen.Das klare ,warme Wasser läd zum baden und schnorcheln ein.Eine bunte Unterwasserwelt mit Gehirnkorallen in alle Größen,und Fischen in allen Größen und Farben.Ähnlich wie die Tobago Cays im vergangenen Jahr im Dezember,nur auf den Ankerplätzen der Karibik tummeln sich mehr als 100 Segler.Als erstes wird das Dingi zu Wasser gelassen und wir schnurren zum Strand.Das Dingi wird mit einem Anker gesichert.Auch diese kleine Insel ist unbewohnt.Von weitem sind die Reste eines zusammengefallenem Fischercamp`s zu sehen.Am Strand hat jemand leere Bierdosen liegen lassen.Der Zivilisationsmüll ist leider auch hier schon gelandet.Auf der Insel befinden sich Palmen in ca 5 m Höhe,die Mitte der Insel ist mit Bodendeckern bewachsen.Am schneeweißen Strand befinden sich Muscheln in allen Größen ,natürlich auch die richtig großen Conchen.Einige sind natürlich verwittert,aber ein Exemplar stich richtig ins Auge.Sie ist unversehrt,und schimmert wie Perlmutt in der Sonne.Leider darf man sie nicht mitnehmen.Bei unserem Sparziergang sehen wir kleine Salamanda,die an unseren Füßen vorbeihuschen.Zum sundowner setzen wir uns in den weißen,weichen Sand am Ufer.Viele Krebse in allen Größen,buddeln ihr Löcher frei,die durch das Wasser der Wellen zugespült wurden.Manche schauen uns mit ihren Glupschaugen an,sicher stören wir sie bei diesem Ritual.Andere huschen vorbei und wieder andere werfen uns mit Sand……Am anderen Tag kommt ein Motorboot in diese Bucht.Es sind Angler,die von morgens bis zum Abend in der Bucht hin und her fahren,stets die Angel im Schlepp.Am zweiten und dritten Tag sind sie von Sonnenauf - bis Sonnenuntergang mit dem Dingi unterwegs,ebenfalls die Angel im Schlepp.Am dritten Tag bekommen wir noch mal Besuch von der Coast Guard.Sie möchten wieder unsere Funke benutzen,da der Generator auf ihrer Station noch nicht repariert ist.Außerdem bitten sie um Kleinigkeiten für das Weihnachtsmenüe.Mit Hilfe des Translaters,verstehen wir auch ,was sie meinen.Sie möchten eine Dose Erbsen,eine Dose Tomaten und eine Flasche Wein.Natürlich schenken wir ihnen die Lebensmittel.Ähnlich wie die Fischer sind auch diese Jungs auf den Versorger angewiesen,der ca alle 4 Wochen kommt und Lebensmittel bringt,ansonsten sind sie von der Außenwelt abgeschnitten.Es ist wie Knast im Paradies……denke ich.
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Isla Aves - Aves de Barlovento 03.12. - 08.12.2011
18.12.2011 von Anne.
Hier in derBucht lagen wir 5 Tage vor Anker.Es befanden sich noch mehr Segler hier.Es kamen Segler und andere haben den Ankerplatz nach kurzer Zeit wieder verlassen.Das Wetter war nicht besonders gut in dieser Zeit.Es hat oft geregnet und es herrscht ein unangenehmer Schwell.Mit dem Dingi an Land sahen wir nur ein Pärchen fahren,die nach einem kurzen Spaziergang wieder zum Schiff zurück kamen.Auch diese Insel ist unbewohnt,auch hier nur die fishercamp`s,die ich im letzten Bericht schon erwähnt habe.Kleine Fischerboote mit Außenborder sieht man häufig rein und rausfahren.Die Fischer grüßen freundlich.Wir winken sie zum Schiff,um Fisch zu kaufen.Geld wollen sie nicht,sie sind scharf auf Zigaretten,Rum und Oel.Also bezahlen wir mit Naturalien. Diese Jung`s sind schon zu bedauern.Keine feste Bleibe,auf Versorgungsschiffe angewiesen und viel zu leichte Kleidung. Am 08.12.2011 wollten wir den Ankerplatz verlassen ,mit Ziel zur 12 sm entfernten Aves de Satovento.Neben uns lagen 2 Yachten im Päckchen vor Anker.Diese Schiffe werden von einem Fischerboot aufgesucht,was nicht ungewöhnlich ist,ungewöhnlich ist nur,das das Boot voll besetzt ist.Es befinden sich 7 Personen im Boot,4 davon sind schwarz gekleidet.Es ist die Coast Guard….eine Routinekontrolle????….Wir beobachten alles mit dem Fernglas.Die 4 schwarzgekleideten Männer gehen an Bord,sogar unter Deck.Einer der Fischer zieht Taucherbrille und Schwimmflossen an und taucht beide Schiffe ab.Diese Angelegenheit dauert ca 1 Stunde.Dann gehen sie auf das Fischerboot zurück.Jetzt steuern sie direkt auf uns zu,das hat uns noch gefehlt.Wir haben nichts unerlaubtes an Bord,aber alle Fächer aus - und wiedereinräumen,finden wir nicht so toll.Sie begrüßen uns freundlich und ich biete zunächst allen etwas zu trinken an.Es wird gern angenommen,eine Tüte Bonbon reiche ich ebenfalls hinüber.Auch die wird dankend angenommen.Wir bitten die Männer an Bord.Es setzen sich aber nur 2 der Männer ins Cockpit,die anderen bleiben im Fischerboot.Es ist ganz entspannt,obwohl der eine Mann eine Maschinenpistole griffbereit über der Schulter trägt.Unsere Papiere werden kontrolliert,wir werden nach unserer Weiterfahrt,nach Schwimmwesten und Feuerlöscher gefragt.Das war alles.Die Unterhaltung ist jetzt mehr privater Natur.Man erzählt uns ,das auf ihrer Basis der Generator ausgefallen ist.Die Frage nach einem Satellitenhandy müssen wir leider verneinen,sie wollten damit ihren Boss anrufen.Wir bieten aber an, es in Curacao der Coast Guard zu melden.Wir fragen nach einem guten Ankerplatz auf der nächsten Insel.Auf der Karte zeigt man uns diesen Platz,dann verabschieden sie sich.Wir fahren weiter zur Aves de Satovento.Die Fahrt dauert 3 Stunden.
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Tortuga - Ankunft 26.11.2011
18.12.2011 von Anne.
Nachdem wir fast eine Woche auf die Ausreisepapiere gewartet haben,die crew der Equinoxe begrüßt und letzte Einkäufe erledigt waren,verließen wir am Sonnabend den 26.11.2011 den Hafen von Puerto la Cruz.Unser Ziel zunächst die Insel Toruga, 60 sm entfernt.Also eine Tagesreise für uns.So gegen 16 Uhr ließen wir den Anker fallen.In der Bucht befand sich noch ein Motorboot vor Anker und später fuhr ein kleines Fischerboot an uns vorbei.Diese Insel ist unbewohnt,es gibt nur ein paar fischercamp`s.Es sind Gerippe aus Balken ,mit einem Dach drauf,aber der Wind pfeift quer durch und man hat das Gefühl,er könnte sie jeden Augenblick zusammenfallen lassen.Hier auf der Insel gibt es aber einen kleinen Flugplatz.Einige Maschinen starten am späten Nachmittag,um die Badegäste wieder zum Festland zu bringen.Der Strand ist schneeweiß,das Wasser kristallklar.Am anderen Tag landet ein Helikopter am Strand und wirbelt natürlich eine Menge Staub auf.Er bringt Badegäste,die ihre Liegestühle und Sonnenschirme rausbringen,währen der Helikopter neben ihnen parkt und den ganzen Nachmittag wartet,bis sie sich wieder zum Festland bringen lassen.Direkt vom Schiff ins Wasser springen,schwimmen ,schnorcheln……im türkisblauen Wasser,welches Badewannentemperatur hat,ist ein Spass.Am nächsten Tag kommen Ivonne und Fil (Engländer) und Christelle und Jacko (aus Namibia) in die Bucht,beide haben wir in Puerto la Cruz kennengelernt.Von Jacko bekommen wir Fisch geschenkt,wir bedanken uns mit einer Tube Meerettich,die er freudestrahlend annimmt.Am anderen Tag verholen wir auf einen anderen Ankerplatz 6,5 sm entfernt.Ein heisser Tip von Jacko,ein tolles revier zum schnorcheln,wie er sagt.Hier verbringen wir weitere 3 Tage.Ab und zu mal ein Schauer,der uns Wasser zum duschen bringt.Übrigens zur allgemeinen Information,die Haut mag Salzwasser,wir spülen es nur ein wenig ab,nach dem baden,dazu nehmen wir eine Wassertrinkflasche,diese Flasche hat kleine Löcher im Deckel,es geht hervorragend.Am 02.12.2011 planen wir die Weiterfahrt vorbei an den Los Roques zu den Isla Aves.110 sm liegen vor uns.So planen wir ,morgens um 6 Uhr zu starten.Alles ist gestaut,gesichert und für die Abfahrt bereit,aber jetzt ist eine Schlechtwetterfrond im Anzug.Regen und viel Wind,in Boen über 30 kn,lassen uns die Weiterfahrt zunächst verschieben.Gut,das wir” Zeitmillionäre” sind.Nach 2 Std ist alles wieder vorbei,wir haben 15 kn Wind aus der richtigen Richtung.Optimaler Segelwind.
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Ausklarieren,weiterfahren…….
22.11.2011 von Anne.
Unsere Papiere haben wir bereits am Freitag abgegeben ,um international auszuklarieren.Mit anderen Worten ,wir brauchen einen Ausreisestempel von der “Capetanerie” ,um das Land zu verlassen.Am Dienstag den 22.11.2011 sollen alle Formalitäten erledigt sein.Das es wirklich pünktlich klappt,ist nicht selbstverständlich.Wir lassen uns überraschen.Unsere Planung ist,am Freitag in der Frühe diesen Hafen zu verlassen.Wir werden die Insel Tortuga - und Isla Aves auf dem Weg nach Westen,also zu den ABC Inseln, besuchen.Bevor wir weiterfahren,treffen wir uns am Donnerstag mit der Crew der SY Equinoxe,Christel und Berthold haben wir 2008 auf La Gomera kennengelernt.Das nächste Mal trafen wir uns in Salvador de Bahia - Brasilien,dann bei den Iguazu Wasserfällen,ebenfalls in Brasilien und jetzt in Venezuela.
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Tech Marina Oriente - Hafenbericht
20.11.2011 von Anne.
Eine Zusammenfassung über unseren Alltag hier in der Marina.Vieles ist für “Nichtsegler” sicher kaum nach zu vollziehen,während die meisten Segler ähnliche Berichte schreiben.Natürlich hat man unterwegs einen anderen Tagesablauf,als zu Hause.Ich will auch nicht schreiben,das wir ein schlechtes Leben führen,aber wir sind keine Urlauber im eigentlichen Sinne.Mit einem Segelschiff unterwegs zu sein,bedeutet:An den schönsten Plätzen der Welt, sein Schiff zu reparieren.Hier in der Tech Marina Oriente in Puerto la Cruz,ist ein guter Platz dafür.Es gibt einen Kran,um das Schiff aus dem Wasser zu nehmen.Mingula wiegt 18 t .An Land können dann der jährlich notwendige Unterwasserantrich(Antifouling) und andere Arbeiten ,unterhalb der Wasserline,verrichtet werden.Egal ,ob GFK ,Holz,oder wie in unserem Fall Stahl,alle Materialien leiden durch Sonne und Salzwasser.Die meisten Verschleiss -und Ersatzteile kann man hier kaufen,aufwendig ist immer das ranschaffen.Es ist ja nicht ,wie zu Hause,man setzt sich ins Auto und fährt mal eben in ein Geschäft und kauft,was man benötigt……Wir haben hier natürlich kein Auto…..wir fahren mit öffentlichen Verkehsmitteln.Viel Zeit verbringt man,bis das richtige Geschäft gefunden ist,manchmal hat man Glück,das Teil ist vorrätig,meistens sind mehrere Tage nötig, um die Dinge zu finden,die gerade gebraucht werden.Als nächstes,der Transport zum Schiff,die Arme werden einem schon lang dabei.Jetzt ist jedenfalls alles wichtige erledigt und repariert,alle Einkäufe getätigt.Wieder stellen wir fest ,das sich der Wasserpass nicht an der Wasserlinie,sondern unter Wasser befindet,so viel haben wir gebunkert…….Gewichtsmäßig machen sich hauptsächlich die 1000 l Diesel bemerkbar,finanziell nicht so sehr,denn hier zahlt man keine 10 cent für den liter.Die Fotos zeigen unser direktes Umfeld,kleine Geschäfte,außerhalb der Marina,mit netten Verkäufern,zeigt die öffentlichen Verkehrsmittel,Hafenpersonal ,Beatric und Elena vom Restaurant und andere Segler.Wir haben hier wieder viele freundliche,hilfsbereite Leute kennengelernt.Sie alle namentlich zu erwähnen,würde den Rahmen sprengen.Eine Ausnahme ist Matthias,er ist Deutscher und lebt seit 20 Jahren in Venezuela.Er besitzt eine Pousada (in Deustchland sagt man Pension ),er bietet unter anderem Landausflüge für Touristen an.An dieser Stelle eine Info auf seine hompage.
Pui Pui Tours - Venezuela…..Matthias Sauter - www.puipuitours.com
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Pelikane….auf Nahrungssuche
4.11.2011 von Anne.
Die Pelikane faszinieren mich schon, seit wir sie in Trinidad zuerst sahen.Dort kreisten sie um die Fischerboote …….Hier in Venezuela sieht man sie in Scharen.Lange schon habe ich versucht,ordentliche Fotos von ihnen zu machen.Ihre behebige Art zu fliegen,zu gleiten und wie sie sich dann plötzlich auf`s Wasser stürtzen,um die Beute zu erhaschen,ist schon genial.Sie schießen förmlich aus der Luft mit dem Schnabel zuerst ins Wasser,begleitet von lautem Platschen.In dem Augenblick,wo sie mit dem Wasser in Berührung kommen,haben sie die Beute schon fast verspeist.Heftiger Flügelschlag kündigt die nächste Attacke an.Witzig finde ich auch,wenn sie zur normalen Landung ansetzen.Sie überfliegen den Landeplatz in minimaler Höhe,dann strecken sie die Füße aus,so als ob ein Flugzeug das Fahrgestell ausfährt und landen.Meist sitzen sie auf einem Pfahl oder oben auf einem Laternenmast.Oft landen sie auf kleinen Fischerbooten,oder besser noch , in der Nähe vom Fischmarkt.Gegen Mittag,wenn dort Feierabend ist,werden die Pelikane mit Fischresten gefüttert.Wie die Hühner auf der Stange halten sie sich in der näheren Umgebung auf,um sich dann auf die Fischreste zu stürzen.
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Leguane…..neben dem Restaurant
4.11.2011 von Anne.
Hier auf dem Hafengelände,als Abgrenzung zum Wasser,befinden sich Pflanzen,die den Mangroven sehr ähnlich sind.Sie sind zwischen 50 cm und 100 cm hoch.Diese Hecke befindet sich in der Nähe vom Restaurant.Es ist das Zuhause von vielen Leguanen,in unterschiedlicher Größe und Art.Diese Tiere sind inzwischen sehr zutraulich.Sie trauen sich bis auf die Terasse vom Restaurant..Täglich werden sie von Mitarbeitern mit Obst - und Gemüseabfällen gefüttert.Einer der Tiere versuchte sogar schon an Günter`s shirt zu lecken.Die Farbe von dem Kleidungsstück gleicht der Passionfrucht .Behebig bewegen sie sich fort,solange sie sich sicher fühlen……Aber sobald ein Hund in der Nähe ist,sind sie blitzschnell im Gestrüpp verschwunden.Anschließend sieht man viele Köpfe zwischen den Zweigen.Sie schauen alle in die selbe Richtung,wie die Soldaten beim Apell……
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Venezuela - Bordalltag……
2.11.2011 von Anne.
Inzwischen sind wieder 14 Tage,wie im Flug vergangen.Günter hat viel technisches Spielzeug eingebaut.Um Kabel zu verlegen, mussten teilweise Kabelkanäle vergrößert werden.Das alle Fächer im Untergrund dafür frei geräumt wurden,versteht sich von selbst.Also mal wieder ,das perfekte Chaos im gesamten Schiff.Außerdem wurden Kabel und Stecker im Mast ausgetauscht.Die Kabel waren brüchig oder teilweise von Vögeln angepickt,Stecker sind korrodiert.Eine weitere Baustelle war der alte Kühlschrank,der außen mehr Eis gebildet hat,als im Innenraum…….Ein Bimini für das Cockpit und” Kondome “für unsere Holzkisten am Heck,wurden vom Segelmacher angefertigt.In den Holzkisten befinden sich die beiden 12 kg Gasflaschen.Durch den Sonnenschutz leidet der Holzanstrich weniger…..Aufwendig ist natürlich ,wie überall,das ranschaffen von Material jeglicher Art.Das ist stets meine Beschäftigung.In kürzester Zeit,schaffe ich sämtliche Ersatzteile ran.Hier gibt es normale Taxi`s,wie überall auf der Welt.Warum ich normale Taxi`s schreibe,werdet Ihr gleich verstehen.Natürlich auch Busse ,die ständig in alle Richtungen fahren.Die Busse fahren ohne Zeitplan.Man kann überall zusteigen.Touris sieht man keine in diesen Bussen.Dann gibt es noch die Taxi´s der Einheimischen……Es sind uralte amerikanische Straßenkreuzer,die in Deutschland der TÜV sicher schon vor mehr als 10 Jahren stillgelegt hätte.Sie sind nicht nur verrostet und verbeuelt,sondern teilweise fehlt die Verkleidung der Türen,oder der Himmel oder die Seitenscheibe.Dafür funktioniern die Lautsprecher der Musikanlage aber um so besser.Die Türen sollte man besser vorsichtig schließen,sonst hat man sie womöglich in der Hand.Es steigen auch hier ständig Leute zu und aus,dadurch hat man die Fahrt,genau wie im Bus, für sehr kleines Geld.Ein weiterer Vorteil,in diesen Fahrzeugen ist man als Touri besser aufgehoben,so ein Gefährt ,wird niemals überfallen.Überall in diesen Ländern wird vor kriminellen Handlungen gewarnt…….Ich kann auch hier in Venezuela nur das Gegenteil bestätigen.Mir sind bisher nur freundliche ,hilfsbereite Leute begegnet.Witzig finde ich immer,wenn ich spezielle Ersatzteile brauche und der Verkäufer gerade kein englisch spricht….Dann wird aus einem Laden der Konkurenz jemand geholt,mit dem ich mich verständigen kann.Das ich dadurch hier viele Leute kennengelernt habe ,ist klar.Das man nicht alles so wie in Deutschland kaufen kann und manches Mal improvisieren muss,ist nicht ungewöhnlich.Auch hier bestätigt sich …..unter segeln versteht man…..an den schönsten Plätzen der Welt sein Schiff zu reparieren.
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Eine Einkaufstour mit dem Dingi - 14.10.2011
14.10.2011 von Anne.
Hier am Steg in der Tech Marina Oriente gibt es täglich viel zu sehen,vor allem seid wir mit Sy Mingula “umgezogen” sind.Wir liegen jetzt ganz vorn am Steg,es ist der 2.Platz der Reihe.Es herrscht etwas Schwell,wenn die Speedboote in der Hafen fahren,aber das stört uns nicht.Hier zieht auch mal ein angenehmer Wind durchs Cockpit und erfrischt uns etwas,außerdem kann man rundum das Hafenkino genießen.Mit unserem Dingi machen wir uns auf den Weg zum Plaza Major,der Einkaufsmeile hier in Puerto la Cruz.Um dort hinzukommen,fahren wir ca 30 Min.mit dem Dingi durch viele Kanäle,vorbei an schönen Häusern - was natürlich weit untertrieben ist,die Villengegend von Hamburg wirkt einfach dagegen,also große Anwesen mit eigenem Steg und großen Motorbooten davor, sind völlig normal hier.Überall Securite und Personal um alles in Ordnung zu halten.Diese Leute grüßen und lächeln freundlich,wir wissen nur nicht,ob sie uns anlachen oder ob sie uns auslachen,denn keiner hier im Kanal hat so einen alten ,langsamen Außenborder am Dingi,wie wir.Ursprünglich hatte er mal 5 PS,jetzt noch gefühlte 2,5 PS……..Wenn die Speedboote vorbeirauschen tanzen wir teilweise oben auf den Wellenkämmen mit unserem kleinen Dingi.Manchmal kommt auch eine Welle über….Die Fahrt zum Plaza Major ist aber trotzdem sehr schön und lustig. Eine Fahrt in Venedig mit einer Gondel kann nicht romantischer sein.Direkt am Restaurant am Plaza Major wird das Dingi angeschlossen,um den Außenborder brauchen wir uns keine Gedanken machen,den will hier auch keiner.Unsere Einkäufe werden vom Personal des Supermarktes zum Dingi gekarrt,wenn alles sicher gestaut ist,schnurren wir langsam wieder zurück zu unserem Schiff.Unsere Kleidung ist bei den Temperaturen schnell getrocknet,mit nassen Hosen sieht man viele Leute im Supermarkt,daran erkennt man die Segler…
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Mochima - Nationalpark - 03.10.2011 - 08.10.2011
13.10.2011 von Anne.
Am Montag den 03.10.2011 starten wir unseren Segeltörn (leider wird es ein Motortörn) da wir entweder keinen Wind haben ,oder Wind auf die Nase. Unsere erste Etappe 25 sm bis zum National Park MOCHIMA.Mochima liegt ca 12 sm westlich von CUMANA. Das Gebiet umfasst 950 km² Wasserfläche,Buchten und Inseln.Mit seinem kristallklaren Wasser,feinem weißen Sand und Schatten spendenden Kokospalmen ist er von großer Anziehungskraft.Natürlich tragen auch die faszinierenden Korallenriffe dazu bei.Kleine Fischerboote bringen Gäste vom Fischerdorf Mochima zu den Stränden nach Wahl.Für Touris werden außerdem die beliebten Delfintouren,eine Rundtour,bei der in Begleitung von Delfinschwärmen,große Teile des Nationalparks und einsame Strände besucht werden.Für uns lagen diese Highligth`s sowieso auf dem Weg.Die kleinen Speedboote mit Gästen waren unsere ständigen Begleiter.Weiter ging unsere Tour vorbei an Cumana, in den Golfo De Cariaco.Der Golfo De Cariaco ist 8 sm breit und 35 sm lang.Durch Schwell vom Ocean ,gibt es hier keinen geeigneten Ankerplatz.So fuhren wir in die Laguna Grande.Die Lagune ist ca 3 sm breit.Viele kleine Buchten reihen sich aneinander.Vor den Buchten kleine und kleinste Inseln.Im Crusing Guid,also im Hafenhandbuch von Venezuela sind alle geschützten Ankerplätze eingezeichnet.Zwei Nächte verweilen wir in der Lagune,natürlich an verschiedenen Ankerplätzen.Am zweiten Tag fahren wir durch bis zur großen Sandbank.Hier befinden sich Scharen von Pelikanen,die durch herannahende Fischer aufgescheucht werden.Alle Leute die uns begegnen,grüßen freundlich.Wir haben keine gefährliche Situation erlebt,im Gegenteil.Die Landschaft der Lagune ist sehr ursprünglich.Gebirgig,rotbraune Erde,golden schimmernd bei Sonnenauf - und Untergang.Die Ufer gesäumt von Mangroven,dann dickblättrige Bodendecker im feuchten Bereich des Ufers.Wir fahren mit dem Dingi vom Ankerplatz an Land.Dort versuchen wir, die kleinen Berge zu erklimmen,was mit unseren Allerweltslatschen….ein Problem ist,da man leicht abrutschen kann.Die Berge sehen aus,als ob sie aus Marmorsplittern bestehen.Wieder andere Stellen,als ob hier Bäume vermodert sind,man sieht noch die Maserung vom Holz.An den Hängen befinden sich kleine Bäume,die durch den starken Wind ans Gestein gedrückt worden sind und so weiterwachsen.Ein Baum in dieser kargen Gegend,hatte kräfttig rote Blüten,darin weiß ,dann schwarze Punkte,die wie Augen wirken.Es gibt immer wieder Blüten zu sehen,die ich vorher noch nirgends sah,nicht einmal im Blumentopf.Von diesem leuchtenden Busch haben wir einen tollen Blick über die gesamte Bucht.In der Mitte die SY Mingula als einziges Schiff in der weiten Natur.Das man hier toll baden und schnorcheln kann ,versteht sich von selbst.Unbedingt erwähnenswert ,der unbeschreiblich schöne Sternenhimmel.Keine Luftverschmutzung und keine Lichtquelle lenkt von diesem Naturschauspiel ab. Man sieht Sternenbilder,die die meisten Menschen nur vom Atlas kennen.Freuen uns ,das wir unserem Besuch dieses Panorama, bei wolkenlosem Himmel zeigen können……Nächster Stopp am anderen Tag ,die Laguna Chica.Wieder begleiten uns Delfine am Ausgang der Laguna Grande und toben am Bug des Schiffes.Ein 3 sm Trip bis zum Ziel.Am Ufer sehen wir kleine Hütten,eine Fähre ist auf dem Weg zu dieser kleinen Ortschaft.Die “Häuser” sind farbenfroh gestrichen,auf jedem Dach befindet sich eine große blaue Tonne,für Frischwasser.Dieses Wasser wird mit den kleinen Speedbooten und Kanistern aus der kleinen Lagune geholt.In der Laguna Chica gibt es Wasser - und Stromleitungen,was hier in diesem Naturschutzgebiet nur selten zusehen ist.Hier befindet sich außerdem eine kleine Werft,ansonsten wieder diese Hütten in typischer Bauweise.Alle Fensterläden sind geschlossen,damit die Sonne nicht hinein scheinen kann.Hühner,Ziegen Hunde und Katzen laufen herum,Kinder spielen am Wasser.Natürlich begleiten wieder die Pelikane die kleinen Boote,die in die Lagune kommen.Am letzten Tag des kleinen Ausflugs motoren wir nochmal nach Mochima.Dazu überqueren wir wieder den Golfo De Cariaco.Am Abend wird im kleinen Restaurant am Hafen gespeist.Danach besuchen wir die kleine Bodega im Centrum und mischen uns unter das Volk.Solche Abende sind immer ein besonderes Erlebnis,um Land und Leute kennenzulernen.Nach dem morgendlichen Bad, in der Bucht von Mochima ,heißt es Anker auf,zu unserer letzten Etappe,zurück nach Puerto La Cruz.Wieder liegen 25 sm vor uns,wieder toben Delfine am Bug…….
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Besuch an Bord in Venezuela, für 14 Tage…..
2.10.2011 von Anne.
Unser Flieger ist am 26.09.2011 morgens um 8 Uhr 40 pünktlich in Hamburg gestartet.Zwischenstopp in Frankfurt,dann weiter (9 Std und 20 Min ) nach Caracas.Ankunft 15 Uhr 10 Ortszeit……6,5 Std Zeitverschiebung,die uns nicht allzuviel ausgemacht hat.Aber dann…6 Std Aufenthalt, in durch Klimaanlagen völlig unter kühlten Räumen,die Zeit wurde uns länger,als die gesamte Flugzeit vorher.Eine Durchsage ,weitere 2 Std Wartezeit werden angekündigt,die uns wie mindestens 4 Std vorkommen.Endlich ist die Wartezeit vorbei und wir stellen uns an Gate 1, an das Ende der Schlange an. Wieder eine Durchsage,alle Fluggäste gehen zum Gate 10……Nach erneuter Wartezeit werden unsere Tickets gescannt und der Flieger startet zügig die letzen 40 Min unserer Mammuttour.Nachdem wir das Gepäck in Empfang genommen haben,steigen wir ins Taxi,wieder viel zu stark runtergekühlt…..Wir bitten den Fahrer die Fenster zu öffnen,so ist es angenehm.Richtig warmer Wind pfeift uns um die Ohren.Ca eine halbe Std dauert die Fahrt,dann kommen wir in der Tech Marina Oriente in Puerto la Cruz ,an.Herzlichde Begrüßung……Dann gehen wir an den Steg zum Schiff,glücklicherweise hat Günter alle Arbeiten rechtzeitig geschafft und Mingula wurde ein paar Std vor unserer Ankunft zu Wasser gelassen.Mittlerweile sind wir schon 6 Tage hier.Langsam gewöhnen wir uns an die hohen Temperaturen und die Zeitverschiebung ist auch kein Problem mehr.Hier in der Marina sind einige deutsche Charterschiffe mit Crew,die während der Hyrican Saison in der Karibik,hier sicher im Hafen liegen und alles wieder klar machen für die kommende Chartersaison.Natürlich trifft man auch deutsche Segler,die wie wir, nur zum Vergnügen step by step weitersegeln , sich Land und Leute anschauen und lange vor Ort verweilen………Hier in der Nähe vom Hafen findet man kleine und kleinste Läden,in denen man Grundnahrungsmittel für kleines Geld kaufen kann.Mit dem Taxi,es sind uralte amerikanische Schlitten,sind wir zum” Grande Market “gefahren,dort gibt es nicht nur Obst ,Gemüse ,Fleisch und Fisch sondern auch Klamotten und andere Dinge des täglichen Lebens. Für 500 gr Kaffe zahlen wir 1,-Euro,für 1 kg Rinderfilet 3,20 Euro usw……..Gestern waren wir am Plazza Major….das edle Einkaufscentrum von Puerto la Cruz.Um dort hinzukommen ist man ca 1 halbe Std mit dem Dingi unterwegs,Kanäle,wie in Venedig,sehr sauber und tolle Häuser,besser gesagt riesige, gepflegte Anwesen ,so weit das Auge reicht.Eine Villa schöner ,als das Andere .Alle mit einem Steg und Speedboot am Anleger…..Am Abend dann eine kleine Geburtstagsfete an Bord.Günters Gäste……Unsere Freundin Anne aus Hanstedt,Berthold von der SY Equinoxe,Uli von der SY Tofua,Lothar von der SY Tamara ,mich selber zähle ich nicht zu Günters Gästen,denn im Augenblick ist die Mingula wieder unser gemeinsames zu Hause………..Demnächst heißt es dann…….. Leinen los,wohin wir fahren,könnt Ihr im nächsten Bericht lesen.
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Flug nach Venezuela am 26.09.2011
24.9.2011 von Anne.
Nach fast 8 Monaten in Tangendorf , fliege ich am Montag zu Günter nach Venezuela.Anne , unsere Freundin aus Hanstedt ,begleitet mich.Sie macht 14 Tage Urlaub bei uns an Bord.Das Schiff steht im Augenblick im Hafen , an Land , Antifouling wird erneuert.Ein Sonnenschutz für`s Cockpit wurde hier ebenfalls gefertigt.Wenn alles planmäßig klappt , wird Mingula am Montag wieder zu Wasser gelassen…..Unsere Planung….wir wollen die vorgelagerten Inseln von Venezuela gemeinsam besuchen.
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Puerto la Cruz - und Barcelona - Venezuela
12.8.2011 von Anne.
Allgemeines über die Region…..Ursprüglich war Puerto la Cruz ein Fischerdorf und entwickelte sich durch den Tourismus zu einer Stadt mit 220 000 Einwohnern und damit zu einer der größten und beliebtesten Touristenstädte an der gesamten Ostküste.Außerhalb der Stadt finden sich an den Inseln de Plata (Silberinseln) Canoma und Arapito viele Strände und der Nationalpark MACHIMA.Ein Ferryboot verbindet Puerto la Cruz mit Isla Magarita. Es befindet sich ebenfalls einer der größten Erdölhäfen im Karibischen Meer in Puerto la Cruz.Der Liter Diesel kostet hier…. 2.08 cent….Ja ,Ihr habt richtig gelesen,allerdings bekommt man an Tankstellen als Touri keinen Sprit,er wird in Kanistern zum Schiff gebracht.Da verdient natürlich auch wieder jemand dran,aber das ist schon ok.Günter hat für 690 Liter Diesel ,incl. Lieferung 65,-Euro bezahlt.Das Gebiet läd außerdem zum segeln ein. Die Inseln Las Chimanas , Cachicamo und Borracha umringen die Stadt.In ihren Kanälen haben sich elegante Stadtbezirke gebildet mit eigenen Bootsanlegern,wo Bewohner Boote und Yachten als Transportmittel benutzen können….Die Nachbarstadt heißt Barcelona.Hier wird die Kolonialtradition weitergeführt.Unter den Sehenswürdigkeiten von Barcelona gibt es die schöne Kathedrale und Kirche,wie die von El Carmen.Nicht zu vergessen , das viele Grün,die Plätze der Stadt sind bewachsen mit dicht belaubten Bäumen.Von allen Sehenswürdigkeiten hat Günter allerdings noch nicht viel sehen können.Er hat im Hafen nach einem Handwerker gefragt,der ein Bimini für das Cockpit bauen soll.Man hat natürlich auch jemanden empfohlen….aber wir sind nicht in Deutschland…..und hier muß man sich in Geduld fassen…..3 Wochen hat Günter auf den Mann gewartet,immer wieder wurde versprochen,das es am anderen Tag losgehen soll mit der Arbeit…..Dann ein anderer Handwerker…Dieser hat gut , zügig und sogar noch billiger gearbeitet.Jetzt ist alles fertig,es sieht nicht nur gut aus,sondern erfüllt auch seinen Zweck als Sonnen - und Regenschutz.Ärgerlich ist dabei immer,das man ans Boot gebunden ist,ansonsten spielt die Zeit ansich ja nicht eine so große Rolle.Ende September werde auch ich nach Venezuela fliegen, unseren weiteren Pläne stehen noch nicht fest.
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Wieder in Puerto la Cruz - Venezuela…05.08.2011
12.8.2011 von Anne.
Die dreieinhalb Wochen Heimaturlaub sind leider schon wieder vorbei.Die Zeit war schön,aber auch stressig.Viele Termine , Einladungen und Besuch.Ein” Danke schön “an alle Freunde und Verwandte,die uns besucht oder eingeladen haben.Es war nett mit Euch.Die”Heimreise” verlief reibungslos.Kein Stau auf der Autobahn,Richtung Flughafen,kein Fluglotsen Streik….also völlig entspannt.Im Hafen wurde Günter schon erwartet…..Volker hat für Getränke gesorgt,Uli hat sie kalt serviert,also alles super.Das Thermometer zeigt wieder 30°,so kann man es aushalten.Leider gab es einige Tage Probleme mit dem Internet,aber auch das ist wieder repariert…….
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Günter auf Heimaturlaub 11.07.2011
18.7.2011 von Anne.
Wie es Günter die letzten Wochen in Venezuela erging und was er alles erledigt hat ,sprich anfertigen ließ für SY Mingula,das schreibe ich im nächsten Bericht.Jetzt möchte ich erst einmal mitteilen,das sich Günter auf Heimaturlaub bei mir in Tangendorf befindet.Eine gelungene Überraschung für mich.Er bleibt bis zum 05.08.2011.
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Puerto la Cruz - Venezuela 27.05.2011
19.6.2011 von Anne.
Jetzt befindet sich Günter schon wieder mehr als drei Wochen in der TEC MARINA ORIENTE , in Puerto la Cruze - Venezuela. Noch eine kleine Beschreibung seiner Route auf dem Weg hierher:18.05.2011 - Los Testigos -24.05.2011 - Isla Magarita - Pampatar -25.05.2011 - Isla Coche -26.05.2011 - Araya -27.05.2011 - Puerto la Cruz -Also jetzt zum Leben in der Tec Marina Oriente , in Puerto la Cruz - Venezuela.Das Thermometer zeigt auch hier immer über 30° an.Zwischendurch mal heftige Schauer,die aber keine Abkühlung bringen.Günter wurde in der Marina von der Crew der Equinoxe - Christel und Berthold schon mal vorangemeldet.Außerdem bekam er alle wichtigen Infos,die das Leben in der Fremde erleichtern und verbilligen gleich per e mail mitgeteilt,wie z.B. die Adresse der billigsten Wäscherei der Welt usw.Dank an Berthold an dieser Stelle für die äußerst ausführliche e mail.Hier am Steg,mit Strom ,Wasser und vorallem Internet incl. läßt es sich aushalten.Als nächstes soll ein Bimini angefertigt werden,Angebote werden eingeholt,aber das dauert…….mit den Terminen nimmt man es hier nicht so genau.Das ärgerliche dabei ist,das man dadurch ans Boot” gefesselt” ist.Auch hier befinden sich einige nette, deutsche Segler,mit denen man sich austauschen kann.
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Karibik vom 17.12.2010 - 16.05.2011
22.5.2011 von Anne.
Ja, wie immer und überall lange Aufenthalte am jeweiligen Ort.Trotzdem haben wir nur wenig von der Karibik gesehen.Zuerst Trinidad,dann Grenada,St Vincent,die Grenadinen und Tobago Cays,St Lucia,Martinique und Dominica,dann zurück nach St Lucia.Die Karibik ist genauso ,wie man sie von Prospekten und Reisekatalogen kennt……türkis blaues Wasser,Palmen und natürlich Sandstrände,so weit das Auge reicht.Manche Inseln sind üppig bewachsen,begünstigt,durch heftige Niederschläge ,anschließend strahlender Sonnenschein und Wärme,im Durchschnitt so 30 °,ein Klima bei dem die Pflanzen gut wachsen.In der Saison,von Dezember bis Ende April ist die Karibik gut bis sehr gut besucht.Viele Charterschiffe sind unterwegs.Einen einsamen Ankerplatz findet man nur schwer.Zu den schönsten Inseln zählt Dominica.Diese Insel ist noch nicht so stark vom Tourismus überlaufen.Martinique ist sehr” europäisch”im Preis,hat aber auch den Vorteil,das man als Segler viele Ersatzteile kaufen kann.Die Rodnay Bay von St Lucia hat sich für Günter als guten Platz für Reparaturen und Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs gezeigt,das erklärt den langen Aufenthalt hier.In der Rodnay Bay findet man viele deutsche Segler,natürlich auch andere Nationalitäten.Die ARC - eine jährlich stattfindende Regatta von Kanaren in die Karibik endet stehts hier.An dieser Regatta hat Günter auch mal teilgenommen und zwar im Jahr 1999………..Ansonsten hat er die Elektrik komplett neu verkabelt.jetzt ist alles genau nach Anleitung installiert.Alles funktioniert so gut ,wie noch nie zuvor.Zusätzlich 2 neue Solarpanele,jetzt auch Strom ohne Ende……Der große Aufriss hat sich gelohnt………Am Montag den 16.05.2011 hieß es dann Anker auf ,mit Kurs auf Venezuela.Ich hoffe Günter hat eine gute Fahrt,den richtigen Wind und werde wieder berichten,wenn er dort angekommen ist.Die letzten Fotos von der Karibik werde ich demnächst auf unsere homepage bringen……(muss noch etwas üben)es klappt noch nicht so richtig,also ein bisschen Geduld ist angebracht.
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Es geht weiter….Ziel Venezuela…..
18.5.2011 von Anne.
Am Montag den 16.05.2011 um 10 Uhr Ortszeit , heißt es Anker auf, mit Kurs auf Venezuela….Demnächst schreibe ich noch eine Zusammenfassung über die Erlebnisse in der Karibik mit aktuellen Fotos.Unterdessen hoffe ich,das Günter in der Zwischenzeit die kleinen Inseln vor Venezuela erreicht hat…..
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Rodnay Bay - St Lucia 12.04.2011
20.4.2011 von Anne.
Von Roseau - Martinique,ein Kurztrip nach St Lucia.Hier fällt der Anker wieder in der Rodnay Bay.Ein neuer Zahnriemen, für den Simrad Autopiloten, muss besorgt werden…….
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Dominica - Roseau 10.04.2011
11.4.2011 von Anne.
Jetzt am Sonntag den 10.04.2011 heißt es Anker auf ,mit Kurs Richtung Martinique.Es herrscht wenig Wind,so das die Windfahne nicht richtig reagiert . Er setzt den Autopiloten ein,leider reißt nach kurzer Zeit der Keilriemen,den Günter erst in Trinidad gewechselt hat.Er legt einen Zwischen - Stop in der Bucht von Roseau - Dominica ein.Heute geht die Fahrt weiter nach Martinique,wo es hoffentlich einen passenden Keilriemen für den Autopiloten gibt.Das Beste an der Bucht von Roseau…..hier gibt es mal wieder Internet ,das telefonieren mit Skype klappt sogar richtig gut.
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Dominica - Portsmouth - März 2011
1.4.2011 von Anne.
Schon wieder sind fast 14 Tage vergangen.Infos über die Karibikinsel DOMINICA findet Ihr unter www. Dominica Karibik.com.Dann….Karibikinsel Dominica - ein noch unentdecktes Naturparadies.Nicht nur Information über die Insel,sondern auch tolle Fotos sind auf der Seite zu sehen.
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Es geht weiter…Ziel Matinique 22.03.2011
27.3.2011 von Anne.
Der Wind ist günstig,also heißt es Anker auf.Nach fast 3 Monaten St Lucia,mit kurzer Unterbrechung(Grenadinen und Tobago Cays) nimmt Günter zunächst Kurs auf Martinique.Es sind ca 30 sm.Nach 6 Stunden auf See,bei richtig gutem Segelwind,wird umdisponiert.Ziel ist Dominica - Portsmount.Die weiteren 70 sm sind bis morgens 5 Uhr zurückgelegt.Noch in der Dunkelheit lässt Günter den Anker zwischen 2 Schiffen fallen.Später ,als es hell wurde,stellt er fest,das er genau neben Uli von der Sy Tofua den Anker fallen lassen hat.Große Freude auf beiden Seiten.Das einklarieren auf dieser Insel ist total entspannt,wenn man nur 14 Tage bleiben möchte,kann das ein - und ausklarieren am gleichen Tag erledigt werden.Internet ist in dieser Bucht leider nicht so gut…..
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März 2011
21.3.2011 von Anne.
Hier eine Info an die treuen Leser unseres Logbuches.Günter befindet sich noch auf St. Lucia,ist aber in den Startlöchern,mit Kurs auf Martinique und ich bin zur Zeit in der Heimat.Auf unserer Seite ist die letzten Wochen wenig aktualisiert worden,das wird sich aber in Kürze ändern
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Immer noch Rodnay Bay…
13.2.2011 von Anne.
Die Wartezeit hat sich gelohnt.Die Solarpanele wurden gefunden ,Günter konnte sie am Flughafen vom Zoll abholen.Es war etwas kompliziert und auch kostspielig,aber wir sind froh ,das sie angekommen sind.Die Wartezeit haben wir gut genutzt,viele Instandsetzungsarbeiten konnten am Steg erledigt werden.Nachdem die Solarpanele ausgetauscht waren,Kork an Deck in der Nähe des Ankers verlegt war,hat Günter den Hafen verlassen und befindet sich noch in der Rodnay Bay vor Anker.Hier wartet er auf eine Bestellung von Ersatzteilen,die von Deutschland geschickt werden.In der Zwischenzeit bekommen die Bänke im Cockpit und alles andere aus Holz, einen neuen Anstrich.Seitdem 28.01.2011 bin ich wieder in Deutschland.Nachdem ich 11 Monate am Stück in der Ferne war,zog mich das Heimweh nach Hause.Hier bleibe ich einige Zeit,arbeite wieder mit Isabel im Salon ,skype täglich mit Günter und besuche ihn,wenn ich Urlaub habe.
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Rodnay Bay St Lucia….
23.1.2011 von Anne.
Jetzt befinden wir uns schon wieder 11Tage hier am Steg der Rodnay Bay Marina und alle wichtigen Instandsetzungsarbeiten sind erledigt .Vorige Woche hielt dann ein Dingifahrer bei uns am Steg an.Er erkundigte sich nach den neuen ,leisen Flügeln unseres Windgenerators.Diese Flügel haben wir im vergangenen Jahr in Portugal bestellt,und umgehend erhalten.Wir berichten von dem guten Sercie der Firma und wollten ihm die Adresse geben.Dabei stellte sich heraus,das es seine eigene Adresse ist,er also für diesen guten Service sorgt.Rudolf erzählt uns ferner,das er seit Oktober 2010 einen neuen Windgenerator auf den Markt gebracht hat.In diesem Gerät ist keine Elektronik,nur der Generator .Die empfindliche Reglung und Steuerrung befindet sich im Schiff .Ich kann es nur leihenhaft beschreiben,für mehr Info schaut einfach mal auf die Seite www.silentwindgenerator.com……….Die Suche nach unseren Solarpanels ,die bei Condor verschlammt wurden ,ist leider erfolglos geblieben…………..Da der jährliche Oelwechsel ansteht,machte ich mich auf die Suche nach einem Filter.Hier kann man verschiedene Filter kaufen,aber leider nicht den, von uns benötigten.Also per Bus nach Castries,der Hauptstadt,der Insel.Das Bus fahren ist hier total easy und billig.Man zahlt,wenn man aussteigt,2,-E$ , das ist weniger als 1,-Euro,egal wie weit man fährt.Also für 1 km zahlt man den selben Preis,wie zB für 10 km,wie in diesem Fall. Leider war ich auch in Castries erfolglos,habe aber die halbe Stadt und sämtliche Geschäfte,die Filter verkaufen,kennen gelernt…………Jetzt zu den positiven Ereignissen.Tina ,unsere Mieterin ist beruflich hier nach St Lucia geflogen und hat uns freundlicherweise ,die 10 er Kettennuss ,für unsere Ankerwinsch mitgebracht.Glücklicherweise hat Condor dieses Gepäck in den richtigen Flieger verladen.Jetzt haben wir die 8 er Ankerkette gegen 10 er Kette , getauscht.Seit 1 Jahr fuhren wir die schwere Kette ungnutzter Weise spazieren.nirgends gab es eine passende Nuss zu kaufen.Hier im Yachtshop der Rodnay Bay,konnten wir außerdem einen neuen Anker für Mingula erwerben.Zwischen Anker und Baxkiste auf dem Vorschiff wird Günter noch Kork verlegen,wir haben noch Reste vom Cockpit im Untergrund.Dieses Material verhindert ,das die Ankerkette Rost und Schleifspuren spuren an Deck hinterlässt.
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St Lucia vom Süden in den Norden 10.01.2010
17.1.2011 von Anne.
Am Sonntag waren die Bergspitzen der Piton`s , das Wahrzeichen von St Lucia, in dicke Regenwolken gehüllt,deshalb entschlossen wir uns ,doch erst am Montag die Bucht von Vieux Fort,zu verlassen.Wir hatten ca 30 sm vor uns.Der Weg nach Norden führte uns an den Pitons und Soufriere vorbei.In die Marigot Bay fuhren wir zu Visite ein.Diese Bucht haben wir vor 11 Jahren schon mal besucht,man erzählte uns,das sie sich sehr zu ihrem Nachteil verändert haben soll….Wir fuhren also die betonnte Einfahrt bis in die geschützte Lagune.Sie ist gesäumt von Palmen und Mangroven .Mit Erleichterung stellten wir fest,das sie ihren Charme behalten hat,wir erkannten sogar die Standbar in der wir seinerzeit den sundowner getrunken haben ,wieder.Einige Hotels befinden sich jetzt dort und viele,viele Segler,wie überall an den schönsten Plätzen der Karibik.Jetzt weiter,vorbei an Castries zur Rodnay Bay.Hier fahren wir in den Hafen und suchen uns einen Platz am Steg.Wir erkennen fast nichts wieder.Die Marina hat viele neue Stege bekommen,alles ist sehr gepflegt und seglerfreundlich organisiert.Auf dem Gelände der Marina befindet sich immer noch das Swimmingpool,es entstanden neue sanitäre Anlagen.Es gibt viele,nette Restaurant`s, Bar`s und Geschäfte .Das Hafen Personal ist freundlich und hilfsbereit.Wir gönnen uns mal den Luxus eines Hafenplatzes,weil unser Außenborder,den wir beim ankern unbedingt brauchen ,überholt werden muss.Er wurde abgeholt,die Wartezeit nutzen wir ,um andere ,dringend nötige Arbeiten zu verrichten.Unsere Elektrik wurde von einem äußerst kompetenten Mechaniker wieder auf Vordermann gebracht ,gleichzeitig haben wir dem Rost den Kampf angesagt,alles ist wieder clean,Mingula sieht aus,wie neu.Dabei ist eine Woche hier in der Rodnay Bay schnell vergangen.Sobald der Außenborder wieder fit ist,werden wir den Hafen verlassen und den Anker in der Bucht vor der Marina fallen lassen. Wir warten hier immer noch auf die Solarpanel`s ,die Condor verschlammt hat.Diese Panel`s werden jetzt weltweit gesucht.Hier in der Bucht der Rodnay Bay,hat gerade die ALEXANDER VON HUMBOLDT, den Anker fallen lassen.Wir haben sie zuerst 2008 in Funchal - Madeira,dann in San Sebastian - La Gomera,später auf Sal - Kap Verden und jetzt hier ,zum vierten Mal gesehen.
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Weihnachten in der Karibik
5.1.2011 von Anne.
Unser Besuch ist trotz Schneeprobleme in Deutschland relativ pünktlich gelandet.Allerdings sind heiß ersehnte Ersatzteile die sie freundlicherweise mitbringen wollten ,in Frankfurt liegen geblieben.Viele Urlauber kamen ohne Gepäck hier an.Wir haben jetzt 2 Wochen Insel hopping geplant.Von St Lucia zuerst nach St Vincent - Wallilabou - hier wurden Szenen vom Film “Fluch der Karibik “gedreht.Einige der Filmkulissen sind noch vorhanden.Dann weiter nach Bequia,Mustique,Union Island,nahtürlich haben wir auch die nette Strandbar “Happy Island” aufgesucht.Weiter zu den Tobago cay`s,nach Canouan,Blue Lagoon,morgen wieder zurück nach Wallilabou und übermorgen nach St Lucia.Dann sind leider 2 Wochen vorbei und unser Besuch fliegt zurück nach Deutschland.
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Vieux Fort - St Lucia 17.12.2010 -
21.12.2010 von Anne.
Jetzt befinden wir uns im Sueden von St Lucia,in der Naehe vom internationalen Flughafen.Hier warten wir auf Claudia und Rudi ,die uns Weihnachten besuchen wollen.Einige Segler warten jetzt schon auf Besuch,aber Schneeprobleme in Deutschland sorgen fuer reichlich Verspaetungen.Aber das wisst ihr besser ,als ich.
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Carriacou 13.12. - 16.12.-2010
21.12.2010 von Anne.
Die kleine Insel liegt ca 50 km von der Hauptinsel entfernt,gehoert aber noch zu Grenada.Der Hauptort,Hillsborough ,hat 600 Einwohner.Auf dieser Insel geht es noch sehr gelassen zu.Es scheint fast ,als ob die Zeit stehen geblieben waere.Der Name der Insel ,bedeutet Insel der Riffe.Der Ort ist ein altes Fischerdorf mit Kolonialbauten und einer Handvoll Laeden,mit Waren des taeglichen Bedarfs.In der Naehe vom Faehranleger befindet sich die Custems,das Imigrationsoffice und eine Touristeninformation.Geht man die Hauptstrasse,die Main Street,links herrunter,kommt man bei einem Schuster vorbei.Er hat seine Werkstatt in einem kleinen Holzhaus.Das Holzhaus ist:Ich zitiere aus dem Reisefuehrer:gottesfuerchtig und publikumswirksam bemalt.Es ist wirklich ein Kunstwerk,welches sich auf dere Vorderfront befindet.In jedem Reisefuehrer ist es abgebildet.Er verlangt einen Obolus fuer ein Foto,sicher verdient er so mehr ,als mit der Reparatur von Schuhen,denn wenige Leute tragen Schuhe.Alle tragen Flipflops.
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Welcome to Grenada…08.12.2010
9.12.2010 von Anne.
Wir befinden uns zur Zeit in der Prickly Bay von Grenada.Beim einklarieren fragte man uns,ob wir das erste Mal in Grenada sind….dann sagte man welcome to Grenada.So nett wurden wir noch nirgends empfangen.Ansonsten gefällt uns diese Region nicht so besonders gut,viele Segler sind in den Startlöchern ,um in den Norden zu fahren.
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Grenada - St George 11.12. - 13.12.2010
9.12.2010 von Anne.
Nur wenige Seemeilen von der Prickly Bay entfernt ,befindet sich die Hauptstadt der Insel.Wir lassen unseren Anker vor der Einfahrt zur Marina, im Ankerfeld,fallen,so wie viele andere Segler auch.Die sehr neu (sicher auch teuer ) aussehende Marina ,hat viele freie Plätze.Nach den Preisen haben wir uns allerdings nicht erkundigt,da wir lieber vor Anker liegen.Jetzt nach dem Umbau des Ankerkastens ist es völlig easy .Die Arbeit und Investition hat sich wirklich gelohnt.Grenada liegt auf mehreren Hügeln,um den hufeisenförmigen,inneren Hafen,Carenage.Davor breiten sich der äußere Hafen mit dem Crusie Ship Dock und die Lagoon aus,der Ankerplatz für Yachten.Die Häuser der Stadt sind gut in Schuss und farbenfroh gestrichen,leider haben wir für den Stadtbummel einen Sonntag erwischt,da wirkt die Stadt nicht sehr belebt.Ein Highligth am Montag…die Queen Mary 2 läßt dicht hinter uns den Anker fallen….. Nachdem wir sie von allen Seiten fotografiert haben,nehmen wir Kurs auf Carriacou.Es ist die letzte Möglichkeit hier auszuklarieren.
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Georgetown - Guayana 19.11.2010
30.11.2010 von Anne.
Auch hier existiert der Yachthafen wieder nur in der Seekarte,so fragen wir über Funk,wo wir festmachen dürfen.Man weist uns einen Platz am Baggerschiff zu und nimmt unsere Leinen entgegen.Der nächste zeigt mir den Weg zur Imigration.Da ich für den Funkspruch den offiziellen Kanal gewählt habe,denke ich mir nichts dabei.Die Einklarierung in Guayana soll 2500,-GD betragen,also ca 10,- Euro,der hilfsbereite Mann verlangt 300,- USD für seine Bemühungen…..Da Georgetown sowieso recht schmutzig ist,entschließen wir uns, nur die Nacht hier zu verweilen und nicht an Land zu gehen.Am Morgen laufen wir mit der Tide aus,mit Kurs auf Trinidad.Wir haben rund 400 sm vor uns.Diese 400 sm sollen die längsten Meilen dieses Trips werden,denn wir hatten einen Squoll nach dem anderen.Dunkle Regenfronten zeigten sich am Himmel.Wind von 3 auf 30 kn innerhalb kürzester Zeit,dazu die vielen Oelplattformen an der Küste von Trinidad.Karibikflair konnten wir das zunächst nicht nennen.Alles grau in grau und in der Ferne Land in Sicht.Nach Sonnenaufgang fuhren wir durch die Inseln in die Bucht von CHARGUARMAS vor Port of Spain.Hier gibt es einige Marinas,aber auch viele Ankerplätze.Es ist ein guter Platz ,um benötigte Ersatzteile zu kaufen,bevor der Karibik - Trip so richtig losgeht.Frischwasser brauchen wir hier nicht ranschleppen,denn es regnet täglich ,mehrmals heftig.Ansonsten haben wir angenehme 30°.Man kann es also gut aushalten.Mit dem Dingi erledigen wir unsere Einkäufe usw.Zweimal hatten wir Besuch von einer Schildkröte und die Pelikane fliegen niedrig über uns hinweg.Ein Internetcafe gibt es hier ebenfalls,leider kann ich nach diesen vielen Wochen ohne Internet nicht allen Freunden persönlich schreiben und hoffe,das ihr nicht böse seid.Uns geht es gut,so langsam erholen wir uns von dem 40 Tage Trip und den 2877 zurückgelegten Seemeilen.Wir freuen uns auf Claudia und Rudi,die uns auf ST Lucia besuchen und hoffen das wir vorher in Grenada noch Christel und Bertholt ,von der Equinoxe treffen.
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Canal Degarde de Cannes - French Guayana 03.11.2010
30.11.2010 von Anne.
Mittlerweile sind wir 14 Tage unterwegs,deshalb steuern wir unser Schiff näher an Land,um per Handy eine Standortmeldung abzugeben.Da wir wenig Wind haben,dafür aber Strömung ,dauert diese Aktion über 20 Std.Unsere Windfahnensteuerung funktioniert bei mehr Wind auch besser,also ist erstmal dümpeln angesagt.Beim Angeln sind wir auch nicht erfolgreich,dafür haben wir aber inzwischen alle Köder ausgiebig baden lassen.Einige stabile Hacken wurden abgebissen,aber an Bord konnten wir keinen Fisch ziehen.Am 03.11.2010 kommen wir in French Guayana an.Wir fahren in den gut betonnten Canal,der ständig von einem Baggerschiff sauber gehalten wird.Dieser Canal liegt vor Cayenne.Er ist eine Empfehlung von französischen Freunden,die schon 20 Jahre unterwegs sind.Wir fahren vorbei an dem Containerterminal,vorbei an dem kleinen Yachthafen und lassen bei den anderen Ankerliegern,unseren Anker fallen.21 Tage auf See liegen hinter uns und wir sind froh,fest zu sein.Der nächste Supermarkt,oder ein Internetcafe liegt 5 km entfernt.Taxi oder Busse kennt man hier anscheinend nicht.Man kann per Anhalter versuchen seine Einkäufe zu erledigen.Wir haben Glück,ein Hafen- arbeiter wollte sowieso gerade zu diesem Supermarkt.Er wartet einen Augenblick,bis wir unseren Einkaufswagen bis zum Rand gefüllt haben und liefert uns am Steg wieder ab.Hier im Yachthafen liegen die meisten Schiffe recht lange,es sieht jedenfalls so aus.Viele Rostlauben ,teilweise mit Bananenpflanzen in Kübeln an Bord,ähnlich einer Kleingartenkolonie.Ansonsten bietet diese Region nicht viel für die Zivilisation.Natur pur.Der Ankerplatz ist wunderschön,Mangrowen säumen das Ufer und viele “Schlammpigger” in den schönsten Farben sieht man hier bei Niedrigwasser.Der Sonnenauf - und Untergang ist ebenfalls ein besonderes Highligth ,da es sich im Wasser spiegelt.So weit das Auge reicht,sieht man unberührte Natur ,den gesamten Flusslauf und den Seitenarm hinunter,gesäumt vom üppigen Grün des Regenwaldes.Unser nächstes Ziel sind die Teufelsinseln,da man nach Cayenne nicht fahren kann.Die Einfahrt ist verschlammt und weist nur 1,20 m Tiefgang aus.Wir lassen vor den Inseln den Anker fallen,um uns die berühmte Gefängnisinsel anzuschauen.Hier am Ankerplatz werden wir von deutschen angesprochen.Sie arbeiten in Kourou,im Raumfahrt Centrum. Der nächste Raketenstart wäre in 12 Tagen,es ist also eine Überlegung wert ,hier zu verweilen,oder in den Hafen von Kourou einzulaufen.An der gesamten Küste,sind auf unseren neu gekauften elektronischen Seekarten viele graue Felder eingezeichnet,keine Tiefenangaben,nichts ,wonach man sich richten könnte.So entschließen wir uns,weiter zu fahren.Unser nächstes Ziel ist Saint Laurant du Maroni.Dieser Fluss bildet die Grenze zwischen French Guayana und Surinam.Die Betonnung in diesem Fluss lässt zu wünschen übrig.Es sind nur wenige Tonnen vorhanden,die auch noch sehr weit auseinander liegen,außerdem sind sie am Abend nicht beleuchtet.So entschließen wir uns,außerhalb vom Fahrwasser zu ankern.Hier haben wir auf einmal 11 m Wassertiefe unterm Kiel.Am anderen Tag geht es so weiter,außerdem berechnet unser GPS die Position falsch,ca 6,5 sm aus der Richtung.So kommt es ,das wir zweimal Grundberührung haben,bevor wir in Saint Laurant am Ankerplatz sind.Hier liegen viele Wracks,die mit Palmen und anderen ,üppig grünen Bäumen bewachsen sind.Diese Schiffe sind anscheinend nicht wieder frei gekommen…..Den Yachthafen gibt es nur auf der Seekarte. Wir erledigen einige Einkäufe und kleine Reparaturen,wie immer.Schauen uns den verschlafenen Ort mit seinen kolonialen Bauten an,und verlassen am 15.11.diese Stadt.Man kann von hier mit kleinen Fähren nach Albin - Surinam fahren,dazu ist aber ein Visum nötig.Also Anker auf,unser Plan ist,im Fluss an geeigneter Stelle trocken zu fallen,da wir unser Unterwasserschiff von Bewuchs befreien müssen.Antifouling haben wir erst in Uruguay erneuert,aber die teure Hempel - Farbe taugt nichts.Der Bewuchs ist schlimmer,als in 3 Jahren vorher.Nach der Reinigung nehmen wir Kurs auf Guayana.
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Oktober 2010 Abreise Pier Salvador 13.10.2010
30.11.2010 von Anne.
Nachdem wir den Hafen Pier Salvador mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen haben,machen wir in der Nähe vom Club Nautico im Centrum von Salvador, am Bunkerschiff fest.Diesel nehmen wir immer ein,wenn dazu die Möglichkeit besteht.Wir können 1000 l bunkern,also stets ein paar hundert Liter dazu füllen lassen.Dann nehmen wir Kurs auf Recife.Für diese Passage benötigen wir unbedingt einen Wind aus Süd - Ost.Bis dahin haben wir auch weiter keine Probleme ,alles läuft gut.Wir sehen eine Schildkröte auf Höhe Praiha du Forte,aber ansonsten wenig Fischer und noch weniger Frachter.Jetzt bei Vollmond ist es auch bei Nacht verhältnismäßig hell und so segeln wir gemütlich unsere vielen Meilen ab.Die Sonne tagsüber ist sehr heftig.Da wir wenig Wind haben ,können wir das Sonnensegel spannen.Nach 10 Tagen sind wir auf der Höhe von Fortalezza,aber auch diese Stadt lassen wir links liegen,genau wie später die Amazonasregion.Ausklariert haben wir in Salvador,so steht unserer Ausreise nichts mehr im Weg.Unser nächstes Ziel ist French Guayana.
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Wir sind wieder aufgetaucht…und befinden uns in Trinidad
29.11.2010 von Anne.
Wir sind am 13.10.2010 in Salvador de Bahia gestartet und fast nonstop gefahren.2877 sm-Am 23.11.sind wir hier angekommen-Ein ausführlicher Bericht folgt.
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Umbau……Ankerkasten
12.10.2010 von Anne.
Mittlerweile sind wir schon wieder 4 Wochen hier in Salvador.Unsere Feste haben wir gefeiert und der Umbau des Ankerkasten ist ebenfalls fertig gestellt.Die Ankerkette rein - oder raus bringen ist jetzt völlig easy.Der große Aufriss hat sich gelohnt.Die Wassertanks sind ebenfalls geschweißt und der Untergrund behandelt.Die Wassertanks waren schon länger ein Problem, der Vorbesitzer hat versucht durch ordentlich Silikon die Leckagen zu beseitigen,was natürlich nicht gelang.Jetzt ist alles fachmännisch und ordentlich von Günter repariert worden.Leider haben nur wenige Tanks eine Revesions Klappe,jedenfalls die defekten Tanks nicht .Also musste der Fußboden am Niedergang geöffnet werden,um die Tanks auszubauen.Jetzt sind alle Arbeiten beendet,das Schiff sieht wieder wohnlich aus.Inzwischen sind die Temperaturen auf 34° gestiegen,geregnet hat es schon mehr als 2 Wochen nicht mehr,dadurch konnten wir alle Malerarbeiten zügig erledigen.Einkäufe und Behördenkram ist erledigt,so wie es aussieht passt auch der Wind ,um nach Norden zu segeln.Wir haben Termine….Freunde besuchen uns Weihnachten in der Karibik,auf diesen Besuch freuen wir uns schon sehr.
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Salvador - Ribeira 11.09.2010
27.9.2010 von Anne.
Hier in Pier Salvador kamen wir am Samstag nach 7 Tagen auf See morgens gegen 9 Uhr an.Für uns ist alles vertraut,da wir ja im vergangenen Jahr, viele Wochen hier im Hafen waren.Wir wurden mit” Halloh” begrüßt und wurden vom Hafenmeister eingewiesen.Es herrschte bereits Niedrigwasser und so setzten wir kurz vor der Box Mingula auf Grund.Kein Problem,wir haben einen Kimkieler,also “2 Füße”.Später ging das Wasser dann noch weiter zurück,so das wir fast trockenen Fußes an Land gehen konnten.Es war eine gute Gelegenheit die Reste der eingefangenen Fischerleine von der Schraube zu entfernen.Nachdem der Wasserstand wieder höher war und wir die nötige handbreit Wasser unterm Kiel hatten,wurden wir von den Marioneiros in die Box gezogen.Wir lassen hier die Ankerwinsch vom Schmied umbauen,ebenfalls den Ankerkasten.Dazu muß einiges geflext und geschweißt werden.Außerdem sind unsere schon zweimal geschweißten Wassertanks wieder undicht,auch diese Arbeit lassen wir ausführen.Danach die Schönheitsreparaturen ,also der Farbaufbau ……Segel nachnähen…….und was sich sonst noch so ergibt.Der Schmied hat alles zu unserer vollen Zufriedenheit umgebaut.Unsere Ankerkette fällt jetzt in die Vorpick und nicht mehr unter die Vorschiff Koje,so gelangt auch kein Dreck und Wasser mehr in die Bilge.Wir hoffen in ca 1 Woche auch alle Farbanstriche zu erledigen.Das Wetter ist mit uns,wir haben täglich 30 ° und nur abends ab und zu einen kräftigen Schauer.
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Ilha Grande 18.08. - 04.09.2010
27.9.2010 von Anne.
Ilha Grande und die Buchten der drittgrößten Insel Brasiliens laden zum relaxen ein.Natur pur,gebirgiger Urwald,keine Auto`s,also Ruhe total .Man sieht ab und zu einen Auspflugsdampfer und natürlich Fischerboote in jeder Größe.Hier findet man türkisfarbenes Wasser und schneeweißen Strand. Handyempfang und Internet ist ebenfalls eingeschränkt.Hier ankert man,so das auch mit Strom gehaushaltet werden muss,wenn man nicht täglich die Maschine dafür laufen lassen möchte.Vogel gezwitscher und das krähen der Hähne unterbricht zeitweise die Stille.Vom Ankerplatz unternehmen wir Spritztouren mit dem Dingi,um von einer Seite der Bucht zur anderen zu gelangen.Hier findet man tiefgrüne Bäume die in den Himmel wachsen, Pflanzen ,die wir im Blumentopf mühsam am Leben erhalten ,wachsen hier wie Unkraut und es sind riesige Gewächse.Natürlich auch Bananensstauden ,Palmen, Mangroven usw.Dann die Bucht von Abraao…..ebenfalls Ilha Grande.Diese Bucht ist touristisch voll erschlossen.Hier tobt das Leben ,ebenfalls umgeben von der schönen zuvor beschriebenen Landschaft dieser Insel. Eine Pousada reiht sich an die andere,außerdem gibt es unzählige Restaurants und Souveniershops,allerdings keine Bankautomaten.Das Wasser in der Bucht läd zum baden ein.Wir sind jeden Tag vom Schiff aus ins Wasser gesprungen und anschließend mit dem Dingi an Land gefahren.Hier befindet sich die öffentliche Dusche.Es ist Quellwasser ,welches ständig sehr kalt in die Landschaft läuft.Um nass zu werden ,muss man sich mit dem Strahl bewegen.Sehr früh am Morgen kamen unzählige Schwärme von Fischen in die Bucht,sie schwammen zu hunderten um Mingula herum und hielten ihre kleinen Mäuler aus dem Wasser.Alle Wege die man normalerweise auf der Straße zurück legt,werden hier mit kleinen Wassertaxen erledigt,oder wir Segler benutzen das Dingi mit Außenborder dafür.Es gefiel uns hier super gut,aber der Grund für den langen Aufenthalt war unpassender Wind .Am 04.09.drehte der Wind und wir nutzten die Gunst der Stunde,wie man so sagt.Der Wind mit uns,das haben wir ausgenutzt.Wir segelten 7 Tage und Nächte,vorbei an Rio de Janeiro,Cabo Frio,Cabo Thome,Viktoria, die Inseln Albrolhos( hier sahen wir mehr als 20 Wale ),Puerto Seguro und schließlich Salvador,wo wir am 11.09.2010 ankamen.Unterwegs haben wir auch versucht zu angeln,aber außer einer 150 m langen Fischerleine mit vielen kunstvoll angeknüpften Hacken,haben wir nichts gefangen.
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Einladung zum Geburtstag 01.10.2010
25.8.2010 von Anne.
Am 1.Oktober wird Günter 60 Jahre alt.Wer Lust hat ,mit uns zu feiern,ist herzlich eingeladen.Wir feiern in Brasilien in Salvador de Bahia ,in der Marina von Sandoval Motos.www.piersalvador.com.br.im Hafenrestaurant A BORDO.
Es ist eine gute Gelegenheit , einen kleinen wunderschönen Teil von Brasilien ,kennenzulernen.Condor fliegt günstig nach Salvador de Bahia,immer Mittwochs und Samstags.
Wir tummeln uns im Augenblick rund Rio de Janeiro, Ihla Grande….hier gibt es viele wunderschöne Ankerbuchten….
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Angra dos Reis August 2010
12.8.2010 von Anne.
Wir lagen also vor Anker in der Bucht von Angra dos Reis.Gestern haben wir verholt,an die Boje von Klaus Bartels,so sind wir dichter an Land. www.pousadadoalemao.com.br. Unser Außenborder ist wieder in Takt,so können wir kleine Spritztouren und das Einkaufen mit dem Dingi erledigen.Es ist total cool.Das Wetter ist endlich schön und wir genießen die Wärme und die lauen Abende,die vor kurzem auch in Deutschland waren.Ansonsten verbringen wir die Zeit mit kleinen Wartungsarbeiten.Ich habe mich jetzt auf Brot backen spezialisiert,Peter Graue unser guter Bäcker aus Wulfsen ,hat mir einige Tipps gegeben und es klappt prima.Frisch gebackenes Brot ist an Bord etwas ganz besonderes ,finden wir.Morgen werden wir wohl weiterfahren und uns hier in den schönen Ankerbuchten rund Rio de Janeiro noch einige Zeit aufhalten. (Ihla Grande usw).Diese Gegend wird als Fjordlandschaft von Brasilien bezeichnet.
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Sao Sebastiao - Ihla Bela vom 03. - 06.08.
10.8.2010 von Anne.
Ja Papier ist geduldig ,das haben wir hier an der Boje des Iate Clube festgestellt.Nicht 15 sondern 4 Tage sind frei,mit dem shuttle Service,das war auch nicht so perfekt,aber sonst war es einer schöner,sicherer Platz.Es ist eine sehr gepflegte Marina mit Pool,tollen sanitären Räumen,alles in Marmor.Außerdem ein nettes Restaurant.Nutzen konnten wir den Luxus leider nicht,der shuttle Service hat uns nur zum Anmelden geholt.Zum rudern war der Weg zu weit,außerdem viel Strömung und der Außenborder hat nach zwei super Tagen, in Sao Francisco de Sul,wieder den Geist aufgegeben Am Morgen des 06.08.2010 haben wir die Boje verlassen.Auf der gegenüberliegenden Seite lag ein Frachter vor Anker,dahinter bildete sich ein wunderschöner Regenbogen.80 sm vor dem Wind,bis Angra Dos Reis.Um 22 Uhr 15 ließen wir den Anker fallen,vor der Pousada de Alemano,( To Stützpunktleiter Klaus Bartels ).Er ist uns behilflich bei allem,was wir benötigen.Wir dürfen seinen Steg für unser Dingi nutzen,ins Internet usw.Vom Schiff aus,sehen wir,unter anderem, die bekannten Inselspitzen,die Ilhas Bonitas.
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Sao Francisco do Sul 27.07. - 02.08.2010
4.8.2010 von Anne.
Sao Francisco do Sul hat eine schöne Altstadt ,hier wirkt alles verträumt und ruhig,das Centrum allerdings ist wie überall in Städten hektisch und laut.Wir haben Itajai um 16 Uhr verlassen und haben am nächsten Morgen in Sao Francisco do Sul am Cotainerhafen,den Anker fallen lassen.Dieser Platz direkt am Museum ist sehr sicher,da nebenan die Pilot Boote ihren Anleger haben.Mit dem Dingi kann man am Museum anlegen.Der Platz ist auch für das Dingi sicher,von hieraus ist man schnell in der Altstadt,beim Touri Büro bekommt man den Key fürs Internet auch mal Strom für den Laptop.Um ins Centrum zu gelangen,kann man sich ein Moto - Taxi rufen.Es sind kleine Motorräder mit Fahrer,die für kleines Geld ,Personen befördern.Drei Tage wurde im Hafen Schüttgut verladen,das hat fürchterlich gestaubt.Als alles beendet war,fing es heftig an zu regnen,wie bestellt,Mingula ist wieder clean und so sind wir am 02.08.2010 weitergefahren.Die Wettervorhersage war gut ,bis Mittwoch.Am frühen Morgen schlief der Wind ein und so nahmen wir Kurs auf Sao Sebastiao - Ilha Bela.Hier liegen wir an einer Boje.Man darf 15 Tage kostenlos festmachen.Ein Shuttle Service bringt rund um die Uhr die Leute zum Schiff.Im Augenblick holt Günter den versäumten Schlaf nach (leider bin ich noch immer seekrank)und ich habe geschaut ,ob ich in ein ungesichertes Netz kann.Wie Ihr seht,ist es geglückt,so kann ich das Logbuch aktuallisieren.
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Brasilien - Itajai 16.07.2010
20.7.2010 von Anne.
Hatten eine super Überfahrt von Rio Grande do Sul nach Itajai.Lauro, der Chef vom Museums - Hafen ,hat uns unser Ersatzteil am Dienstag in der Frühe gebracht,dann einbauen,ausklarieren,alles sichern,Wasser bunkern und los.Man braucht ca 3 Std um aus dem Kanal zu fahren,inzwischen wurde es dunkel,aber alles hat gut geklappt.Dann auf Kurs gehen ,der Wind passte und Mingula ging ab ,wie Schmidt`s Katze.Zwischendurch hatten wir mal 9,9 kn auf der Anzeige,die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 6 kn,das ist für dieses schwere Schiff sehr schnell.Jedenfalls haben wir keine 3 Tage für 430 sm gebraucht.Bei der letzten Fahrt hatten für 270 sm fast 6 Tage nötig.Da wir in Itajai im vergangenen Jahr waren,kannte man uns hier.Die Begrüßung war sehr herzlich.Dann wurden wir von lieben Verwandten abgeholt,sie wohnen in Blumenau und Umgebung.Morgen bringen sie uns zum Schiff zurück und wenn der Wind passt,werden wir weiter, Richtung Norden segeln.
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Rio Grande do Sul - Brasilien
5.7.2010 von Anne.
Jetzt sind wir schon fast wieder 3 Wochen am gleichen Ort.Wir warten auf ein Ersatzteil von Vetus aus Deutschland.Bei der Bestellung sprach man von 3 - 6 Tagen,unser Päckchen wurde über Frankreich,dann USA und jetzt weiß ich den Standort nicht, versandt…Wir vertreiben uns die Zeit mit Instandsetzungsarbeiten.Ein Stahlschiff hat ständig irgendwo Roststellen,Seewasser sorgt dafür.Mal eben übermalen geht nicht,man muss schon gründlichst abschleifen,vorbehandeln und mehrmals streichen.Das dauert alles nicht besonders lange,aber es dauert lange,bis die Farbe trocken ist….und man wohnt auf dem Schiff,ständig ist turnen angesagt.In der Anlage hier, sind alle sehr freundlich.Es ist keine Marina,die liegt direkt hinter diesen Stegen,aber wir haben alles was wir brauchen und dann auch noch frei.Internet funktioniert sogar im Stahlschiff,Strom und Wasser ist auch kostenlos.Das Wetter ist wie im Frühjahr oder im Herbst in Deutschland.Durch einen Radiosender aus der Heimat,hören wir von dem guten Sommerwetter bei euch…
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Fahrt von Uruguay nach Brasilien 09.06.2010
20.6.2010 von Anne.
Bei passendem Wind verlassen wir am Mittag den Hafen von Piriapolis.Die ersten 200 sm hervorragende Segelbedingungen,dann dreht der Wind und wir haben ihn genau auf der Nase und er legt noch zu,auf 30 bis über 40 kn.Auch mit aufkreuzen kamen wir keine Meile weiter,so wurden aus 270 sm ,584 sm,aus drei wurden fünf Tage.Natürlich sind während der Fahrt auch Probleme aufgetreten,unter anderem ist der Wassersammler vom Auspuff geschmolzen,ob wohl wir nur ca 20 Min unter Maschine gefahren sind,um einem Fischer auszuweichen.Jetzt sind wir in Rio Grande do Sul ,im Museums Hafen und warten auf einen neuen Wassersammler von Vetus aus Deutschland.Vetus Brasil benötigt 90 Tage für die Lieferung,hoffen,das er aus Deutschland früher geliefert wird.Der Museums Hafen liegt direkt vor dem Yachtclub von Rio Grande,es ist eine Auffangstation von Pinguinen ,Seelöwen usw.Wir liegen hier am Steg und Wasser,Strom und Internet sind frei.Platz ist hier für 6 Schiffe.Der Hafen ist 5 Tage kostenlos….Als ich diese Zeilen schrieb,besuchte uns ein Seelöwe,lange hielt er sich in Steg Nähe auf.
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Piriapolis Juni 2010
20.6.2010 von Anne.
Nachdem die Armada nun endlich die Genehmigung per Fax erteilt hat,darf Mingula wieder ins Wasser.Das Schiff wird angehoben,Antifouling unterm Kiel raufgebracht und kurze Zeit später legen wir am Steg an.Die nächsten Tage sind ausgefüllt mit Segel anschlagen,Riggkontrolle,neuen Windmesser installieren,Toillette reparieren,Motorinspektion usw.Dann den Ausreise Stempel am Flughafen geben lassen und bei passendem Wind nach Brasilien aufbrechen.Als wir vom Flughafen zurück kommen,werden unsere Schweizer Freunde,Monika und Lukas,die wir auf La Gomera kennengelernt haben, von der Prefectura in den Hafen geschleppt.Sie haben Motorprobleme.Große Wiedersehensfreude auf beiden Seiten.Wir verbringen eine schöne Zeit zusammen in Piriapolis,außerdem ist Lukas uns bei der Lichtmaschine behilflich,sie ist zwar relativ neu,hat aber von Anfang an nicht zu unserer Zufriedenheit geladen.Der Wind passt und wir verlassen am 09.06 2010 den Hafen von Piriapolis.
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Piriapolis, Schiff zu Wasser lassen….
31.5.2010 von Anne.
So einfach ,wie wir dachten geht es nun doch nicht.Heute morgen sagte mir jemand von der Wasserschutz ,es fehlt die Kopie vom Reisepass.Ich gehe also mit meiner Tasche voll Dokumenten zur Armada.Sie wollen nicht nur den Reisepass kopieren,sondern auch die Ausreisepapiere vom letzten Hafen(Brasilien Nov 2009) außerdem die Einreisepapiere von Piriapolis.Normalerweise haben sie die schon bei der Ankunft kopiert.Also mache ich mich das zweite mal auf den Weg dorthin.Warum sie am Freitag nicht alles gefordert haben ,ist mir auch nicht klar.Also mit allen nötigen Papieren kreuze ich dort auf.Die Armada hat aber keinen intakten Kopierer….Bis ich das kapiert habe ,hat schon etwas gedauert,denn so etwas habe ich noch nicht gehört,eine Behörde besitzt nur ein einziges Gerät und das ist kaputt….Nun ziehe ich wieder mit meinen Dokumenten los und versuche einen Kopierer ausfindig zu machen.Natürlich gelingt mir das ,aber einen halben Tag bin ich mit diesen langen Fußwegen beschäftigt.Natürlich wird heute das Schiff nicht mehr zu Wasser gelassen,obwohl das Wetter ideal wäre.Jetzt bekommen wir einen Termin für morgen früh.Wenn wir im Hotel übernachten müssten,wäre es ärgerliches Geld,was wir dafür hinlegen müssten.Günter hat sich den ganzen Tag mit zwei von unseren Fenstern beschäftigt,bei dem heftigen Regen haben wir festgestellt,das sie undicht sind.Der Voreigner hat anscheinend auch schon dran herum gefuscht.Günter hat die beiden Scheiben komplett ausgebaut und mit Silikon neu eingesetzt.Also Langeweile hatten wir bisher nicht.
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Piriapolis Uruguay.ab 20.05.2010
29.5.2010 von Anne.
Wir befinden uns wieder auf dem Schiff,eigentlich darf man nicht darauf wohnen,solange es an Land steht,aber hier ist die Saison zu Ende und viele Leute machen ihre Schiffe winterfest…..wir tun einfach so als ob und bis jetzt hat niemand etwas gesagt.Antifouling muss rauf gebracht werden und Opferanoden ausgetauscht….Bei dem unterschiedlichen Wetter hier im Augenblick dauert es ein paar Tage.Anonden zu bekommen in unseren Maßen ist auch schwierig.Jetzt ist alles erledigt,wir haben sogar schon die Genehmigung der Wasserschutz Polizei,sie ist nötig,wenn ein Schiff länger als 6 Monate an Land steht.Es ist natürlich nur eine Formalität,die Geld in die Staatskasse bringt.Gestern hatten wir Starkwind und jetzt ist Wochenende,also hoffen wir nicht auf ” Freitag”, sondern auf Montag,damit unser normales Leben wieder beginnen kann.Besonders Günter sehnt sich nach 6 langen Monaten aus dem Seesack leben, danach.
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Rückfahrt nach Uruguay am 19.05.2010
29.5.2010 von Anne.
Von Mitte Bolivien und auch hier in Paraguay gestaltet sich das Bus fahren sehr schwierig.Auch ,wenn man sich in großen Städten befindet,kommt man nicht direkt von A nach B.Große Umwege,viel Zeit und zusätzliche Kosten ,sind nötig ,um ans Ziel zu gelangen.In Bolivien mussten wir den großen Umweg mit schlechten Straßenverhältnissen über Santa Cruz hinnehmen und jetzt können wir Montevideo nur über Buenos Aires erreichen.Wir buchen also den nächsten Bus.Er startet Mittags um 13 Uhr.1200 km liegen vor uns und die Einreise nach Argentinien.Diese Fahrt dauert über 20 Stunden wenn ihr denkt,von hier kann man mal eben nach Montevideo,dann habt ihr,wie ich falsch gedacht.Der nächste Bus fährt in 12 Stunden….hier in Buenos Aires gibt es den größten Busbahnhof von Südamerika,über 200 nationale und internationale Reisebüros bieten ihre Dienste an.Fahrten ohne Ende,aber leider nicht in unsere Richtung.Wieder für eine Nacht in ein Hotel haben wir auch keine Lust,da fällt mir noch die Fähre nach Uruguay ein.Wir haben Glück,Mittags startet sie nach Colonia in Uruguay.Wieder ein anderes Land,also Stempel für die Aus- und Einreise.Die Zeit reicht gerade für alle Formalitäten und das argentinische Geld ausgeben.So sind wir auch die Peseten los.Von Colonia geht es mit dem Bus weiter nach Montevideo,hier wieder Geld vom internationalen Automaten holen und das Ticket nach Piriapolis lösen.Abends um 18 Uhr sind wir vor Ort,haben die letzten 30 Stunden mehr als 1500 km zurückgelegt und uns in drei verschiedenen Ländern aufgehalten.Nicht nur mit unterschiedlicher Währung,sondern auch verschiedenen Zeitzonen.Insgesamt waren wir 60 Tage unterwegs und haben über 12.000 km mit Bussen zurückgelegt.Tolle Eindrücke von Südamerika nehmen wir mit an Bord.
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Fahrt nach Acuncion - Paraguay
29.5.2010 von Anne.
So einfach ,wie es für den Fahrer bei der Ankunft war,nämlich uns einfach 15 km vor dem Ziel am Straßenrand aus zusetzten,so einfach war es jetzt auch wieder,am Straßenrand einzusteigen.Das Ticket konnten wir im Bus lösen.Es kostete pro Person 70000,- Guany.Für einen Euro bekommt man 5750,-.Die Fahrt führt wieder durch die unendliche Landschaft von Paraguay.Asphaltiert sind nur die Hauptstraßen,alle Wege rechts und links sind Sandwege.Der Bus hält an jeder Milchkanne,oft ist weit und breit nichts als Natur zu sehen und trotzdem stehen Leute am Straßenrand und fahren mit,oder es steigen Leute irgendwo aus. Unser Bus fuhr um 13 Uhr ab Filadelfia,inzwischen ist es dunkel ,aber wir sind noch nicht am Ziel.Ich unterhalte mich mit einer Frau aus der deutschsprachigen Ecke von Paraguay,sie ist in diesem Land geboren und spricht kein Wort spanisch ,erstaunlicherweise.Plötzlich ein ziemlicher Knall und der Bus bremst abrupt.Vor uns fuhr langsam ein nicht beleuchtetes Hindernis….Jetzt ist es an der anderen Seite im Straßengraben und es sieht nicht sehr gut aus,für dieses Fahrzeug samt Insassen.Den Fahrgästen im Bus ist nichts passiert.Relativ schnell hält ein Linienbus,der fast Leute,plus Gepäck , mitnehmen kann.Wir haben mal wieder viel Glück,Ester eine Frau aus Hamburg,die spanisch spricht,organisiert für sich und uns einen PKW ,der uns zum Busbahnhof nach Asuncion,ca noch 30 km bringt.Wir werden sogar noch weiter bis zum nächsten Hotel gebracht.Acuncion ist eine Großstadt in Paraguay.Diese Stadt besitzt keine Hochhäuser,dafür ist sie an Fläche relativ groß.Ansonsten gibt es über diese Stadt und überhaupt über Paraguay eigentlich nichts zu berichten,außer das wir mit Ester und Roland , einen netten Abend im besten Restaurant der Stadt hatten, dort haben wir auch Thomas kennengelernt.Wir haben im Hotel Santo Domingo gewohnt,ein sehr schönes Hotel,trotzdem wollen wir am anderen Tag weiterfahren.
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Hotel Touring Club 16.05. - 18.05.2010
18.5.2010 von Anne.
Wie schon im letzten Artikel beschrieben hat uns die nette junge Frau aus Filadelfia hier zum 15 km entfernten Touring Club Hotel gebracht.Wir wollen hier etwas verweilen,lassen unsere Wäsche waschen und dachten wir könnten die schöne Natur rundherum genießen.Wiedermal falsch gedacht,am Samstag schien die Sonne und es war richtig warm,jetzt wo wir Ausflüge machen wollen,ist es richtig kalt geworden und es regnet ununterbrochen,mal mehr ,mal weniger.Wir verbringen die Zeit mit lesen,am Laptop arbeiten,schlafen, gut Essen und Trinken.Morgen fahren wir mit dem Bus weiter nach Asuncion.Jetzt noch die Adresse vom Hotel:hoteltouringchaco@gmail.com.Tel:0493-240611 Cel:0981-216759 Cruce Filadelfia - 443 , indem wir uns sehr wohl gefühlt haben.Allmählich wird die Umrechnerei kompliziert,wir bekommen für 1 ,-Euro 5750,-Guarani.An die großen Summen muss man sich erst gewöhnen.
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Filadelfia ,deutsche Region von Paraguay
16.5.2010 von Anne.
Da der vorerst letzte Bus nach Filadelfia bereits gefahren ist,versuchen wir per Anhalter dort hin zu kommen.Viele Autofahrer meinen, wir grüssen, sie und winken zurück….Nach kurzer Zeit hält jemand an,er nimmt uns die 15 km mit und spricht auch gutes deutsch.So erfahren wir einiges über die Region.Im Centrum der kleinen Stadt hält er neben einem Hotel Schild an.Wir gucken etwas sparsam,bei dem Ausdruck Centrum,wir sehen die asphaltierte Straße,die wir gekommen sind,sie führt immer gerade aus in die Unendlichkeit.Rechts und links der großen Straße nur Sandwege.Man sieht so gut wie keine Leute in dem Ort.Die “Stadt”scheint wie ausgestorben.Alle Geschäfte haben geschlossen.Das erste Hotel gefällt uns nicht,so machen wir uns zu Fuß mit unseren 3 Rucksäcken weiter auf den Weg zum nächsten Hotel.Wir landen im Safari - Hotel,haben ein ordentliches Zimmer und Bad,allerdings zu einem hohen Preis.Es ist das teuerste Hotel unserer Reise.Es kostet 34,-USD.Den ganzen Nachmittag bis in den Abend hinein holen wir versäumten Schlaf nach.Es ist bereits 2 1Uhr ,als wir ein Restaurant aufsuchen.Die Auswahl ist klein .Eigentlich gibt es hier nur eines ,indem man ohne Vorbestellung essen kann.Es ist ein Nichtraucher Restaurant….Das Essen ist gut,es gibt Büffet und Fleisch satt.Wir wählen einen anderen Weg zum Hotel zurück und gehen durch die spärlich beleuchteten Straßen.Kaum Leute sind unterwegs,die Häuser dunkel.Wir hören nur eine Frau ihren Hund rufen,sie gibt deutsche Komandos.Schon witzig mitten in Paraguay.Im Hotel versuchen wir noch ein Getränk zu bekommen,leider vergebens.Am anderen Morgen bekommen wir auch kein Frühstück mehr,angeblich haben wir zu lange geschlafen,aber die Frühstückszeiten stehen nirgends angeschrieben. In windes Eile packe ich die Rucksäcke,wir versuchen zum Hotel an der großen Straße neben der Tankstelle in 15 km Entfernung, zu kommen.Es ist Sonntag,es fährt kein Bus und weil Sonntag ist auch kein Taxi…..Ich gehe zur Polizei,man hat Mitleid mit uns,ein Polizist hält mir sein Handy ans Ohr.Ich vernehme eine freundliche, deutsche Stimme.Die Dame bietet ihre Hilfe an und ist 5 Min später ist sie bei uns.Sie hat deutsche Vorfahren,spricht perfekt unsere Sprache und bringt uns auch noch zum Hotel neben der Tankstelle.Jetzt haben wir ein super Hotel mit Schwimmbad und Service rund um die Uhr,mit netten Sitzecken ,drinnen und draußen, zum gleichen Preis und die Straße ist belebt.Auch von hier können wir weiter nach Asuncion fahren.
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Unsere Fahrt nach Filadelfia 15.05.2010
16.5.2010 von Anne.
Von Santa Cruz - Bolivien fahren wir mit dem Nachtbuss nach Filadelfia.Jedenfalls haben wir es so gebucht.Es sind ca 900 km.Kaum das wir gestartet sind,wurde ein Lunch Paket verteilt.Es gab Rindfleisch mit Curry Reis,dazu ein Brötchen,zwei Bonbons und ein Limonaden Getränk.Inzwischen war es dunkel und wir fuhren viele km und viele Stunden durch trockene Busch Savanne.Wieder war es kühl im Bus,aber wir hatten vorgesorgt und unsere Jacken als Decke umfunktioniert.Die Plätze waren bequem,so konnten wir viele Stunden schlafen.Zum Glück blieb auch der Fernseher aus.Morgens um 4 Uhr wurden wir wach,weil der Bus anhielt.Das Gepäck wurde von der Polizei kontrolliert,allerdings reichte ein Blick in den Kofferraum.Komisch ,hier mitten in der Pampa…..Jetzt fuhren wir ein paar hundert Meter weiter und hielten wieder an.Einfache Häuser ,mehr Unterstände gemauert und verputzt, mit Dach, fanden wir hier vor.Schwach beleuchtet sah man kleine Verkaufsstände mit Kiosk Artikeln und es saßen Geldwechsler daneben.Vom Fahrer wurde Migracion gerufen,also gibt es hier wohl den Ausreise Stempel von Bolivien.Jetzt sah ich ,das wir uns in IBIBOBO befanden.Vom Reiseführer war mir der Ort für Ausreise Formalitäten bekannt.Für uns als Deutsche ist es überall einfach ,man drückt den Stempel in unseren Pass und das war es auch schon.Manchmal wird im Pass geblättert und die Reiseroute verfolgt.Die Bolivaner müssen einige Papiere ausfüllen ,bevor sie den Stempel bekommen.Geld tauschen wir noch nicht,denn wir haben keine Wertvorstellung vom GUARANI.Im Reiseführer steht,man bekommt für 1,- Euro - 4671,-PYG.Der Reiseführer ist vor 3 Jahren neu aufgelegt und der Euro steht im Augenblick ja nicht so besonders gut da,also warten wir ab.Im Notfall können wir mit USD bezahlen.Jetzt fahren wir wieder viele,viele Stunden auf unterschiedlich guten und schlechten,bis sehr schlechten Straßen weiter in Richtung Filadelfia.Die Sonne geht auf,so das man die schöne Landschaft bewundern kann.Natur pur,soweit das Auge reicht.Grüne und dichte Wälder,Flüsse und Bäche,Parks und Naturschutzparks ,gestalten die paraguayische Landschaft.Schon im vorbei fahren,sehen wir verschiedene Vogelarten.Paraguay - Natural,ich zitiere aus dem Reiseführer:Eine reizende Sehenswürdigkeit ist die Flora und Fauna,bestehend aus 167 Säugetierarten,701 Vogelarten,100 Kriechtierarten,46 Arten Amphibia,230 Fischarten,100000 Arten wirbelloser Tiere,13000 Topfpflanzenarten,in 767 Arten verteilte 298 Baum - und Gebüscharten.Diese wunderschöne Natur im Vorbei fahren ,anzusehen,lässt die Reise Zeit schnell vergehen.Ein paar Kontrollen der Polizei bezüglich des Kofferraumes vom Bus,sind die einzigen Stopps auf der weiten Strecke. Dann fahren wir auf einen Platz mit einem größeren Gebäude,dem Zoll - Aduana - Direccion - National.Hier warten wir lange bis Personal vorgefahren kommt.Jetzt müssen alle Koffer und Taschen und Personen den Bus verlassen.Von mehreren Staatsdienern werden Pässe und sämtliches Gepäck kontrolliert.Von Reisekoffern werden sogar die Rollen abgeschraubt.Es wird Rauschgift gesucht.Die Bolivaner sind wohl bekannt dafür.Auch unser Gepäck durchsucht man ,aber es geht ziemlich schnell,meine gesammelten Zucker Tütchen findet der Zoll nicht.Wir können also weiter zum nächsten Häuschen,wo es den Einreisestempel gibt.Die Beamten sind locker drauf,sie rufen Günter und Annegret und lachen dabei.Hier spricht man schon ein wenig deutsch,in der Region um Filadelfia sollen es viele Leute sprechen.Das ist unter Anderem ein Anlass,gerade hier die weite Reise zu unterbrechen…außerdem reichen 38 Stunden on the road.Vom Zoll bis Filadelfia fahren wir ca noch 1 Stunde.Dann hält der Bus,man ruft den Ort auf,drückt uns noch ein Lunch Paket,Hähnchenkeule mit Reis und ein Getränk in die Hand,nimmt unser Gepäck aus dem Kofferraum und schon fährt der Bus weiter,Richtung Acuncion.Wir stehen an dem Schild nach Filadelfia 15 km……Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine Tankstelle,dahinter sehen wir ein Schild Restaurant und Hotel.Wir lassen uns dort nieder und bestellen eine Erfrischung.Am Nebentisch sitzen einige Biker,sie sprechen uns gleich auf deutsch an.Wenige Autos fahren nach Filadelfia und Busse fahren am Wochenende auch nur 3 am Tag.Der Tagesbus ist gerade vorbei…..
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Santa Cruz - Filadelfia 14.05.2010
16.5.2010 von Anne.
Unsere erste Amtshandlung ist also das nächste Ticket.Viele Reisebüros gibt es hier,aber eigentlich nur eines für ordentliche Plätze nach Paraguay.Die Preise haben sich sehr verändert,was wir vorher in Solis bezahlt haben,zahlt man jetzt in USD.Dafür bietet man CAMA Plätze und Service an Bord.Wir lassen uns Zeit mit dem buchen und gehen erst einmal Kaffee trinken.Da wir keine große Auswahl haben,buchen wir den erst möglichen Bus nach Paraguay,diese Stunde hat uns 10 ,-USD sparen lassen,denn wir sahen auf den Unterlagen,das der Bus nicht ausgebucht war.Er fährt am Abend um 19 Uhr 30.Unser Gepäck können wir aufgeben,so haben wir noch viele Stunden ,um uns Santa Cruz anzusehen,außerdem lenkt die Stadt Tour uns etwas ab ,wir merken die Müdigkeit nicht so sehr.Das Centrum hat einen schönen Park und einige schöne Gebäude,aber ansonsten gibt es für uns nicht viel zu sehen.Der Spaziergang tut natürlich gut,denn wir haben wieder eine lange Busfahrt vor uns,es sind über 900 km.
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Fahrt nach Santa Cruz 13.05.2010
16.5.2010 von Anne.
Wir nehmen also den Nachtbus nach Santa Cruz.Sehr komfortabel sind die Busse in diese Richtung alle nicht.Wir sitzen wieder über dem Fahrer mit Panoramablick.Der Sitz kommt mir vor ,wie ein Schleudersitz,so stelle ich mir so einen vor,gesehen habe ich noch keinen,wir haben allerdings viel Platz für die Beine.Um 17 Uhr startet der Bus.Die Straße führt am Dino Park vorbei,dann ist wieder Achterbahn fahren angesagt,durch die vielfältige Landschaft der Anden.Ca 2 Stunden geht es mit quietschenden Reifen bergab.Die untergehende Sonne sorgt für schöne Effekte.Der Blick ist weit,man sieht vereinzelt kleine Häuser auf den Bergen und im Tal.Tiere ,wie Ziegen,Schweine und Esel laufen einfach auf der gut ausgebauten Straße.Ich überlege gerade noch,warum man diese Strecke während der Regenzeit nicht fahren kann,da ist die Straße zu Ende .Ab und zu große Schlaglöcher,dann fängt die Schotterstraße an,die als Sandweg weiter geht.Ab und zu ein Wasserloch….es ist das ausgetrocknete Flussbett,das jetzt passiert werden kann.Es staubt fürchterlich.Wenn ein Bus oder LKW entgegen kommt,muss einer halten,damit man vorbei fahren kann ,was oft aber nicht möglich ist.Auf einer Seite hohe Berge,auf der anderen Seite der Abgrund.So geht es mehr als 10 Stunden weiter,wir kennen alle Sprungfedern vom Sitz mit Namen ,außerdem ist es kalt im Bus.Dieser Überland Bus hat natürlich keine Toiletten, die Männer haben es einfach,die einheimischen Frauen, machen es sich einfach.Sie haben kaum den Bus verlassen ,schon sitzen sie und lassen laufen,direkt vor der Tür.Mir vergeht alles,ich brauche die ganzen Stunden nicht auszusteigen….Alle Passagiere gehen nun durch die Pfützen in den Bus zurück und es geht weiter.Ab und zu hält der Bus an einem Wärterhäuschen,denn es muss Mount Gebühr bezahlt werden.Hätten wir uns ein Auto für die Strecke gemietet,wären wir nach kurzer Zeit sicher umgedreht,weil wir meinten ,es ist der falsche Weg. Morgens um 9 Uhr kommen wir in Santa Cruz am Terminal an.Es ist der Bus und auch der Zug Bahnhof.Unsere Rucksäcke sind so staubig,als ob sie die ganzen Stunden hinterher gezogen wurden.Auch hier ,wie überall,will jeder eine Unterkunft oder ein Taxi anbieten.Wir kümmern uns umgehend um Tickets für die Weiterfahrt nach Paraguay .
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Dino Park www.parquecretacicosucre.com
13.5.2010 von Anne.
Hier in Sucre kann man eine Stadtrundfahrt buchen,für 90 ,-USD pro Person,incl.Lunch ,Dino Park und Gayt.Man kann aber auch so wie wir,die Stadtrundfahrt mit Kleinbussen unternehmen,1,- Boliva pro Person,bis man aussteigt,dann muß man neu bezahlen.Der Weg zum Dino Park dauert 1 Stunde,wie gesagt für 1 Boliva.Der Eintritt in den Park kostet 30,-B,der deutschsprachige Gayt ist incl.Wieder ein Beispiel wie nicht informierte Touris abgezockt werden……Der Park wurde vor 3 Jahren fertiggestellt .Ausschlaggebend für diese tolle Anlage waren Spuren von Dinos,die mehr als 68 Millionen Jahre alt und noch sichtbar sind.Diese Spuren wurden bei Arbeiten im benachbarten Betonwerk durch Zufall entdeckt.Danach hat man recherchiert.Viele verschiedene Dinosauriererarten wurden sehr naturgetreu nachgebaut.Es gab Fleisch - und Pflanzen fressende Dinos.Die eine Art hat Schnäbel,ähnlich wie Vögel ,auch Flügel,aber sie konnten nicht fliegen.Die andere Art hat Mäuler.Der größte Dino ist 36 Meter lang und 18 Meter hoch und ist trotz der Berge von weitem zu sehen.Unser deutsch sprechender Gayt hat uns an einem Bein des Dinos fotografiert,damit wir einen Größenvergleich haben.Die Dinos und die originalen Fußabdrücke dieser riesigen Tiere, haben uns schon sehr beeindruckt,es ist auf jeden Fall auch eine weite Anreise wert,diesen Park zu besichtigen.Im Reiseprospekt heißt es: mit dem Dino Truck zum Fancresas Zementsteinbruch,eine Art Graumanns Chinese Theater(wo die Stars ihre Hand - und Fußabdrücke in Zement hinterlassen.)Ins Große und Gewaltige übersetzt,mit einem kleinen aber feinen Unterschied.Statt Filmstars haben hier hunderte von Dinosaurier bis zu 80 cm große Spuren hinterlassen.Vom Park hat man außerdem noch einen tollen Weitblick auf Sucre und über das riesige Gebiet der vielfältigen Anden.Danach gönnen wir uns ein richtig gutes Abendessen im Restaurant an der Plaza,denn wir haben Schönes erlebt und richtig viel Geld gespart,dadurch das wir wiedermal alles selbst auskundschaftet haben. Heute am 13.05.2010,also Himmelfahrt ,haben wir wieder eine 15 stündige Nachtfahrt vor uns.Es geht nach Santa Cruz.Leider müssen wir den großen Umweg in Kauf nehmen,um nach Paraguay zu kommen.
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Sucre vom 10.05. - 13.05.2010
13.5.2010 von Anne.
Nach 12 Stunden Fahrt kommen wir am Morgen in Sucre ,der weißen Stadt an.Am Busbahnhof drückt uns gleich ein Polizist einen Stadtplan und Hostel Empfehlungen in die Hand.Die Hostels haben kein Doppelzimmer mit Privatbad frei,so landen wir im Gan Hotel.Für ein gutes Hotel mit WIFI, zahlt man in Bolivien 160,- Boliva,bei dem schlechten Kurs im Augenblick rechnet man 1:8.50.Der Stadtkern von Sucre ist wirklich weiß,die Häuser sind gepflegt,schöne ,alte gut erhaltene Fassaden und prunkvolle Torbogen,reichlich Terrakotta und herrliche Aussichten von den Dächern der Stadt.Sucre besitzt ein reiches koloniales Erbe,das sich in ihren Gebäuden,der Straßenlandschaft und den zahlreichen Kirchen zeigt.1991 wurde die Stadt zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt.Im Centrum befinden sich außerdem farbenprächtige,indigene Märkte,Läden des gehobenen Bedarfs und diverse Restaurants.Die mit Blumen geschmückten Plaza`s sind der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und spiegeln die unterschiedlichen Farben der Stadt und ihrer Einwohner wider,von denen viele indigener Herkunft sind.Das Highlight in Sucre ist der Dino Park.
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Bolivien - La Paz 07.05. - 09.05.2010
13.5.2010 von Anne.
LA PAZ ist schwindelerregend.Die Höhenlage beträgt 3660 Meter .Die Bauwerke der Stadt schmiegen sich an einen Abhang und scheinen auf spektakuläre Weise abwärts zu fließen, während sich an klaren Tagen im Hintergrund die imposante Kulisse des schneebedeckten ILLIMANI erhebt.Unser Busfahrer setzt uns nicht am Busbahnhof ab,sondern irgendwo in dieser großen Stadt,allerdings neben 2 Polizisten in olivgrüner Uniform.Sie setzten uns in ein sicheres Taxi und wir fahren ins Centrum und suchen ein Hotel.Am Wochenende ist es immer etwas schwieriger,wir bekommen ein Hotel ,aber ohne Internet…..Hier im Centrum befinden sich 1000 kleine Verkaufsstände auf und neben den Straßen,auch viele open kitchen,eigentlich an jeder Ecke mehrere.Es riecht nach altem Fett,total ekelig.Die Verkäufer sitzen daneben,manche schlafen auch.Oft sieht man Kinder neben oder unter dem Verkaufsstand ,spielen oder schlafen.Zum Abend werden noch mehr Verkaufsstände aufgebaut.Die Straßen sind voll,so das man nicht zu zweit nebeneinander gehen kann.Hinter den Ständen sind normale gehobene Geschäfte ,auch die haben bis spät Abends geöffnet.Hier gibt es an jeder Ecke mehrere Optiker,obwohl nur wenige Leute eine Brille tragen,auch Schuhläden gibt es reichlich.Auf den zweiten Blick müssen wir unser Vorurteil von La Paz etwas korrigieren.Es hat einen netten Stadtkern,eine große Fußgängerbrücke führt über die große Straße.Zwischen den Fahrbahnen gibt es schön angelegte ,gepflegte Grünflächen.Wenn man sich etwas genauer umschaut,sieht man alte stuckverzierte Gebäude,die recht gut erhalten sind.Dann die Plaza`s,gemütliche,gepflegte Anlagen,reichlich Bänke zum verweilen,umrundet von prunkvollen öffentlichen Gebäuden.Hier halten sich Familien am Sonntag auf und wieder jede Menge Straßenverkäufer.In der Nähe des großen Platzes,Plaza Murillo, befindet sich ein deutsches Restaurant.Es heißt CASA ALEMANO.die Inhaber Manfred und Uwe haben uns mit Schweinbraten,Sauerkraut und Semmelknödel verwöhnt.Dann zum Busbahnhof und La Paz während der Dunkelheit verlassen.Dieser tolle Anblick während der Nacht,die vielen verschiedenen Lichter,die den Berg herunter fließen,wie ein Wasserfall,waren ein schöner Abschluss und haben vieles Negative vergessen lassen.Es geht weiter nach Sucre ,über Potosi,der höchsten Erhebung dieser Region,hier liegt zeitweise sogar Schnee.
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Copacabana - Bolivien 07.05.2010
12.5.2010 von Anne.
Nachdem wir nur in Peru über 2000 km Bus gefahren sind,zieht es uns weiter nach Bolivien und weiter in Richtung Mingula.Am Freitag den 07.05.2010 steigen wir also in den Bus nach Bolivien.Vorort müssen schon alle Formalitäten für die Grenze ausgefüllt werden.Die Landschaft ändert sich bei dieser relativ kurzen Tour nicht besonders,deshalb gehe ich auch nicht näher darauf ein.Vor der Grenze noch ein Stopp,die letzte Gelegenheit , die peruanische Währung auszugeben.Jetzt weiter zum Grenzbüro und zur Polizei,einmal das Einreisedokument abgeben und den Ausreisestempel abholen,dann zu Fuß weiter durch einen großen ,schönen Torbogen.Hier sieht man schon das Grenzbüro von Bolivien,auch hier bekommt man ohne Probleme und lange Wartezeit den Einreisestempel.Jetzt noch 8 km bis Copacabana.Viele Geldwechsler stehen wieder in den Startlöchern,auch steigen Leute in den Bus ,die Touren verkaufen und Hotels anbieten wollen.Am Marktplatz in der Mitte des schönen Ortes hält der Bus.Wieder wird man bedrängt und angequatscht,ähnlich wie in Cusco.Der Ort ist schön ,mit vielen netten Gartenlokalen und Souvenierläden,aber ich möchte weiter.So nehmen wir den nächsten Bus nach La Paz.Die Fahrt dauert knapp 4 Stunden,incl Fähre über den Titicacasee.Der Blick vom Bus über den tiefblauen See im Hintergrund die schneebedeckten Bergspitzen der Anden,wunderschön,wie im Bilderbuch…..Dann fahren nach La Paz hinein…eine fürchterliche Stadt.
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Peru Titicacasee 04.05.-05.05.2010
12.5.2010 von Anne.
In Puno ist vieles ähnlich ,wie in Cusco, nur lange nicht so teuer und die Straßenverkäufer sind nicht so aufdringlich.Wir fahren mit dem kleinen, dreirädigen Taxi ,genannt TUCK - TUCK zum Hafen und buchen einen zwei Tages Trip auf dem Largo de Titicaca.In Cusco zahlt man alle Ausflüge in USD,hier in Solis.Am anderen Morgen werden wir vom Hostel Tito Inn abgeholt und zum Anleger der Ausflugsdampfer gebracht.Das große Gepäck wird kostenlos und sicher im Hostel verwahrt.Unsere Fahrt geht zuerst nach Uros zu den Schilfinseln.Auf den ersten Blick sieht hier alles noch recht ursprünglich aus.Einfache Hütten aus Schilf angeordnet wie Rundlings Dörfer.Durch die Anordnung entsteht ein zentraler Platz ,dort sitzen die Frauen und handarbeiten und die Männer werkeln mit Schilf.Diese Arbeiten werden den Touristen zum Kauf angeboten.Die Häuser sehen teilweise aus, wie normale Häuser ,teilweise wie ein Tipi von den Indianern.Auf den zweiten Blick sehen wir Solarpanele etwas versteckt und im Innern der Häuser einen kleinen Fernseher.Nachdem Andenken gekauft wurden,oder auch nicht ,ging es weiter zur nächsten Schilfinsel,entweder mit dem Ausflugsdampfer oder mit dem Schilfschiff,hier genannt Kontiki,nach Thor Heiadahl….Jetzt fahren wir zur gegenüberliegenden Insel.Hier gibt es zivilere Häuser,es ist eine Holzkonstruktion mit Schliff verkleidet und Blechdach.Hier befindet sich ein Restaurant ein kleiner Supermarkt und eine Post,hier kann man für richtig viel Geld eine Postkarte in die Heimat senden.Dann brechen wir auf zur Insel AMANTANI.Die Fahrt dauert drei Stunden,vorbei an Fischern und Leuten die Schilf von Hand schneiden.Am Steg der Insel AMANTANI werden wir von Insulanern in typischer Tracht, empfangen.Man wohnt und isst hier nicht im Hotel und Restaurant,sondern bei bestimmte,Familien,für die Leute eine Möglichkeit sich etwas Geld zu verdienen.Die Leute leben hier fast wie vor hundert Jahren,sie betreiben Ackerbau und Viehzucht.Fließend Wasser gibt es in keinem Haus,jede Familie hat eine Bohrung mit Wasserhahn im Garten.Die normale Toilette wird nur von den Touris benutzt,die Bewohner der Insel gehen in das Häuschen mit dem Herz in der Tür.Unsere Familie hatte ein Fremdenzimmer mit vier Betten in der ersten Etage,sogar ein kleiner Balkon war vorgebaut.Wir hatten einen tollen Blick auf den Largo de Titicaca.Die sehr einfache Küche mit Zementboden befand sich im Erdgeschoss.In dieser Küche war auf der rechten Seite eine offene Feuerstelle zum Kochen und gleichzeitig heizen,denn hier ist es Abends und Morgens richtig kalt.Ferner befand sich noch ein einfacher Gasherd mit zwei Flammen neben der Feuerstelle,ein einfacher Tisch ,eine Art Bank,also ein Brett auf zwei Holzklötzen und zwei einfache Stühle aus Plastik.In der Ecke ein Regal aus Kanthölzern ,auf dem Becher und Teller aus Blech gestapelt waren.Wir bekamen unsere schmackhafte Suppe in Steingutgeschirr serviert,ebenso den Tee aus vorher gesammelten Kräutern.Diese Familie hat vier Kinder von 1 bis 13 Jahren.Nette freundliche,lustige Kinder mit einer gesunden Gesichtsfarbe.Spielzeug oder ähnliches habe ich dort nicht gesehen.Am Tage spielt sich das Leben draußen in der Sonne ab,es ist wärmer als im Haus,abends sitzt man mit dicker Mütze und Pullover in der Küche bei Tisch.Abends servierte man uns Kartoffelsuppe,dann Reis mit Gemüse,viel mehr als wir essen können,wir schoben die vollen Teller zu den Kindern,die mit strahlenden Augen alles weg gemuffelt haben.Straßen- oder Weg -Beleuchtung am Abend gibt es hier nicht,nur das, was der schöne Sternenhimmel hergibt,mit Glück kann man eine Taschenlampe kaufen. In der Nacht war uns kalt,obwohl wir über dem Betttuch 3 Lamadecken hatten.Diese Decken sind schwer und schmiegen sich nicht an und wärmen auch nicht.Dann am Morgen mit kaltem Wasser draußen waschen und Zähne putzen,das härtet ab.Die Kinder haben sogar ihre langen Haare draußen mit kaltem Wasser gewaschen,da hab ich mich lieber zurückgehalten.Zum Frühstück gab es Pfannkuchen mit wenig Ei und viel Mehl,als Aufstrich Marmelade,dazu den leckeren Tee.Die Kinder saßen morgens um 7 Uhr zum Frühstück draußen in der Sonne, auf dem Steinboden den Teller in der Hand.Diese Leute führen ein Leben,das wir uns nicht vorstellen können und auch nicht leben möchten,aber sie scheinen nichts zu vermissen.Sicher sind sie noch niemals von der Insel ans Festland gefahren,sonst wären sie nicht so zufrieden.Ich vergaß noch zu erwähnen,bei aller Armut besitzen sie aber ein Handy.Weiter fahren wir zur dritten Insel,sie heißt TAIGUILLE.Hier ist wieder Touris abzocken angesagt.Wieder gehen wir den langen Weg hoch ins Centrum der Insel,auch hier ist die Luft dünn und der Weg hoch, anstrengend.Alle Touris schnaufen und die Einheimischen lachen…..Im Centrum gibt es Restaurants und einen großen Markt um Traditionsartikel zu verkaufen.Viele Männer sitzen und stricken. Von hier aus einige hundert Meter über die Insel und dann 700 Stufen hinab zum Anleger,alles bei strahlendem Sonnenschein,wolkenlosem Himmel und einem tollen Blick auf den tiefblauen Titicacasee.Vom Anleger fahren wir mit dem Fahrrad Taxi zuerst zum Busbahnhof,um ein Ticket nach Bolivien zu kaufen,anschließend zum Hotel.Diese Jungs müssen kräftig in die Pedale treten, um ihre Fracht zu bewegen,aber sie verdienen ihren Lebensunterhalt so und sind froh, wenn man ihre Dienste in Anspruch nimmt.
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Puno und Titicacasee 02.05. - 06.05.2010
11.5.2010 von Anne.
Die Landschaft um Puno erscheint uns fast eben, mit kleinen Hügeln,das liegt daran ,das wir uns schon lange in einer Höhe von über 3000 m befinden.Die Straßen sind gut ausgebaut und wir fahren eigentlich die ganze Zeit in der Nähe der Bahnlinie Cusco - Puno.Die Bewohner dieser Region wohnen sehr weitläufig und bescheiden in dieser wunderschönen Landschaft.Sie leben von Ackerbau und Viehzucht.Die Felder sind eingerahmt wie Beete.Man hat Steine übereinander gesetzt,als Mauer aufgeschichtet,diese Mauern sind total mit Gras bewachsen und grenzen die einzelnen Felder ab,so das auch die Tiere eingezäunt sind. hier leben Rinder ,Scharfe und Alpakas.Auch um die Häuser (Lehmhütten) sind diese Mauern gebaut,die Leute legen die gewaschene Wäsche zum Trocknen auf diese Mauern.Das Getreide wird hier noch mit der Sichel geschnitten und zum trocknen in Diemen oder Hocken aufgestellt,wie die Zinnsoldaten in Reih und Glied platziert.Bei der Weiterfahrt sehen wir einige weiße,schneebedeckte Hügelspitzen,andere karge Berge werden von der Sonne angestrahlt,die nächsten sehen schwarz aus,weil sie sich wie im Schatten befinden.Die Wolken befinden sich manchmal schon unter den Bergspitzen,wir haben allerdings wenig Wolken und strahlend blauen Himmel.Ab und zu ein Fluss,indem sich der blaue Himmel,die Berge und die Wolken spiegeln.Wir haben die Baumgrenze überschritten,jetzt sieht man fast nur noch Gras ähnliches Gestrüpp.Das Land wirkt flach,wir befinden uns in einer Region,in der die Luft immer dünner wird,dann wieder einige kleine Berge zwischen denen die ersten Ausläufer des Titicacasee`s tiefblau hervorscheinen.Jetzt geht es mit großen Schritten auf Puno zu.Wir fahren von oben in die Stadt hinein,alles ähnlich wie in Cusco,nur hier im Hintergrund der tiefblaue Largo de Titicaca.
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Busticket nach Puno am 02.05.2010
11.5.2010 von Anne.
Mittlerweile sind wir schon 41 Tage on the road.Ich habe das Zeitgefühl total verloren,weil alle Tage irgendwo gleich sind.Die Geschäfte haben Sonntag ,wie Alltag gleiche Öffnungszeiten.Mein handschriftlich geführtes Tagebuch datiere ich zwar,aber ich sollte in Zukunft wohl den Wochentag dazuschreiben,jedenfalls musste unser Busticket dadurch mehrmals umgebucht werden,was kein Problem war.Es wurde nur das Datum handschriftlich geändert.Das Bahnticket nach Matchu Picchu konnte man nicht einmal ändern,wenn man zuzahlen wollte,obwohl Plätze im Zug frei waren.Wir haben ein Ehepaar gesprochen,ein Ticket für 14 Uhr 30 und das andere für 21 Uhr 30 und keine Umbuchung möglich…..Naja wieder zum Busticket.Das erste Ticket kostete 40 Solis für uns Zwei,leider war dann an dem Tag,als wir reisen wollten, kein Platz mehr frei im Tagesbus,eine Nachtfahrt nehmen wir nur auf besonders langen Strecken, ansonsten wollen wir ja etwas von der Landschaft sehen.Man bot uns an für 10 Solis umzubuchen.Jetzt brachte man uns zum Gate der einfachen Busse der Einheimischen.Der Bus sah alt und schäbig aus,aber die Hupe funktionierte ,was hier zu Lande äußerst wichtig ist.Die Leute waren nett und die Fahrt lustig.Unterwegs stiegen mehrere Leute ein ,die Essen und Getränke für kleinstes Geld anbieten,unter Anderem wurde warmes Alpacafleisch (zwei riesige Stücke) mit Pellkartoffeln angeboten,für zusammen 8 Solis.Wir sind also 7 Std Bus gefahren und haben uns satt gegessen für sehr kleines Geld.Für einen Euro bekommt man 4 Solis.Weiter geht es im nächsten Bericht über Puno und den Titicacasee.
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Matchu Picchu 29.04. - 30.04.2010
11.5.2010 von Anne.
Am 28.04.2010 habe ich flach gelegen,mich hatte wohl die Höhenkrankheit erwischt .Es war nicht schlimm und nach 24 Stunden schlafen war ich wieder fit.Der Weg nach Matchu Picchu ist kompliziert,lang und teuer.Zuerst fährt man mit dem Bus nach Ollantaytambo,jeder denkt das ist der Bahnhof, um mit dem Zug weiterzufahren,weit gefehlt.Nach dieser 90 Min.Bustour folgt die nächste Bustour,wieder ca 1Std.Jetzt sind wir endlich am Bahnhof,wieder warten wir mehr als eine Stunde auf die Fahrt.Hier gibt es nette Sitzgelegenheiten zum Verweilen,aber der Hintergrund der Geschichte ist,die Touris sollen Souveniers , Essen und Trinken kaufen.In und um Cusco ist es sowieso schlimm,überall wird man angequatscht und soll kaufen.Es ist richtig lästig.Man wird richtig bedrängt, dazu ist alles recht teuer.Obwohl unsere Tour um 14 Uhr losging,fahren wir den schönen Teil der Strecke durch die Berge während der Dunkelheit,mit einem anderen Ticket,wie gebucht.Nach 21 Uhr erreichen wir den Ort Aguas Callientes,von hier geht morgen der erste Bus um 5 Uhr 30 hoch nach Matchu Picchu.Im Hostel angekommen,warten wir fast zwei Stunden auf einen Gayt ,der uns das Rückfahrtticket für die Bahn aushändigen soll.Nach dieser langen Zeit bekommen wir nicht das Ticket,aber die Auskunft für die Rückfahrzeit am anderen Tag, um 17 Uhr.Wir sind schon ziemlich sauer über den Ablauf dieses teuren Ausflugs,außerdem müde und hungrig.Am anderen Morgen fahren wir pünktlich mit dem ersten Bus hoch nach Matchu Picchu.Diese Angelegenheit ist sehr gut organisiert.Wir stehen eine halbe Stunde später in der Schlange am Eingangstor von Matchu Picchu.Leider ist es sehr neblig und es fängt sogar an zu regnen.Wir suchen uns einen trockenen Platz unter einem Felsvorsprung und warten auf den Sonnenaufgang.Von hieraus können wir das Wechselspiel des Wetters gut beobachten.Die Touris ,die mit einem Gayt unterwegs sind,haben gar eine Zeit diese wunderschönen Eindrücke wahr zu nehmen und zu genießen.Matchu Picchu verdankt seiner Schönheit nicht nur der hohen Kunst der Steinarbeiten der Inkas,sondern auch seiner einzigartigen Lage.Die Stadt ist umgeben von Schluchten und Bergen im Grenzgebiet zwischen den Anden und dem Regenwald des Amazonas .Diese Stadt bestand aus Tempeln,Palästen,Altären,Plätzen,Bädern,Straßen ,Wegen und Wohnstätten(ca 200).Die Stadt besaß auch viele Terassen,die als Anbauflächen genutzt wurden und vermutlich der landwirtschaftlichen Versorgung dienten.Diese Terassen sind heute Grasflächen,die von Lamafamilien kurz gehalten werden.Die Baukunst der Inkas beeindruckt schon sehr.Es ist ernorm,was in dieser Höhe über 3000 m geschaffen wurde,wie sauber und genau die riesigen Felsbrocken bearbeitet und aufeinandergesetzt wurden.Die Fugen erlauben es nicht, ein Blatt Papier dazwischen zu schieben.Nach kurzer Zeit ließ der Regen nach,die Sonne schien und strahlte diese wunderschöne Stadt unterschiedlich an,manchmal zogen Wolken von unten hoch,im nächsten Augenblick wurde die Stadt wieder angestrahlt durch die intensive Sonne.Teilweise war der Blick so weit und klar,das man ins Tal hinuntersehen konnte.Unvergessliche Eindrücke nehmen wir mit nach Hause.Gigantisch muss es auch sein,durch das Sonnentor zu gehen,nach dem 4 tägigen Inkatripp,allerdings bei der dünnen Luft hier oben und in unserem Alter nicht mehr zu empfehlen.Wir haben das Backpackeralter sowieso enorm in die Höhe geschraubt.Die meisten Rucksacktouristen sind unter 30 Jahre alt.Günter mein Wetterprofi ,sieht komische Wolken aufziehen und wir begeben uns nach stundenlangem Genießen,dieser tollen Inkastadt Richtung Ausgang.Einige Busse warten bereits,aber wenige Touris wollen mitfahren.Nach kurzer Zeit fängt es richtig an zu gießen,zum Glück sitzen wir im Trockenen.Der Bus bringt uns ins Centrum von Aguas Callientes.Am Bahnhof angekommen,der nächste Schock,wir haben kein Bahnticket,wie gebucht um 17 Uhr,sondern für 21 Uhr 30.Wieder einen billigen Nachtzug für teures Geld.Matchu Picchu ansich ist so traumhaft schön und wir wollen uns diese Eindrücke nicht vermiesen lassen,so beschließen wir,das Beste aus der Situation zu machen.Auch dieser Ort will nur das Geld der Touris,ich habe noch niemals zuvor so viele Restaurants und Souvenierläden in einer Straße gesehen,auch hier wird man ständig belästigt.In der Nacht um 2 Uhr sind wir wieder in Cusco,zum Abschluß noch ein Dämpfer,unser Busticket für die Rückfahrt war nicht bezahlt.Wir zahlen nicht noch einmal,so nehmen wir den Fahrer mit in unser Hostel,wo wir auch den Tripp gebucht haben und lassen das Fahrgeld vom Hostel bezahlen.Den Rest der Nacht verbringen wir am Laptop und schreiben über das Translaterprogramm eine Beschwerde an unseren Veranstalter und fordern die Differenzsumme von den guten zu den schlechten Bahntickets.Leider, oder Gott sei dank,waren wir nicht die einzigen Touris ,die auf diese Weise betrogen wurden.Es scheint hier von allen Agenturen so gehandhabt zu werden.Die meisten Touris haben nicht die Zeit,im Nachhinein das durchzuziehen.Wir haben jedenfalls den Differenzbetrag am anderen Tag erstattet bekommen,nachdem wir mit dem Ministerium für Tourismus und Anzeige wegen Betrug gedroht haben.Trotz allem war Matchu Picchu das absulute Highlight unser Rundreise.Wir empfehlen allen Reisenden,alles selbst zu organisieren,teuer ist es trotzdem(180,-USD pro Person),aber man hat gute Bahntickets.Eintritt usw ist immer gleich im Preis,da lässt sich nicht” schinzen. ”Für den übernächsten Tag haben wir ein Busticket nach Puno gebucht.
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Nazca- Cusco 25.04.2010
28.4.2010 von Anne.
Abends um 22 Uhr reisen wir weiter mit dem Bus nach Cusco.Es sind 660 km zuerst wieder durch gebirgige Wüste.Im Morgengrauen haben wir die grünen Anden zu fassen.Eine ganz andere Landschaft ,tiefgrüne ,bewachsene Berge ,überall wird Ackerbau und Viehzucht betrieben.Neben der Straße ein breites Flußbett,das viel Wasser führt.Ab und zu einzelne Häuser,man sieht Schafe ,Kühe,Schweine und Pferde,die neben den Häusern angebunden,grasen.Eine fruchtbare Gegend.Die ganzen 16 Stunden fahren wir Kurven ohne Ende.Es ist wie Achterbahen fahren,ohne Louping.Die Kurven sind teilweise so eng ,das entgegenkommende Fahrzeuge anhalten müssen,weil sie nicht nebeneinander diese Kurve fahren können.Neben der Straße geht es steil bergab,teils mit,teils ohne Leitplanken.Ich habe vorher nicht, so viele verschiedene Kurvenzeichen ,als Verkehrszeichen gesehen.Die Straße ist gut ausgebaut,wird allerdings an einigen Stellen erneuert,wo durch heftige Regenfälle ein Teil der Fahrbahn weggespült ist.Hier wartet man lange,bis der entgegenkommende Verkehr passiert hat.kinder nutzten die Wartezeit und bieten Eis zum Verkauf an.mit ihren Kühlboxen kommen sie zu jedem Bus gelaufen und machen gute Geschäfte.Die Leute leben in bescheidenen Verhältnissen,was auch am Anfang der Stadt so weitergeht.Massive,von den Inkas errichtete Mauern,säumen ihre steilen,schmalen,gepflasterten Straßen,und auf den Plazas drängen sich Nachfahren der mächtigen Inkas,wie der spanischen Konquistadoren.Umstritten aber ist,wer hier heute das sagen hat.Die Wirtschaft der Stadt hängt fast völlig am Tropf des internationalen Tourismus - jedes zweite Gebäude an der Plaza de Armas,ist ein Restaurant,ein Laden oder ein Hotel.Viele Inkamauern wurden zerstört und für neue Bauwerke verwandt,aber schlecht und unfachmänisch aufgebaut.Die Technik der Inkas beim Bau der Mauern ist einzigartig,große Felssteine sind so gesetzt,das kein Blatt in die Fugen passt.Morgen am 28.04. geht es nach Matchu Picchu…..
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Peru - Nazca - Lines….
24.4.2010 von Anne.
Die berühmten Lines sind zum Unesco Weltkulturerbe erklärt worden,dadurch ist die Stadt so berühmt geworden.Überall merkt man ,das gebaut und investiert wird,um den vielen Touristen etwas zu bieten.An jeder Ecke und in jedem Hotel oder Hostel werden Flüge zu den lines angeboten.Wir wurden um 8 Uhr am Morgen mit einem Kleinbus am Hostel abgeholt und zu einem anderen Hotel in der Nähe des Flughafens gebracht.Dort lief ein Video Film über die gesamte Region mit ihren Sehenswürdigkeiten.Danach den kurzen Weg zum Aeroport.Hier waren wieder an jeder Ecke Souveniershop`s.Im kleinen Flughafengebäude jede Menge Fluganbieter.Wir stiegen in einen Flieger für 4 Fluggäste nebst zwei Piloten.Wir setzten unsere Kopfhörer auf und bekamen dadurch in englischer Sprache alle Informationen über die Nazca lines.Der Pilot steuerte die Maschine sicher über jedes Monoment hinweg,das heißt,er flog Schleifen rechts und links herum,so das man gut sehen und fotografieren konnte,immer mit der Zwischenfrage:howe are you?…..Dieser Flug dauerte gut 30 Min.Die Sonne schien und die Sicht war gut und weit,tolle Aufnahmen hat Günter gemacht,er wäre auch gern noch weiter so geflogen.Die beiden jungen Männer und ich waren froh,wieder auf dem Boden der Tatsachen zu sein.Jetzt wurden wir auf Wunsch zum Hotel mit Schwimmbad gefahren.Danach ebenfalls auf Wunsch ins Hostel zurück,alles inclusiv.Der Spaß hat uns 60,- USD gekostet,andere Touris haben 100,- für die gleiche Leistung bezahlt.Am Abend fahren wir weiter mit dem Bus nach Cusco.
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Peru - Nazca - 21.04.-24.04.2010
24.4.2010 von Anne.
Endlich ist der Streik der Busfahrer beendet und wir können am 20.04.2010 Tacna verlassen.Wieder fahren wir bis zum Dunkel werden durch gebirgige Wüstenlandschaft,die Serpentienen rauf und runter.Gleich hinter Tacna müssen wir wieder wegen einer Grenzkontrolle den Bus verlassen,alles Gepäck wird durchleuchtet,viele Reisende haben 7 und mehr Gepäckstücke. Für uns ist es einfach mit unseren kleinen Rucksäcken,auch diesmal werden wir ohne Kontrolle weiter geschickt,auch unsere Pässe werden nicht kontrolliert.Tacna ist eine Steuer günstige Region,deshalb dieser Aufriss.Nachts um 3 Uhr kommen wir am Busbahnhof in Nazca an,nachdem wir eine Erfrischung zu uns genommen haben,fahren wir mit einer jungen Frau ,die schon mehrmals versucht hat, uns ein Quartier zu vermitteln,in die Stadt.Zwei Hostels hat sie im Angebot,beide sind sauber und ordentlich, für sehr kleines Geld.Unser Hostel hat sogar eine schöne Dachterasse mit Sitzgelegenheiten und Bar.Dort angekommen versucht sie uns auch noch den Flug zu den Nazca lines zu vermitteln,da wir nicht mit Kreditkarte bezahlen können,haben wir eine gute Ausrede,wir haben kein Bargeld,wir müssen am anderen Tag erst zum Automaten.jetzt haben wir Zeit ihren Spezialpreis zu kontrollieren.Natürlich haben wir ein günstigeres Ticket bekommen,als sie uns angeboten hat.Nazca ist eine sehr einfache Stadt,es gibt eigentlich nur eine große ,neue Straße und einen schönen Park.In dieser Straße spielt sich alles ,was Touris suchen, ab.Alles ist modern und ordentlich.In den Nebenstraßen gibt es einfachste Häuser ,sprich Hütten mit Lehmdächern usw.Auf den Flachdächern wird teilweise Müll gelagert,sogar ein alter VW Käfer ist auf einem Dach abgestellt.An jeder Ecke Straßenverkäufer mit Obst und allem was man braucht,oder auch nicht braucht.Die Nazca lines prägen diese Region,überall sind die typischen Zeichen zu sehen.Jede Parkbank ,jedes Hotel,auch die Rasenflächen im Park zeigen die berühmten LINES.
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Peru - Tacna 16.04.2010 -
18.4.2010 von Anne.
Wir sind immer noch in Tacna.Als wir morgens um 6 Uhr am Busbahnhof ankommen ,sagt man uns,das kein Bus fährt,es wird gestreikt,man hofft,das es morgen möglich ist.Unsere Tickets werden gestempelt,so das sie weiterhin gültig sind und wir nehmen ein Taxi,zurück zum Hotel.Wir können unser Zimmer wieder beziehen,die Betten sind fast noch warm.Heute haben wir also noch Zeit für einen Ausflug.Wir haben uns für PETROGLIFOS DE MICULLA entschieden.Auf dem Prospekt sieht die Region einer Mondlandschaft ähnlich,außerdem gibt es dort eine Hängebrücke und viele Felssteine mit Zeichen der Inka`s.Solche Ausflüge unternehmen wir immer auf eigene Faust,mit Auskünften der Touristen Information kann man sich so etwas gut selbst zusammenstellen.Mit öffentlichen Bussen sind wir bisher überall gut und preiswert hingekommen.Am Abend sind wir im CAFE ZEIT eingeladen,es besteht ein Jahr und heute ist big fete angesagt.Als wir reinkommen,werden wir schon von vielen Stammgästen mit Handschlag und Küsschen auf die Wange begrüßt. Ein Moderator des regionalen Rundfunksenders begrüßt alle Gäste und lobt das Cafe und seine Inhaber.Auch wir,als Gäste aus Alemano werden erwähnt und ernten Applaus,außerdem kündigt er alle Akteure,die an diesem Abend etwas darbieten,an.Eine Tango Vorführung,mehrer Life Sänger mit tollen Stimmen und ein Theaterstück werden aufgeführt.Später wird bei nationaler und internationaler Musik getanzt.Morgens verlassen wir das Lokal,so das wir noch genügend Zeit zum packen unserer Rucksäcke haben,denn wir müssen wieder früh zum Busbahnhof.Mit dem Taxi geht es wieder um 6 Uhr los.Der Taxifahrer fragt nach unserem Ziel,er spricht zwar nur spanisch und wir sehr wenig,aber die Unterhaltung ist sehr lustig.Er meint zum Titicacasee…..Titi ist in Peru und Caca in Bolivien….Es wird weiter gestreikt und wir fahren zum Hotel zurück.Wir sind froh,unseren versäumten Schlaf nachholen zu können und hoffen,das wir am Dienstag endlich nach Nazca fahren können.
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Peru - Tacna vom 12-04. - 15.04.2010
16.4.2010 von Anne.
Das Centrum von Tacna wird geprägt durch den großen Steinbogen ,die Kathedrale und den Brunnen.Alles stammt von dem Ingenieur EIFEL,ja der,mit dem berühmten Turm….Große Palmen , akkurat gepflegte Beete und zahlreiche Bogavilia,die als Pavllion sonnenschutz bieten ,prägen den Plaza de Armas.Von der Hauptstraße San Martin geht man in die Calle de Deustua.In dieser Straße befindet sich das CAFE ZEIT…wwwcafezeitperu.com…Hier gibt es frisch gebrühten Kaffee,leckeren Kuchen,diverse andere Speisen und Getränke ,sogar Flensburger Bier.Die Inhaber sind Deutsche mit Namen Paul Reis und Claus Ranke.Wir wurden nicht nur gut bewirtet, sondern auch durch Tacna geführt.Wir haben außerdem den großen Markt und das Museum im alten Bahnhof besucht.Hier findet man alte Lokomotiven aus dem 20.Jh und anderes rollendes Material.Daneben sieht man Eisenbahnsalon`s mit Athmosphäre und historischem Dekor.Am Abend lernten wir im Cafe Zeit Roxana kennen.Sie ist dabei deutsch zu lernen ,wir haben uns gut mit ihr unterhalten.Morgen fahren wir mit dem Bus weiter nach Nazca.
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Chile - Peru 12.04.2010
16.4.2010 von Anne.
Wir nehmen also den gebuchten Bus nach Arica.Auch von dieser Stadt schwärmt alle Welt.Für uns ist es das nächste erreichbare Ziel in die Richtung,in die wir möchten.Wir fahren wieder durch gebirgige Wüste,vorbei an dem stillgelegten Bergwerk,daneben die Geisterstadt HUMBERSTONE ,dann wieder lange Wüste ,Wüste ,Wüste.Zwischendurch kommen wir durch ein Gebiet,hier sind viele Bäume wie in der Baumschule gepflanzt.Diese Baumart TAMARUGO wächst nur in der Wüste,man hatte sie fast komplett abgeholzt und das Holz für die Bergwerke benutzt.Gerade rechtzeitig hat man begonnen wieder aufzuforsten.Dieser ” Wald “endet genauso exakt,wie er angefangen hat.Wieder lange Strecke durch die Wüste,ab und zu eine Oase im Tal.Dort findet man in dieser Einöde sogar mal ein Restaurant .Verkäufer kommen in den Bus und bieten Sandwich und Getränke an.Endlich sind wir in Arica.Ein typischer Badeort und für uns langweilig,wieder viel Wellblech….Auf dem internationalen Busbahnhof bekommen wir an diesem Tag kein Ticket mehr nach Peru.Man schickt uns auf den nationalen Terminal……Viele Leute, reichlich bepackt mit allem was man sich denken kann,10 Teile übereinandergezogen,um Kleidung über die Grenze zu schmuggeln usw finden wir dort vor.Viele einfache Busse stehen nebeneinander.Einen Fahrplan gibt es glaube ich nicht,wenn der Bus voll ist ,geht es los.Ruck zuck saßen wir im Bus.Das Ticket 1500,-$ (ca 2,-Euro ) konnten wir während der Fahrt bezahlen.In dem Bus befanden sich typische Peruaner braune,faltige Haut,Strohhut unter dem dicke Zöpfe hervorguckten.Die Frauen tragen,weite, gekräuselte ,bestickte Röcke und enge Strickjacken.Der Bus fährt zügig,die Gardinen flattern,so kommen wir schnell zum ersten Stop,der chilenischen Grenze.Schnell sind alle Pässe gestempelt und es geht zum zweiten Stopp,der Grenze nach Peru.Hier muss alles raus.Jedes Gepäckstück wird kontrolliert,viele Taschen der Einheimischen fliegen ungeöffnet in einen Nebenraum.Spürhunde schnüffeln am Bus entlang und Zöllner kontrollieren alles im Bus.Auch das geht relativ zügig von statten und wir fahren weiter.Unser Platz wurde uns freigehalten und unterwegs wurde ich auf lohnende Objekte für meinen Fotoapparat aufmerksam gemacht.Alle Leute waren freundlich und fröhlich.In Tacna angekommen,steigen wir in ein Taxi und fahren ins Centrum um ein Hotel zu suchen.Im Plaza bekommen wir ein Zimmer,incl.American Breakefest….ein Hochgenuss nach den trocknen Brötchen der letzten Wochen(außer in Salta,dort gab es leckere Hörnchen).Die Stadt Tacna hat sehr gepflegte Grünanlagen.Toll sehen die Pavilions aus,die total bewachsen sind,(mit Bogavilia)geschnitten sind die Dächer wie die Strohhüte der Leute.
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Chile San Pedro De Atacama 09.04.2010
13.4.2010 von Anne.
Wir buchen also einen Bus von Salta Argentinien nach San Pedro De Atacama Chile…Alle Welt schwärmt von dieser Region,außerdem dachten wir 12 Std Fahrt reicht. Durch das Bus fahren sehen wir natürlich schon unheimlich viel von der Landschaft,so auch auf dieser Tour.Es ist schon beeindruckend so lange durch die Wüste zu fahren,toll sind auch die Salzgebiete,durch die wir gefahren sind.Lama`s haben wir auch gesehen…Bereits viele km im Voraus konnten wir von den Bergen den Ort San Pedro sehen….da war uns schon klar ,das wir hier auf keinen Fall übernachten wollen.Das erste Haus in San Pedro war die Zollstation,alle Leute und alles Gepäck wurde kontrolliert.Die meisten Reisenden hatten bis hier gebucht….Wir haben den Ort WELLBLECHHAUSEN getauft,nur Sandwege,einfachste Ünterkünfte und teuer,wie wir von anderen Reisenden erfahren haben,ich muss dazu sagen,wir buchen immer erst vor Ort,immer Hotels,keine Hostels und haben bis jetzt viel Glück gehabt.Die meisten Hotels lassen sich sogar auf günstigere Preise ein.Wir haben jedenfalls alle Hebel in Bewegung gesetzt und konnten mit dem Bus weiter (7 Std) nach Iquique fahren.Ein Ticket hatten wir nicht,sicher hat der Fahrer das Geld cash verdient,aber das war uns völlig egal.Hier in Chile hatten wir ersteinmal kein kleines Geld um uns Getränke zu kaufen,aber auch das war nicht so schlimm,wie womöglich in San Pedro bleiben.Man bekommt in Chile 700,- Peseten für einen Euro.Wir hatten also häufiger mehrere hunderttausend Money`s in der Tasche.Gutes Essen im Restaurant bekommt man für 3000,-P,für 1l Mineralwasser und 1l Saft habe ich 1550,-P. bezahlt usw.Nachts um 3 Uhr kamen wir endlich in Iquique an.Die Fahrt von den Bergen ,mit Blick auf die reich beleuchtete Stadt am Pazifik war traumhaft schön,am Tage hat auch dieser Ort viel von dem Charme verloren,aber im Centrum ist es nett.Zunächst suchten wir ein Hotel,was etwas schwierig war,übers Wochenende waren einige ausgebucht.Aber hier in Chile ist es warm in der Nacht….Im 5.Hotel hatten wir Glück,wir bekamen allerdings nur das “Katzenzimmer”,aber immer noch besser als San Pedro De Atacama, fanden wir.Es hatte sogar noch eine Bar geöffnet,in der wir mit Karte bezahlen konnten.Hier haben wir unsere Uhren um 1 Std zurückgestellt,also 6 Std Unterschied zu Deutschland. Am nächsten Tag konnten wir ein super Zimmer fürs gleiche Geld beziehen…Auch dieser Ort hatte nicht viel zu bieten,deshalb entschlossen wir uns,weiter nach Peru zu fahren.Leider war das von hier nur direkt nach Lima möglich,also ein Ticket nach Arica und dann weiter.
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Argentinien - Salta 05.04. - 09.04.2010
13.4.2010 von Anne.
Nachdem wir ständig nur karge Landschaft gesehen haben,waren wir von der Region um Salta schon sehr beeindruckt .Tiefgrüne Landschaft und bewaldete Hügel.Die Stadt Salta ist ausgesprochen gepflegt,ebenfalls viele Grünanlagen und tolle alte Häuser,die gepflegt sind und am Abend aufwendig und wunderschön angestrahlt werden.Hier wollten wir mit der Seilbahn zum Cerro San Bernardo hochfahren,von dort hat man eine tolle Aussicht auf Salta und das Lerma - Tal.Leider war die Seilbahn außer Betrieb,so mussten wir die 1200 Stufen hoch und runter zu Fuß gehen.Mit strammen Waden machten wir uns am anderen Tag auf den Weg zum Bahnhof,um mit dem Tren A Las Nubes (Zug zu den Wolken )zu fahren.Dieser Zug tuckert 16 Std durch unzählige Serpentinen und Spitzkehren die Quebrada del Toro hinauf und wieder hinunter.Tolle Eindrücke von der Landschaft,den vielen Farben der verschiedenen Erdschichten,besonders schön betont ,durch die Sonneneinstrahlung,konnten wir mit nach Hause nehmen.Die Zugfahrt und das Drummherum ist leider unverhältnismäßig teuer für die Region.Zwei Tage später,die Busfahrt von Salta Argentinien,nach Iquique Chile,führte ebenfalls über die Anden.Die Tour war wesentlich schöner ,die Serpentinen steiler,der Blick weiter,außerdem haben wir nur ein drittel der Kosten gehabt.Im Bus hatten wir die Plätze über dem Fahrer,das ist natürlich immer genial.
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Argentinien San Juan 01.04. Zonda 03.04.
9.4.2010 von Anne.
Eigentlich hätten wir uns den Weg nach San Juan sparen können , nur das weiß man immer erst hinterher.Eine trostlose ungepflegte Stadt.Das Museum de Naturales ( Dino`s ) hatte leider auch geschlossen.Es ist eine Stadt mit reichlich Geschäften , Sandwich und Pizza Buden.Es war schwierig ein normales Restaurant zu finden.Irgendwann waren wir erfolgreich.Wir haben eines gefunden,mit einem schön angelegten Außenbereich.Das Grundstück war mit Baumscheiben gepflastert,über jedem Tisch ein Sonnenschirm mit integrierter Beleuchtung,ein Wasserfall im Hintergrund,richtig gemütlich.Das es hier etwas teuer ist ,war uns natürlich klar,das am Ende der Rechnung Tipp für die Bedienung dazu kommt,ist uns auch klar,aber hier hatten wir zweimal SERVEO auf der Rechnung.Wir ließen uns den Posten erklären….Es war für die Tischdecke,die Servietten und das Besteck…In San Juan war großes Militäraufgebot im Park.Es war der Gedenktag der gefallenen Soldaten,von den Malvinas (Falkland Inseln ).Nette Gespräche mit Soldaten.Dann unser Ausflug nach Zonda…wie ich schon beschrieben habe,sind die Prospekte hier nicht mit der Wirklichkeit zu vergleichen,ein schrecklicher Ort,aber hier ist die berühmte Champangner Kelterei in einem urigen Gewölbe .Der Ausflug und die Verkostung, hat sich wirklich gelohnt,außerdem haben wir ein Pärchen aus Holland kennengelernt.Sie sind 6 Monate in Argentinien.
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Argentinien Maipu - Vino - Tour 30.03.10
4.4.2010 von Anne.
Die Fotografen , die die Foto`s für Postkarten machen , müßen Künstler sein , oder ein gutes Bearbeitungsprogamm haben.Maipu das Cetrum der Weinfelder hat uns fast schockiert , milde ausgedrückt.In Maipu gibt es einen schönen , gepflegten Park , der auch bewässert werden muß .Natürlich sieht man in der Ferne einige Weinfelder , aber nicht zu vergleichen mit der Vorstellung , die man durch die raffinierten Prospekte von der Region hat.Wir haben den Ort auf eigene Faust erkundet und uns die Budega BAUDRON angesehen.Ein gepflegtes Anwesen.Wir bekamen eine ausführliche Einzelführung der gesamten Anlage in englischer Sprache durch Maria Jose Diaz und natürlich eine Weinprobe.
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Argentinien Mendoza 26.03. - 30.03.2010
4.4.2010 von Anne.
Die Busfahrt von Montevideo nach Mendoza dauerte mehr als 24 Stunden.Die ersten paar hundert km fuhren wir durch satte , grüne Ländereien , riesige eingezäunte Felder und Wiesen.Endlos lange , gerade Straßen , eigentlich sehr eintönig…Abwechselung brachten alle 1000 Meter jeweils die Farbe der Lichtmasten und Leitplanken.Sie waren lila , gelb,rot ,blau usw, gestrichen.Dann im Hintergrund die Anden , auch einzelne Weinfelder , aber hauptsächlich , öde , karge , wüstenähnliche Gegend so weit das Auge reicht.Alte Auto`s , einfache Häuser , viele Sandwege rechts und links der Straße…Mendoza selber hat uns sehr gut gefallen , es ist eine grüne Stadt mit vielen alten , großen Bäumen , die aufwendig bewässert werden. Durch die gesamte Stadt ziehen sich Gräben , die dekorativ mit kleinen Felssteinen ausgelegt sind.Hier fließt klares Wasser aus den Anden und versorgt die Bäume.Diese alten Bäume mit den riesigen Baumkronen spenden den nötigen Schatten.Mendoza hat viele Grünanlagen , der größte Park , der San Martin Parqur läd ein zum wandern , walken und joggen.Von der Aussicht Gloria hat man einen weiten Blick über die gesamte Region. Zu erwähnen wäre noch das Frühstück hier in Argentinien….Es gibt wenn man Glück hat ein Tischset aus Papier , dann die Tasse mit Untertasse , staubtrockene , keksähnliche Brötchen.Mitunter gibt es kleine Päckchen mit Butter und Marmelade dazu , dann ein Messer aus Plastik …oder auch ohne Belag , dann sollte man sich das reden beim Frühstück verkneifen , sonst staubt es…..
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Montevideo 21.03.-25.03.2010
24.3.2010 von Anne.
Wir kommen am Sonntag Abends bei strömendem Regen an.Ein Taxi war schwierig zu bekommen,ein bezahlbares Hotel nicht.Durch das schlechte Wetter war der erste Eindruck der Stadt nicht besonders gut.Jetzt ,wo wir schon 2 Tage in der Stadt unterwegs sind,muss ich meine Meinung von Montevideo stornieren.Es ist eine sehr grüne Stadt mit vielen alten ,gut erhaltenen Häusern,uralten Auto`s und Pferdekutschen.Mit diesen Kutschen werden keine Touris gefahren ,sondern Müllsammler mit großen Taschen an den Kutschen,sind damit unterwegs.Beeindruckend ist auch die 14 km lange Rammler,die direkt am Wasser entlang führt.Obwohl es heute sehr warm war,wir hatten 28° im Schatten,sieht man kaum noch Touris,die Saison hier in Uruguay ist zu Ende.Gestern Abend waren wir zu einem Konzert in einer Arena.Es war eine private Veranstaltung,man konnte keine Eintrittskarten kaufen,aber ich habe es geschafft,das wir zwei Karten geschenkt bekommen haben,obwohl ich kein spanisch spreche,bei der Veranstaltung wäre es aber von Vorteil gewesen,wenn man die Sprache beherrscht.Einen Tag haben wir jetzt noch für die Stadt,obwohl wir schon viel gesehen haben und fusslahm sind wir mittlerweile auch.Am Donnerstag reisen wir mit dem Fernbus nach MENDOZA Argentinien.Die Fahrt dauert 24 Std.
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Piriapolis vom 15.03.- 21.03.2010
24.3.2010 von Anne.
Wir haben uns schnell und gut wieder eingelebt,auch wenn das schaukeln fehlt ,weil Mingula immer noch an Land steht.Die Temperaturen liegen noch gut über 20°.Günter hat angefangen ,die Ersatzteile einzubauen,die ich mitgebracht habe.Am schwierigsten,oder am aufwendigsten ist es den neuen Windmesser zu montieren,hierzu muß wieder ein Teil der Verkleidung im Salon und im Cockpit geöffnet werde,die alte Leitung entfernen und die neue muß eingezogen werden.Bevor die Arbeit im Mast erledigt werden konnte,mußten wir das Schiff verlassen.Es ist untersagt an Bord zu schlafen,wenn das Schiff sich außerhalb des Wassers befindet,warum wissen wir nicht.Also planen wir kurzfristig unsere Rundreise auf dem Landweg,die wir erst antreten wollten,wenn alle Arbeiten erledigt sind.Beim planen helfen uns Hanne und Werner,ebenfalls deutsche Segler,die im letzten Jahr eine große Rundreise durch Südamerika gemacht haben.Sie fahren uns auch mit dem Gepäck zum Busbahnhof und durch Zufall direkt zur Abfahrtszeit.Danke nochmal an Euch….Wir fahren zunächst also nach Montevideo.Die fahrt mit dem Bus dauert 1 Std und 30 Min.und kostet ca 4,- Euro pro Person.
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05.12.2009 - 04.03.2010
14.3.2010 von Anne.
Eine ausführliche Beschreibung von Günters Törn auf der S Y Delphin,rund Kap Horn,findet ihr auf der Seite www.lecopico.at und auf der Seite von Ernst, auch ein Mitsegler dieses Törns,www.merry-mary.de.Viel Spass beim lesen und Foto`s anschauen.Günter ist von Puerto Montt Chile 2000 km über Bariloche nach Buenos Aires gefahren.Die Fernbusse hier sind übrigends sehr komfortabel.Wir haben uns am 11.03.2010 hier in Buenos Aires am großen Busbahnhof getroffen.Gemeinsam schauen wir uns im Augenblick die Stadt an.Am Samstag waren wir in einer Tango Bar,dort sprach uns jemand an…..Er fragte,ob wir die Segler sind ,die im Mai 2009 in der Chapada Diamantina in der Pousada Helious gewohnt haben…..Wie klein doch die Welt ist….Heute Abend nehmen wir den Bus nach Montevideo - Uruguay.Die Fahrt dauert 9 Std,dann noch ca 2 Std bis Piriapolis ,wo sich Mingula an Land befindet.
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Ùruguay - Mingula wird an Land gestellt…
11.12.2009 von Anne.
Eigentlich sollte Mingula am Donnerstag den 03.12.2009 an Land gestellt werden,heftiger Wind sorgte dafür,diesen Termin zu verschieben,es war sogar der Hafen gesperrt.Wie heftig der Wind war,können wir allerdings nur schätzen,denn unser Clipper Windmesser hat bereits nach 2 Jahren aufgehört zu arbeiten. Am anderen Tag kamen wir als erstes an die Reihe.Bei dieser Aktion hatten wir Glück im Unglück,Mingula läßt sich nie gut rückwärts fahren,aber diesmal war irgend etwas nicht richtig.Günter fährt ohne Probleme in die Box.Das Schiff wird ebenfalls ohne Probleme aus dem Wasser gehoben und zu seinem neuen Standort gefahren.Beim begutachten des Unterwasserschiff`s stellt Günter fest,das die Schraube sich gelockert hat und zwar hat sich die Gummimuffe verabschiedet,das erklärt das schlechte manövrieren bei dieser Aktion.Günter heuert für längere Zeit auf der Delphin an,sie fahren weiter Richtung Süden und ich fliege nach Deutschland,ebenfalls für unbestimmte Zeit.
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Piriapolis - Uruguay Ankunft 18.11.2009
26.11.2009 von Anne.
Nach 9 Tagen und Nächten auf See,ist es schön wieder in einen Hafen einzulaufen,vor allem für mich,da ich ja immer noch nicht so richtig seefest bin.Wir hatten entweder zu wenig Wind oder zuviel,oft von vorn,aber genauso häufig achterlichen Wind.Für mich immer die unangenehmste Sache,da K…welle.Hier im Hafen wurden wir von Seelöwen empfangen,die anscheinend hier wohnen,denn sie sind häufig zu sehen,manchmal springen sie bei kleinen Schiffen auf die Badeplattform ,um sich zu sonnen.Christiana und Erich von der Delphin und noch andere bekannte Segler, haben wir hier getroffen.Das Wetter ist gemischt,kühl,mal Regen ,auch mal heftig Wind und dann wieder richtig heiß. Piriapolis ist ein kleines verschlafenes Städtchen,die Saison beginnt hier am 15.12.2009,dann gehen auch die Hafengebühren richtig in die Höhe.Hier in Uruguay haben wir zum erstenmal genügend Strom,unser Windgenerator mit den neuen Flügeln überschlägt sich fast,Landstrom brauchten wir noch nicht.
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ITAJAI 27°51,413S 048°23,864W
25.11.2009 von Anne.
Die Kleine Bucht von Itajai ist eine Empfehlung für andere Segler.In dieser Bucht befindet sich eine Segelschule für Kidi`s.Alle Jugendlichen und das Personal sind sehr hilfsbereit bei allem was Segler auf der Durchreise benötigen,es werden sogar Ruderboote zur Verfügung gestellt ,um an Land zu kommen.Alles ist in kurzer Zeit erreichbar,Lebensmittel werden sogar geliefert.Ein- und Ausklarieren ist auch unkompliziert.Diese Segelschule finanziert sich durch Spenden und “Hafengebühr” der Segler.Wir hatten eine schöne Zeit dort und werden auf dem Weg Richtung Norden sicher wieder Station machen in der Bucht.
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Blumenau und Pomerode….
4.11.2009 von Anne.
Die Wasserrfälle von Iguacu haben uns super gefallen,vor allem die argentienische Seite,ferner hat uns das Wasserkraftwerk sehr beeindruckt,dort fließen 8 Millionen Liter Wasser in der Sekunde.Paraguay kann man sich schenken,es ist eine reine shopping Tour,es gab noch nicht einmal einen Stempel an der Grenze.Wir hatten viel Spass mit Christel und Bertholt die vier Tage.Toll war ebenfalls die Zugfahrt von Curitiba durch die Serra de Mar.Dann zurück zum Schiff nach Itajai.Am anderen Morgen mit dem Bus nach Blumenau,wo wir liebe Freunde getroffen haben.Man hat uns nicht nur zum Essen und übernachten eingeladen,sondern ist mit uns 3 Tage ca 500 km gefahren und hat uns Blumenau,Pomerode und Umgebung gezeigt.Vielen Dank dafür.Auf dem Weg zum Schiff wurden unsere Einkäufe gleich mit erledigt.In der Bucht wurden wir besonders herzlich von Anderson, einem Mitarbeiter der Segelschule empfangen.Er hat gleich mit angepackt, um unsere Gäste und die Einkäufe an Bord zu schaffen.
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07.Okt.- Auslaufen Pier Salvador 22.Okt.Ankunft Itajai…
28.10.2009 von Anne.
Wie schon vorher beschrieben , fahren wir Richtund Süden , wenn der Wind es zuläßt , direkt nach Rio.Wie immer, passt der Wind die ersten zwei Tage und dann muß man das Wetter nehmen , wie es kommt.Meistens haben wir zu wenig Wind.In der Nähe des Cabo Frio ändern wir unsere Pläne und segeln,fahren,segeln,direkt nach Itajai,nähe Blumenau.Da ich ja immer noch nicht seefest bin und mindestens 3 Tage leiden muß und Günter 3 Tage non stop Dienst hat,nutzen wir die Tage ,an denen auch mir das Segeln Spass bringt.Zu den Highligths gehören diesmal nicht nur die Delphine,sondern auch einige Wale,die sich hier in der Nähe der Abrolhos Inseln von Juli bis November aufhalten ,um ihre Jungen zu gebähren.Am Cabo Frio haben wir sogar Handyempfang,können uns zu Hause melden und neue Wetterdaten erfragen.Südwestlich vom Cabo Frio befindet sich ein riesiges Ölfeld mit vielen Bohrtürmen ,die in derNacht grell beleuchtet sind.Nach 15 Tagen und 1312 sm, kommen wir in Itajai an.Vor der Flußmündung geht der Motor aus,wie schon häufiger, kurz bevor wir am Ziel sind .Für uns bedeutet es,erstmal Motor abkühlen lassen,er läßt sich warm sowieso nicht wieder starten,dann entlüften und einige Stunden später fahren wir in die Flußmündung ein.Ein Pilotboot weißt uns den Weg in die kleine Bucht mit der schmalen Einfahrt. Hier sind uns zwei junge Männer beim Festmachen an der Boje behilflich.In der Bucht liegen nur sehr wenig Segler,genau 2 und wir.Hier befindet sich eine Segelschule für Kidis.Wir werden nett empfangen,außerdem ist man uns nicht nur beim einklarieren,sondern auch bei anderen Dingen behilflich.Sind am 22.10.2009 angekommen und haben am nächsten Tag ein Ticket für Iguacu zu den Wasserfällen gebucht.Zu dieser Fahrt starteten wir am Samstag.Wir nahmen den Nachtbus,waren 13 Stunden unterwegs für 900km.Hier in Brasilien gibt es sehr komfortable Busse mit Liegesitzen und Fußstützen,außerdem werden häufig Pausen eingelegt.Dreimal war Fahrerwechsel.Wir sind jedenfalls gut angekommen und haben am Busbahnhof die Crew der Equinoxe getroffen.Gemeinsam haben wir uns ein super Hotel mit Pool und allem was man sich wünschen kann ,zu einem guten Preis gesucht.Haben uns bereits die brasilianische und die argentinische Seite der Wasserfälle angesehen,wobei die argentinische Seite die schönere ist, und werden morgen nach Paraguay einreisen.Dort soll man gut und günstig shoppen können.Wir sind schon der Meinung Brasilien ist billig,Paraguay soll die Preise noch toppen.Unser Hotel kostet 100 RS die Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück,am Abend Büfett und Fleisch satt(Rodizio) für 13,50 RS.Für einen Euro bekommen wir 2,60 RS.Auf unserem Programm ist dann noch das weltgrößte Stauwerk von Iguacu.Zurück fahren wir bis Curitciba mit dem Bus,dann bis an die Küste mit dem Zug,soll eine traumhaft schöne Fahrt sein,dann mit dem Bus weiter nach Jonvill,dort besuchen wir Bekannte.
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3.Oktober - Feiertag…
4.10.2009 von Anne.
Endlich können wir uns zurücklehnen,es scheint doch noch alles zu klappen….Unser Außenborder läuft wie ein Uhrwerk ,der Monteur hat ein Wunder vollbracht.Ersatzteile ,die er nicht kaufen konnte,hat er passend gemacht.Der Schmied kann dank des Ersatzteiles für seine Dehbank ,auch unser Teil für die Notpinne anfertigen,wenn dann alles montiert ist fahren wir weiter…
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Geburtstag von Günter
2.10.2009 von Anne.
Vor einer Woche wollten wir eigentlich diesen Hafen schon verlassen.Seekarten haben wir gekauft und beim Zoll waren wir auch,aber……unser Teil für die Notpinne ist immernoch nicht angefertigt.Der Schmied wartet auf ein Ersatzteil aus Sao Paulo,das täglich eintreffen soll.Nun haben wir auch noch festgestellt,das unser Außenborder nicht mehr anspringt.Vor einiger Zeit haben wir für diesen eine neue Schraube bekommen und montiert,da war noch nichts von diesem Problem zu merken.Ankerplätze aufsuchen ohne Dingimotor ist nicht so spannend.Also auseinanderschrauben….hier im Hafen haben wir einen guten Monteur,der auch schon unseren Generator überholt hat ,dieser ist jetzt schon 2 Tage mit unserem Außenborder beschäftigt,versucht Ersatzteile aufzutreiben.Hier wird er wohl keine bekommen,wahrscheinlich müßen wir in den sauren Apfel beißen und einen neuen Außenborder kaufen….Aber am Abend feiern wir erstmal Günters Geburtstag,morgen sehen wir dann weiter.
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Pier Salvador - Ribeira 19.09.2009
20.9.2009 von Anne.
Da wir festgestell haben ,das die Aries (Windfahnensteuerung)über Notpinne besser funktioniert,als über die Hydrauligsteuerung,und wir dieses erstmal provisorisch betrieben haben ist Günter jetzt schon mehrere Tage damit beschäftigt,Ummlenkblöcke abzubauen,umzubauen, Neue anzufertigen und wieder zu montieren…..Wir arbeiten viel ,aber nicht ausschließlich und am Abend war mal wieder Big Fete am Busbahnhof von Ribeira.Wir sind immer die einzigen Touris ,die dort mitten im Geschehen sind.Die Stimmung ist gut ,die Atmosphäre urig.Viele kleine Bars ,die appetitlich Obst und Getränke dekoriert haben,hier bekommt man Mixgetränke.Dann viele Styroporboxen,bis zum Rand gefüllt mit gekühlten Bierdosen .Sehr laute Musik dröhnt aus jedem zweiten PKW.Riesige Lautsprecheranlagen befinden sich in den Kofferräumen der Auto`s.Frisch gegrillte Fleischspieße und ebenfalls gegrillte Käselolly`s werden angeboten.Viele Bauchladenverkäufer und leere Bierdosensammler sieht man an jeder Ecke.Unterhalten kann man sich bei dem Krach nicht,aber es macht Spaß dem Treiben zuzuschauen.
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Alltag im Hafen 15.o9.2009
16.9.2009 von Anne.
Nachdem wir uns von dem ganzen angenehmen Stress erholt haben,kehrt auch bei uns der Alltag wieder ein.Die Koffer werden ausgepackt und alles wird ordentlich verstaut.Ersatzteile,wie z B.neue Flügel für unseren Windgenerator angebaut.Die ersten Flügel sind gleich bei der ersten Tour ,durch eine Kollision mit uns begleitenden Vögeln, auf der Atlantiküberquerung gebrochen.Neue Mastrutscher werden ebenfalls montiert.An unserem Baumniederholer gibt es auch ein Problem,darum kümmern wir uns als nächstes.Ich quäle unterdessen den Laptop,skype,beantworte e mails und bearbeite Fotos.Ein Großeinkauf war auch nötig,mein Seltervorrat ging zur Neige……Unsere weitere Reiseroute steht noch nicht genau fest,wir werden zu gegebener Zeit,von unseren Plänen berichten.
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Geburtstag 13.09.2009
16.9.2009 von Anne.
Am Sonntag wurden wir ab morgens um drei Uhr durch sms mit guten Wünschen bombardiert.Danke allen die an mich gedacht haben.Vom Hafen wurde eine Überraschungsparty ausgerichtet.Am Restaurant war ein Anschlag in mehreren Sprachen:PIER SALVADOR ESTÀ EM HOJE - FELITZ ANIVERSARIO ANNE….PIER SALVADOR EST FETE AUJOURD`HUI - HEUREUX ANIVERSARIO ANNE….THE PIER SALVADOR PARTY TO BE ODAY - HAPPY BIRTHDAY ANNE….. LIEBE ANNE,HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG:PIER SALVADOR FEIERT MIT DIR!Luftballons wurden aufgepustet und aufgehängt zur Dekoration und die Geburtstorte und der typische Gesang fehlten auch nicht.Eine internationale Feier,ca 25 Personen, gute Stimmung und brasilianische Musik.
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Ankunft Pier Salvador 12.09.2009
16.9.2009 von Anne.
Eine besoners herzliche Begrüßung im Hafen von Pier Salvador von allen Mitarbeitern.Nida ,die Chefin vom Hafenrestaurant hat sogar gewartet um uns noch einen Chaipi zu mixen.Mingula war in einem super Zustand,keine Stockflecken im Schiff,es roch nicht muffig und Bewohner haben sich auch nicht angesiedelt.Das Schiff war sogar von außen clean.Sandoval,der Chef vom Hafen hat sich nochmal selbst übertroffen.Er gibt sowieso immer alles,aber dies war noch eine Nummer mehr.Haben uns gleich wieder heimisch gefühlt.
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Hochzeit in Deutschland 29.09.2009
16.9.2009 von Anne.
Wie schon im vorigen Eintrag erwähnt,waren wir in Deutschland und zwar vom 29.07.2009 - 12.09.2009.Hauptanlass für diesen langen Aufenthalt war die Hochzeit von Isabel und Lars Ende August,aber auch die Einschulung von Pauline ,am Anfang des Monats.Die Vorbereitungen für das große Fest waren bei unserer Ankunft schon in vollem Gange.Ich konnte die jungen Leute etwas unterstützen,indem ich die Vertretung für Isabel im Job für die Zeit übernommen habe.Eine Hochzeit ist immer etwas schönes,aber so ein Fest der Kinder ist natürlich etwas ganz bsonderes ……….Die Zeit in der Heimat verging unheimlich schnell,wir möchten uns bei allen bedanken,die uns eingeladen und bewirtet haben,uns ihre Wohnung und oder ihren PKW zur Verfügung gestellt haben.Kurz gesagt “Danke für Eure Gastfreundlichkeit”.Leider konnten wir nicht alle Termine wahrnehmen,sechs Wochen waren dafür einfach zu kurz……Die letzten Tage unseres Aufenthaltes haben wir bei Claudia und Rudi in Marktheidenfeld verbracht,dort fand ein privates TO Treffen statt.Ein Wiedersehen mit der Crew- der Balina,der Merry- Mary,der Asgard, ja und wir von der Mingula.Danke sagen wir auch unserem Freund Rony,der uns gefahren hat.
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ungültige Reisepässe…
27.7.2009 von Anne.
Eigentlich wollte ich vor dem Flug nach Deutschland nichts mehr in das Logbuch schreiben,aber was wir heute bei der RECEITA FEDERAL erlebt haben,ist doch einen Eintrag wert.Auf mein drängen hin,haben wir uns recht früh auf den Weg gemacht,ich hatte gehofft,dann alles schneller zu erledigen.Wie immer hatte Günter recht mit der Annahme,später geht alles genauso schnell.Wir kamen also bei der Receita Federal an,man gab uns ein Formular zum abarbeiten und schickte uns zur Capetanerie um das Atestado abstempeln zu lassen.Auf dem Weg dorthin trafen wir Anita eine Fischerin,die uns im Club Nautico oft mit Lobster versorgt hat.Sie meinte die Capetanerie ist geschlossen bis 12 Uhr…..Wir versuchten trotzdem unseren Stempel zu bekommen.Auf das Gelände kommt man nur nach Vorlage des Passes,aber das ist ja kein Problem.Wir gehen zum Office und Anita hatte Recht ,am Vormittag ist geschlossen.Durch ein geöffnetes Fenster spreche ich einen Sachbearbeiter an ,und 5 Min später haben wir unseren Stempel.Hat ja toll geklappt.Mit sämtlichen Kopien unserer Papiere plus Kopie von den Reisepässen gehen wir zurück zur Receita Federal.Dort schickt man uns nach einiger Wartezeit in die nächste Etage zur nächsten Sachbearbeiterin.Diese Dame ist relativ lange damit beschäftigt alle Kopien zu beglaubigen,mit den Kopien der Reisepässe ist sie nicht einverstanden.Wir hatten die Seite kopiert,auf der alle Daten sind.Sie nimmt die Pässe und geht zum Kopierer,nach langer Zeit erscheint sie mit einem dicken Stapel Kopien,sie hat sämtliche Seiten kopiert…..jetzt müßen auch diese Seiten noch beglaubigt werden,also stempeln,dann Datum,dann Unterschrift und mit dem Original vergleichen.Und schon wieder ist eine Seite fertig….es dauert….Aus unserem Atestado ist ein ganzes Buch geworden.Dieses Buch behält sie zum bearbeiten.Was uns wundert ist,sie bemerkt nicht,das unsere Reisepässe im September abgelaufen sind,eigentlich sind sie ja ungültig,wir haben zwar schon neue dabei,aber die holen wir lieber nicht hervor.Uns schickt sie mit einem Zettel in den Empfangsraum zurück.Mittlerweile sind 2,5 Std vergangen.Unten angekommen warten wir wieder,anscheinend ist niemand zuständig für uns.Man beachtet uns nicht,andere Leute mit Papieren werden abgefertigt,sie deuten alle auf uns,wir meinen das sie uns vorlassen wollen,aber der Sachbearbeiter erzählt ihnen etwas ,was wir nicht verstehen.Einige Leute mit ausgefüllten Papieren verlassen den Saal und dann erzählt uns endlich der nächste Sachbearbeiter,das wir entweder nach 14 Uhr ,oder morgen wiederkommen sollen.Wir gehen um 14 Uhr nochmal zur Receita Federal.Dort warten wir zunächst wieder,man erzählt uns irgendwann,die Papiere sind noch im Prozeß…..dann schickt man uns wieder nach oben zu der uns bekannten Sachbearbeiterin,diese winkt sogleich ab und schickt uns zurück.Hier warten wir wieder,im Stehen an den Bearbeitungstresen gelehnt,bestimmt eine halbe Std.Dann endlich setzt ein Sachbearbeiter seinen Stempel auf die Papiere ,die wir in den Händen halten ohne das Buch von Kopien gesehen zu haben.Was damit passiert und warum das alles nötig war ,ist uns ein Rätsel.5 Stunden haben wir gebraucht um 2 Stempel zu bekommen,die sich sicher niemand wieder anguckt….
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Urlaub vom Urlaub…
27.7.2009 von Anne.
Pünktlich zum Aufbruch nach Deutschland haben wir fast alle Arbeiten erledigt,nur der Motor hat noch immer keine Farbe.Eigentlich sollte es am Samstag passieren,es war auch alles vorbereitet,sogar der Kompressor für die Farbpistole war schon am Steg,also Farbe einfüllen und los geht’s……aber so einfach ist es bei uns nicht.In der Farbdose war nicht die Farbe drin,die außen beschrieben war und da am Samstag solche Geschäfte,wo man Farbe kaufen kann ,geschlossen haben,vertagen wir diese Arbeit auf Montag.Am Montag müßen wir außerdem noch ins Centrum,Behördengänge erledigen.Das Schiff muß unter Zollverschluß.Auch das werden wir noch hinkriegen,denn der Flieger geht erst am Mittwoch.Wir fliegen also für 6 Wochen nach Deutschland.Mingula ist hier in Pier Salvador gut aufgehoben.
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immernoch Pier Salvador……
16.7.2009 von Anne.
Eigentlich wollten wir vor einer Woche schon diesen Hafen verlassen,aber wie schon häufiger, klappt das bei uns nicht.Wir hatten alle Arbeiten gut erledigt,alles verstaut und clean,sogar schon etwas eingekauft.Durch Zufall bemerkt Günter das in unserem Farbfach,es ist die Bilge der Achterkoje Verdünnung ausgelaufen ist…….und zwar schon bis in den Motorraum,der gerade so sorgfältig entrostet und gestrichen wurde.Es ist jetzt nicht nur der Bereich um den Motor auszubessern,sondern auch die Bilge der Achterkoje und der Breich dazwischen.Uns geht die Arbeit jetzt so gut von der Hand,das wir die Bilge der Pantry und im Salon auch entrosten und neu malen.Durch den defekten Wassertank hatten sich auch hier kleine Roststellen gebildet.Das unangenehmste sind die Trockenzeiten zwischen den verschiedenen Anstrichen und der Geruch der Farbe im Schiff,es sorgt für Kopfschmerzen,außerdem sind alle Revisionsklappen geöffnet,was die Wohnsituation nicht gerade verbessert.Im Augenblick regnet es viel,am Tag und auch in der Nacht und wir sind froh,unser Sonnen - Regensegel auf dem Vorschiff zu haben,dadurch können die Lucken geöffnet bleiben.
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www.piersalvador.com.br
7.7.2009 von Anne.
Endlich habe ich es geschafft,mit meinen Ausführungen auf dem laufenden zu sein.Dieser Hafen wurde uns von der Aleppo und der Equinoxe empfohlen.Club Nautico,im Centrum von Salvador wird viel von Ausflugsdampfern und Fischerbooten angelaufen.Dort herrscht ein unheimlicher Schwell im Hafen.Das Schiff ist ständig in Bewegung,uns sind dort 4 Festmacher gerissen und eine Klüse hat sich auch verabschiedet.Für mich und Besuch war es immer abenteuerlich an oder von Bord zu kommen.Erstmal abwarten bis Mingula in der Position war,das man auf das Ankerspiel klettern konnte,dann noch dreimal hin und hereiern,ja und dann über die Rehling steigen,womöglich noch mit Taschen……So viel die Entscheidung leicht,den Hafen zu wechseln.Pier Salvador liegt sehr geschützt in der Allerheiligenbucht, umgeben von Häusern und einer üppig grünen Vegetation,mit Blick auf eine Brücke,die häufiger am Tag von einem Zug überquert wird.Hier in Brasilien gibt es kaum noch Züge,überwiegend werden die Strecken mit Bussen zurückgelegt. Im Hafen zahlen wir keine 10,-Euro für einen geschützten,bewachten Platz am Steg incl.Strom ,Wasser und Internet an Bord.Sandoval, der Hafenchef,ist außerdem bei allen Besorgungen behilflich.Hier gibt es ein Restaurant,indem man für kleines Geld gut essen kann.Wir haben täglich Regen ,dadurch eine hohe Luftfeuchtigkeit,wir vermeiden zusätzliche Feuchtigkeit durch kochen usw.Stockflecken sind vorprogrammiert.Durch ein Sonnen-Regensegel,welches wir für unser Vorschiff anfertigen ließen,können wir ständig alle Lucken geöffnet lassen,das sorgt für angenehmes Klima im Schiff.Täglich Regen hört sich schlimm an,wir haben durchweg gutes Wetter,nur halt zwischendurch mal ein kräftiger Schauer,der für unsere große Farbaktion,die ich schon beschrieben habe ,unpassend war.Bei gutem Wetter waren wir krank,wieder eine Woche weg und so läuft die Zeit.Jetzt gehen alle Arbeiten dem Ende zu.Mingula ist in einemTop-Zustand…..Die Motorwartung soll die letzte Arbeit sein.Die Filter werden gereinigt bzw gewechselt,dabei kommt eine defekte Spritleitung zum Vorschein,diese hat auch schon Spuren in der Bilge vom Motorraum hinterlassen.Die Farbe hat sich gelöst und Rost hat sich gebildet.Das ist jetzt die nächste Aktion,bevor wir den Hafen verlassen,allerdings macht uns der Regen dabei nicht zu schaffen,also nur die normalen Trockenzeiten zwischen den verschiedenen Anstrichen.Die Zeit ist uns bisher nicht lang geworden.Das Hafenpersonal ist ausnahmslos nett,auch im Stadtteil Ribeira,wo wir uns viel aufhalten,haben wir zu jeder Zeit,auch am Abend, nur nette Leute getroffen.Am Wochenende ist am Busbahnhof immer Big Fete von jungen Leuten,aus jedem 2. PKW dröhnt Musik aus riesigen Lautsprechern und die Stimmung ist endsprechend.Viele Buden mit appetitlich angerichteten Früchten,wo man Mixgetränke bekommt,dann die vielen Steroporboxen mit gekühltem Bier ,nicht zu vergessen die Verkäufer mit ihren Käselolly’s oder den Fleischspießen,die nach Bedarf frisch gegrillt werden. Es ist eine nette Abwechslung ,denn man kann nicht jeden Abend mit lesen zubringen,wir werden teilweise sogar schon mit Handschlag begrüßt,wenn wir dort auftauchen.
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Unsere fünfte “Heimat”
28.6.2009 von Anne.
Wie schon häufiger auf unserer Reise,wurden wir auch hier in Salvador de Bahia,Ribeira,www.piersalvador.com.br,durch Reparaturen und Landausflüge länger aufgehalten,als geplant.Zuerst das angenehme,die Landausflüge.Mit Karin und Kurt von der Aleppo und Christel und Berthold von der Equinoxe waren wir 5 Tage in der Chapada Diamantina. Tay von Lencios hat uns seine Wahlheimat von der besten Seite gezeigt.Wir haben Wasserfälle,Canyons , Höhlen und seltene Orchideen gesehen,waren auf dem Tafelberg Morro do Pai Inacio (1200m) und sind auf dem Fluß Rio Santo Antonio bis zum Rio Roncador gepaddelt.Natürlich waren wir auch in Rio de Janeiro,und haben unsere Segelfreunde Christiana und Erich ,die mit ihrer Delphin im Iate Club von Rio lagen ,besucht. Wir waren gemeinsam auf dem Pao de Acucar,dem Zuckerhut,dem Corovado ,auch an der Copacabana,sind mit der alten Straßenbahn gefahren genannt” Bondinho”.Günter und Erich haben zusammen mit dem Fahrzeugführer sogar ein Auto beiseite gehoben, damit wir weiterfahren konnten.Außerdem haben wir uns den botanischen Garten angesehen und waren im Tijuca Wald,einem Regenwaldgebiet mitten in der Stadt,dazu täglich blauer Himmel und strahlender Sonnenschein.Die Crew der Delphin hat uns seinerzeit in Salvador in den Hafen geschleppt,als unsere Flexkupplung gebrochen war. Sabine und Werner,Freunde von der Aleppo aus Österreich haben uns netterweise eine Neue mitgebracht , wobei wir zum unangenehmen Teil kommen,den Reparaturen.Ein Wassertank mußte geschweißt werden,das war nur möglich,durch aufschneiden des Fußbodens.Unter unseren begehbaren Solarzellen hat sich unheimlich viel Rost gebildet,die runternehmen und alles von Grund auf zu erneuern hat weitere 14 Tage in Anspruch genommen,erschwerend die heftigen Regenfälle hier im Augenblick.Unser Holz brauchte einen Anstrich,Sonne und Salzwasser zehren.Der Generator und der Außenborder vom Dingi wurde überholt,außerdem brauchten wir dafür eine neue Schraube,diverse Sicherungen und Filter mußten besorgt werden.Haben ein Sonnensegel für’s Vordeck anfertigen lassen,können jetzt auch bei Regen die Lucken offen lassen,unsere Polster wurden neu bezogen,selbst die Holzkisten in denen sich unsere Gasflaschen befinden,haben einen Überzieher bekommen,den Björn von der Buena Vista angefertigt hat.Langsam haben wir alles abgearbeitet,die selbstverständliche Wartung der Maschine muß noch erledigt werden und dann können wir Salvador de Bahia ersteinmal verlassen,zwar nur kurz,denn wir fliegen Ende Juli nach Deutschland und Mingula ist hier in Pier Salvador gut aufgehoben.
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Salvador de Bahia April 2009
30.4.2009 von Anne.
Nachdem wir eine neue Flexkupplung bei Bugh in Bremen bestellt haben und man uns den Transport bestätigt hat,können wir uns auf Salvador konzentrieren.Das Teil wird nach Österreich geschickt,zu Sabine und Werner,es sind Freunde von der Aleppo und sie sind bereit unser 7 kg Ersatzteil mitzubringen.Vier Tage später haben wir die Flexkupplung,der Einbau gestaltet sich schwierig,da sich das Format etwas geändert hat.Aber auch das Problem bewältigen Günter und Erich in relativ kurzer Zeit.Jetzt haben wir Gelegenheit uns die Stadt ,das Land und die Leute anzusehen.Salvador teilt sich grob in Ober -und Unterstadt.Die Ober -oder Altstadt erreicht man, durch eine Fahrt mit dem 72 m hohen Fahrstuhl.Von hier oben hat man einen tollen Blick auf den Hafen und das Castell.Bei guter Sicht ist sogar Itaparica in der Ferne zu sehen.Die Altstadt gilt als das größte zusammenhängende Barokviertel der Neuen Welt und wurde von der UNESCO zum schützenswerten Kuturgut erklärt.Von den vielen Kirchen sollte auf jeden Fall die Franziskaner Kirche erwähnt werden ,in der riesige Mengen an Blattgold verwendet wurden.Markant ist auch das Pelourinho Viertel mit seinen gepflasterten Straßen und der alte Brunnen vor der Kathedrale der Terreiro de Jesus. Hier in Salvador gibt es viele Geschäfte mit gleichem Angebot und zwar befinden sich alle Läden dann in einer Straße.Es ist dann die Straße der Stoffläden oder die Straße der Schuhgeschäfte,usw.Die Leute hier haben wir ausnahmslos als nett und hilfsbereit erlebt,ganz anders als in jedem Reisefüher beschrieben.Lästig sind allerdings in der Nähe des Elevators die bettelnden Kinder,die oft sehr aufdringlich sind.
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Ankunft in Salvador de Bahia,Club Nautico. 08.04.2009
8.4.2009 von Anne.
Bevor Christiana und Erich von der Delphin uns zum Schleppen an den Hacken nehmen konnten,haben sie viele Stunden in der Nähe des Leuchturms auf uns gewartet.Wir waren lange vorher zusehen, kamen aber nicht von der Stelle.Um 15 Uhr Ortszeit haben wir noch 3 sm bis zum Hafen. Diese Strecke kann man in einer halben Stunde zurücklegen.Wir haben aufeinmal Ströhmung gegenan und es kommt heftig Wind auf,in Boen bis 20 kn.Unsere Geschwindigkeit verändert sich auf 4 kn Fahrt durch Wasser, über Grund haben wir nur eine Geschwindikeit von 0,5 kn.Wir kommen nicht von der Stelle.Inzwischen wird es dunkel,bis wir endlich festmachen können ,vergehen nochmal fast 3 Stunden.Erich hat uns sicher in den Hafen gebracht und wir genießen das Panorama von Salvador in der Nähe des Elevators mit unseren Freunden.Hier im Hafen befinden sich noch Karin und Kurt von der Aleppo und Astrid und Björn von der Buena Vista.
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San Fernando Noronha 26.03.-30.03.2009
30.3.2009 von Anne.
Nachdem ich jetzt endlich mit dem Logbuch schreiben angefangen habe, will ich auch über Land, Leute und Aktionen berichten, sonst kommt vielleicht noch das Gefühl auf, wir könnten uns langweilen.Nach 14 Tagen auf See, mit relativ wenig Wind, sind wir froh nur noch 4 sm von 1400 sm vor uns zu haben. Seit Stunden läuft die Maschine mit 5,2 kn über Grund. Der Wind ist völlig eingeschlafen. Wir haben uns schon auf das Ankermanöver in ca 1 Std gefreut, aber plötzlich geht der Motor aus. Wir dümpeln vor der Insel, glücklicherweise mit genügend Abstand. Es dauert Stunden, bis der Motor abgekühlt ist, und Filter gewechselt werden können. Während dieser Zeit immer wieder heftige Regenschauer, sodass die Klappe vom Motorraum nicht geöffnet werden kann. Es ist sehr heiß, mittlerweile über 30° plus Motorwärme. Nachdem alles erledigt ist, läßt sich der Motor aber noch nicht starten, das Problem haben wir immer , wenn er noch warm ist.Es wechseln sich Sonne und Regen ab und wir dümpeln weiter vor der Insel. Ein wunderschöner Regenbogen von Horizont zu Horizont und viele bisher nicht gesehene Vogelarten vertreiben uns die Zeit.Wieder Motor starten, er läuft auch kurz, geht aber nachdem wir gerade auf Kurs sind, wieder aus. Ein kleines Problem, der Tagestank ist leer. Jetzt können wir uns auf das Ankermanöver konzentrieren.Wir suchen uns einen Platz und lassen den Anker plus 50 m Kette fallen. Der Anker hält auf Anhieb, aber wir treiben zu dicht an das Nachbarboot. Also Anker auf und neuer Versuch. Plötzlich stellen wir fest, dass die Welle sich nicht dreht und Mingula sich nicht manövrieren läßt, dazu haben wir jetzt Wind. Schnell bringen wir Fender raus, um andere Schiffe nicht zu beschädigen. Wir können Schlimmes verhindern, drücken uns vom Nachbarschiff ab und lassen den Anker wieder fallen. Er hält auf Anhieb. Völlig erledigt, aber auch erleichtert gönnen wir uns ein “Anlegerbier”. Die Flexkupplung, die zwischen Motorgetriebe und Welle sitzt ,ist gebrochen. Die Crew vom Nachbarschiff ist sofort hilfsbereit. Octavio spricht sogar etwas deutsch, er hatte eine deutsche Großmutter. Er macht uns aber auch klar, dass wir hier ganz sicher kein Ersatzteil bekommen.Durch unsere Probleme hätten wir fast übersehen, wie schön dieses Gebiet ist.Unberührte Natur, Delfine und Schildkröten kommen am Ankerplatz zum Schiff, außerdem ein Paradies zum schnorcheln. Leider ist es hier besonders teuer. Ein komfortloser Ankerplatz kostet 80,- Euro pro Tag, sodass wir nach 4 Tagen wieder aufbrechen. Unser Ziel ist Salvador, wir hoffen dort eine neue Flexkupplung zu bekommen. Auch hier in Brasilien hat Vetus eine Vertretung.Den Törn können wir zeitlich nicht planen, da unser Motor nicht einsatzbereit ist. Wir haben ca 700 sm vor uns, dabei das gute Gefühl, in Salvador warten Freunde, die uns gegebenenfalls in den Hafen schleppen.Alles ist gut, Delfine kommen und begleiten uns, wir haben wunderschöne Sonnenauf- und Untergänge und Nachts Sterne von Horizont zu Horizont. Wieder schläft der Wind ein, dadurch funktioniert die Windfahnensteuerung und der Autopilot nicht. Spiegelglattes Wasser, nur ab und zu eine portugiesische Galeere, das ist eine wunderschön aussehende, aber gefährliche Quallenart, die vorbeigleitet. Nach drei Tagen sehen wir am Horizont eine sich aufbauende Windhose, wir können sie fotografieren, aber zum Glück kommt sie nicht näher. Wir haben inzwischen Natal und Recife hinter uns gelassen. Es ist glühend heiß, auf unserer Anzeige alles auf 00, wir haben absolut keinen Wind. Nach weiteren 5 Tagen kommen wir in Salvador an und werden von Christiana und Erich in den Hafen geschleppt.
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Bilder Alben der gesamten Reise
1.9.2007 von admin.
… die neuesten Bilder sind oben …
Unser Weg nach Norden: Brasilien
manchmal läuft es eben nicht so gut….
Rio Grande Du Sol
Bilder: Peru
…Bilder: Salta, Argentinien - Zugfahrt zu den Wolken
Bilder: Touren in S-Amerika
Einige Bilder von Günter’s Törn um Kap Horn
Bilder: Piriapolis / Uruguay
Bilder: Iguacu, Blumenau etc. - die letzten Bilder aus Brasilien
Bilder: Hochzeit von Isabel und Lars
Bilder: Paulines Einschulung
Bilder: von Sal, Sao Nicolau und Sao Vicente
Bilder: Überfahrt San Sebastian (La Gomera) nach Sal (Kap Verde)
Bilder: Überfahrt Funchal -> San Sebastian (La Gomera) und Bilder von La Gomera
Bilder: Überfahrt Barbate -> Madeira und Bilder von Funchal
Bilder: Costa Blanca (Guardamar, Santa Pola, Tabarca, Alicante, Calpe)
Bilder: Ausflug nach Cabrera
Bilder: Mallorca
Bilder: Regatta
Bilder: El Port Segur-Calafell
Bilder: ..unterwegs in Frankreich
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